Mittwochsfragen #7

Im Blog Geschichten und Meer habe ich die Rubrik „Mittwochsfragen“ gefunden. 1000 Fragen an mich selbst.
Hier sind die Antworten 121 bis 140.

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Schwer zu sagen, weil ich ja nicht in einem Arbeitsvertrag stehe. Meine Arbeit findet zu Hause statt. Und ja, da gebe ich ihr manchmal den Vorrang, weil ich sonst kein Ziel erreichen könnte.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Dass sie mich finanziell nicht hängen lassen haben.

123. Sagst du immer, was du denkst?
Nein, ich bin eine ganz gute Diplomatin.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Nein, das regt mich auf.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Dass meine Familie so gar keine Familienbindung hat. Nach innen und nach außen. Ich bin die Ausnahme.

126. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?
Meine letzten 10 Euro sind nie die letzten. Ich hamstere genug Münzen in verschiedenen Gefäßen.

127. Verliebst du dich schnell?
Das Thema war vor vielen Jahren aktuell, momentan weiß ich es gar nicht. Früher konnte das passieren, ja.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
Das ist sehr verschieden. Ich gebe mir aber Mühe, dass es was Positives oder wenigstens Neutrales ist.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Montag. Ich weiß, das ist außergewöhnlich. Aber der Zwang am Wochenende, sich erholen zu müssen, und die Tatsache, dass ich sonntags nicht wirklich was erledigen kann, stressen mich. Montags geht alles wieder seinen gewohnten Gang.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Dass ich das Leben nicht aufgegeben habe.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gerne einmal einen Tag verbringen?
Mit keiner. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns nach 5 Minuten nichts mehr zu sagen haben, ist zu groß.

132. Warst du schon einmal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Geschmachtet habe ich für einige. Aber verliebt? Nur in Traumbilder, nicht in wirkliche Personen.

133. Was ist dein Traumberuf?
Da habe ich keinen. Ein Beruf ist etwas, woran man sich bindet. Ich kann mir nicht vorstellen, eine Tätigkeit mein ganzes Leben lang jeden Tag viele Stunden lang ausüben zu müssen.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Das kommt darauf an, worum es geht. Manchmal ja, manchmal geht es gar nicht.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Bestimmte Erinnerungsstücke. Z.B. alte Fotoalben, das Spinnrad mit Spieluhr aus dem Wohnzimmerschrank meiner Oma, mein erstes Kleidchen und sowas halt. Bei Büchern fällt es mir auch sehr schwer.

136. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?
WordPress, Facebook, Google.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Wenn gratis „kein Geld“ bedeutet, dann ja. Wenn es „kein Einsatz“ bedeutet, dann nein.

138. Hast du schon mal was gestohlen?
Ja, Kaugummi als Kind und Nuska als Studentin. Wegen des Kaugummis habe ich heute noch schlechtes Gewissen, weil ich das Geld dafür gehabt hätte. Beim Nuska bin ich froh, die Chance genutzt zu haben, weil ich damals sonst keinen Zugang dazu gehabt hätte und es das seit der Wende nicht mehr gibt.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Für normal Bratkartoffeln und zu Weihnachten Kaninchen mit Werners Klößen (halb und halb) und Rotkraut. Or nee, was für eine gemeine Frage, jetzt knurrt mir der Magen!

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten einmal 1 Minute lang gratis einkaufen?
In einem Möbelgeschäft, das ich kenne.

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Tag der Freude #5


Quelle: Bild von congerdesign auf Pixabay, Bearbeitung von mir

Dienstag ist immer der Tag zum In-sich-gehen. Viele haben den #Dankbarkeitsdienstag, bei mir ist es der „Tag der Freude“. Egal wie man es nennt, Hauptsache, man überlegt mal in Ruhe, welche positiven Dinge an diesem Tag passiert sind, und macht sich diese bewusst.

Ich freue mich,

  • dass meine Hilfe für diverse andere Personen so gut ankommt
  • dass ich am Wochenanfang wieder einiges Liegengebliebene „abhaken“ konnte
  • dass ich letzte Woche wieder mehr echte soziale Kontakte hatte
  • dass es offensichtlich doch noch mindestens ein Fasanenpärchen in unserer Gegend gibt
  • dass meine Therapeutin aus dem Urlaub zurück ist

Meine Niere Heidi

Heute habe ich eine „kleine“ Information für euch, die für mich entscheidend ist und euch vielleicht den einen oder anderen Zungenschlag in meinen Beiträgen erklärt.

Ich habe im Oktober 2016 eine Niere transplantiert bekommen!

Das ist und war ein großer Anlass zur Freude.

Allerdings brachte das auch einige Änderungen in meinem Leben mit, die nicht nur positiv waren. Dazu schreibe ich in meiner Nierengeschichte noch ausführlicher.

Mit meiner Heidi (diesen Namen hat sie im Krankenhaus von mir bekommen) fühle ich mich sehr wohl, ich betrachte sie seit dem ersten Moment als meine Freundin.

Trotzdem sind aus verschiedenen Gründen psychische Probleme aufgetaucht, wegen derer ich mich in Behandlung befinde.

Wenn ihr Fragen zu dem Thema habt, stellt sie gerne, ich gehe sehr offen mit dem Thema um.

Liebe Grüße

Meine Woche (KW 33)

Getroffen: Einige Nachbarn mit und ohne Hund, (auch die Nachbarin mit neuem Hund, der vorherige musste wegen eines Tumors mit 9 Jahren eingeschläfert werden), den Tester für die Rauchmelder, eine Nachbarin (brauchte Hilfe), meine Therapeutin (im Hausflur, trauerte mit mir um den Garten), nette Bekannte und Unbekannte

Gemacht: Winterjasmin zurechtgestutzt, Smalltalks mit Nachbarin mit großem Hund und einer mit kleinem Hund, länger mit Nachbarin mit Kind ohne Kind gequatscht, Liste meiner Pläne aus den Wochenrückblicken erstellt (sollte ich langsam mal angehen), Ahornbäumchen umgepflanzt, einer Nachbarin seelischen Beistand geleistet, endlich die Dunstabzugshaube geputzt, einen Blogkalender angelegt, gebügelt, mit fremden Menschen telefoniert, „urban gardening“ auf dem Weg neben dem Grundstück unseres Hauses betrieben (damit die Radfahrer sich keine Brombeerstacheln ins Gesicht hauen)

Gewesen: im Vorgarten, bei einer Nachbarin, bei der Psychotherapeutin, in einem Supermarkt, im Autohaus

Gesehen: viel Arbeit im Garten, Rentner haben niemals Zeit (Serie), Akte X (Serie), einige beige-braune kleine Heuschrecken, Promi Big Brother (ausschnittweise), eine Minimini-Eidechse, 2 junge Fasane, einen Grashüpfer

Gehört: AC/DC, Rasenmäher, Elstern, Grillenzirpen, Musik aus meinem Blog

Gelesen: Wikipedia-Einträge, u.a. über AC/DC, einige Blogbeiträge, einige Beiträge in Online-Zeitschriften

Gespielt: Cities Skylines, Bricks n Balls

Gegessen: etwas weniger als sonst, will abnehmen

Genascht: NicNacs, tropische Kaubonbons, Obstschnitte, Nimm 2, normale Erdnüsse

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser

Gewünscht:
– Mehr Kraft und Ausdauer zu haben, immer bei der Gartenarbeit bin ich so schnell k.o.
– Psychisch stabil zu sein.

Gekauft: nix Besonderes

Gefühlt:
– negativ: Angst, Stress, Panik, Depressionen
– positiv: Vorfreude, Freude, Zufriedenheit

Gelacht: Ja, mehrmals.

Geweint: Ja, leider auch.

Gelitten: Husten, Kopfschmerzen, psychischer Zustand

Gedacht: Ruhig bleiben!

Geplant: Bei Arbeiten mit Erde Handschuhe und Mundschutz zu tragen.

Gefragt:
– Ob der Husten von den Blutdrucktabletten kommt?
– Wann die Schwiegereltern wohl diesmal umziehen?

Gemessen: Blutdruck (ist wieder hoch), Schlaf (zu wenig, unruhig), Schritte (zu wenig)

Fazit: Immernoch stimmungsmäßiger Negativtrend. Dabei habe ich eine Menge erlebt… Ich möchte das wieder richtig fühlen!

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!