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Freitagsfüller #616

Willkommen zum…

1. Mein Frühstück heute startete wieder ziemlich spät. Egal, es gibt immer Kaffee. Und Toastbrot, diesmal mit Pflaumenmus.

2. Ich spiele momentan viel „Fallout 4“, weil ich das endlich einmal bis zum Ende bringen will. Mit allen AddOns nicht so leicht…

3. Also, ich sag ja immer: Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen. Trotzdem fand ich es seltsam, dass ein Bekannter sein Geschenk an mich zurückgekauft hat. Aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich und irgendwie finde ich es im Nachhinein gut.

4. Momentan bestelle ich viele Sachen einfach online, sogar die Essensbestellungen mache ich nicht mehr telefonisch.

5. Großes Dislike für die Leute, die ihre großen Müllsäcke in unserer Tonne entsorgen und nichtmal hier wohnen. Und für den Menschen von der Hausverwaltung, der sich nicht dafür zu interessieren scheint.

6. Wegen der fehlenden Informationen zu den Impfstoffen für Transplantierte seitens der Transplantationszentren bin ich langsam wirklich unzufrieden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Gemütlichkeit und vielleicht die dritte Folge von „Picard“, morgen habe ich geplant, den Wäscheberg endgültig zu bezwingen (dauert diesmal ewig),  und Sonntag möchte ich je nach Wetter und persönlichem Zustand etwas für Bewegung sorgen!

Liebe Grüße und erholt euch gut!

Zur Erklärung: Der Freitagsfüller ist ein Lückentext, meine „Füllungen“ sind fett geschrieben. Das Original gibt es wie immer bei Barbara und diesen Freitagsfüller findet ihr unter diesem Link.

Meine Woche (KW 08/2021)

Getroffen: den Psychotherapeuten, meine Psychotherapeutin, die Frau von der Familie ganz oben, die Frau mit den beiden Hunden, den Sohn und den Herrn von gegenüber, einen sehr guten Bekannten, ein paar flüchtig Bekannte

Gemacht: Wäsche gewaschen und zusammengelegt, das Laub von der Wiese gerecht und mit der Schubkarre weggefahren, gekocht, den privaten Monatsabschluss von Januar nachgeholt (und den vom Februar angefangen), Werbung ausgetragen, Medikamente und meine FFP2-Masken abgeholt (Gutscheine) und eine Aufhängung für den Wochenbedarf an Masken gebastelt, eine Balkon-Futterstation für Wildvögel entworfen und Teile dafür online gekauft, mit meinem Vater telefoniert, mit meiner Schwester ein paarmal kurz gewhatsappt, etwas Papierkram, gehausmeistert (Wartung der Hebeanlage gemanagt), viel geschlafen, fotografiert, mit einem „Brieffreund“ geschrieben (nur PNs, aber in Briefqualität)

Gewesen: zu Hause, im Autohaus, in der Apotheke, im Drogeriemarkt, in der Stadt in mir vorher nicht so bekannten Vierteln

Gesehen:
– Filme und Serien: „Berlin: Schicksalsjahre einer Stadt 1977 und 1978“ (Doku), „Die Tribute von Panem – Hungerspiele“ (Film), „Greenland“ (Film), „Star Trek: Picard“ (Serie), „Independence Day: Wiederkehr“ (Film), einige alte Sendungen aus der DDR
– Natur: ein paar Ratten, erste Spitzen von Tulpengrün, ein weiteres Schneeglöckchen, Sonnenschein hinter Saharasand, Marienkäfer, Ringeltauben, Elstern, Krähen, Mini- und richtige (aber kleine) Narzissen, Krokusse, den Vollmond, Halsbandsittiche, die Elster auf unserem Balkon (mehrmals)
– Sonstiges: die Frau und den Mann mit dem weißen Schäferhund, den Mann aus dem Nachbarhaus mit seiner Lebensgefährtin und vier Hunden, mehrmals meine Psychotherapeutin, die Lola-Leute mit beiden Hunden, die Nachbarsfamilie, einen Bekannten mit seinem Hund (Taifun) und überhaupt viele Leute beim Schönwetterspaziergang

Gehört: Meisenzwitschern, Ostseemusik (Wo de Ostseewellen trecken an den Strand), Musik aus den 80-er Jahren, das Rotkehlchen, Hundegebell

Gelesen: in Wikipedia und auf Memory Alpha über die gesehenen Filme und Serien und die Schauspieler darin

Gespielt: „Clockmaker“ (Tablet), „Fallout 4“ (PC), „Neues Quizduell“ (Tablet), „Homescape“ (Tablet)

Gegessen: selbst gemacht: Gulasch mit Erbschen und Möhrchen und Nudeln, Bratwurst mit Pommes / bestellt/geholt: diese Woche nichts / aufgewärmt: nix / Sonstiges: Toast mit Pflaumenmus, Brot mit Obst-/Käsesalat, Brot mit Fleischwurst und Apfel, Toast mit Fleischsalat, grünen und roten Wackelpudding, Nutellabrötchen

Genascht: Duplo, Fruchtbonbons, Schokokügelchen, Toffifee, Chips Western Style, Nimm 2, Celebrations

Getrunken: Kaffee, Wasser, ACE-Saft, Fanta

Gekauft/bestellt: Schlüsselringe, Wandhaken, Fleischerhaken, Unterwäsche

Gesucht: Fröhlichkeit

Gefunden: jedenfalls keine Fröhlichkeit

Gefühlt: deprimiert, lustlos, traurig, bedrückt, kraftlos, froh, zufrieden, enttäuscht

Gelacht: etwas

Geweint: ja

Gelitten:
– noch immer an Schmerzen im linken Handgelenk (wie Sehnenscheidenentzündung, sind aber besser geworden)
– immer wieder Schmerzen rund um die Hüfte (mit Schmerzmittel viel besser)
– dolle Kopfschmerzen am Freitag und Samstag
– Depressionen die ganze Woche lang

Genossen: Sonnenschein auf der Haut, Wärme, fröhliche Leute

Gefreut: über die wieder vorhandene Ordnung in der Wohnung (überall flogen die Masken rum)

Geärgert: über meine Familie, die wiedermal ignorant war

Gefragt: Wann werden wohl die Geschäfte wieder aufmachen und wann wird der erste Run vorbei sein, damit ich endlich mal eine Hose und Schuhe anprobieren kann?

Gedacht: Es ging mir schonmal besser, sowohl körperlich als auch seelisch.

Gemessen: Blutdruck (immer noch sehr wechselnd), Schritte (öfter mal gut)

Gewogen: ungefähr gleich geblieben

Geplant: Die Futterstation testweise zusammenbauen und die Aufhängungen anbringen.

Fazit: Eine Woche mit schönen Momenten, die ich leider nicht wirklich genießen konnte.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich eine Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung sowie eine Art Tagebuch.

Die Lola-Leute

Achtung, diese Beschreibung bezieht sich auf die erwähnten Personen in meinen Wochenrückblicken und wird ab und zu verlinkt.

Ein Mann und eine Frau mit einem erwachsenen Sohn wohnen schon mindestens so lange wie ich hier in der Nachbarschaft in irgendeiner Seitenstraße. Sie hatten früher einen größeren Hund namens Lola, der sich immer furchtbar über unseren Hund aufgeregt hat. Dadurch entstand eine freundliche, aber zwangsweise distanzierte Atmosphäre zwischen uns. Mittlerweile haben die Hunde das Zeitliche gesegnet und das Paar hat sich zwei kleinere Hunde zugelegt. Die Distanz ist geblieben, die Freundlichkeit auch. Sehr angenehm ist, dass der nette nachbarschaftliche Gruß nicht mehr durch lautes Bellen gestört wird. Ach ja, die Namen der „neuen“ Hunde sind mir nicht bekannt. Ich wusste ihn auch von Lola nur durch die Ermahnungen.

Der erwachsene Sohn scheint mittlerweile ausgezogen zu sein, ich sehe ihn nur noch sehr selten. Er ist ein komischer Typ, im Gegensatz zu seinen Eltern grüßt er nie.