12tel Blick Januar 2020

Ha, das ist ja wieder was für mich! Bei Alexandra habe ich gestern die Aktion 12tel-Blick gefunden und „hänge“ mich da noch schnell mit „rein“.

Die Idee ist schnell erklärt: Man sucht sich ein Fotomotiv und macht davon genau aus dem selben Blickwinkel in jedem Monat ein Bild. Man „begleitet“ also diese Stelle ein Jahr lang, egal ob es ein Stück Natur, ein Platz oder ein Gebäude ist. Wie es genau geht und worauf man achten muss, kann man hier nachlesen.

Zwar bezieht sich die Aktion auf das Jahr 2019, aber wer sagt denn, dass man sowas nicht auch 2020 machen kann?

Bei mir wird es in diesem Jahr eine Baustelle in unserer Gegend sein. Seit einigen Jahren geplant, wurde schon vor drei Jahren der Grundstein gelegt. Vor kurzem begann nun der Bau und ich möchte ihn gerne beobachten. Angeblich soll das „Haus“ im Sommer fertig sein. Ob das wohl klappen wird? Es wäre ja schön, wenn ich nicht 12 Monate lang einen Bauzaun fotografieren müsste…

Da ich nicht genau weiß, an welcher Stelle das Gebäude entstehen soll, habe ich eine Aufnahmeposition gewählt, die möglichst das komplette Gelände abdeckt. Das Ganze wird also auch ein bisschen ein Überraschungsprojekt. Hier ist das erste Bild vom Monat Januar mit der zugehörigen Tristess.

Musik am Samstagabend

Bee Gees – I´ve Gotta Get A Message To You – Live 1998

Heute mal melancholisch und im Gedenken. Sie prägten die Musik meiner Kindheit mit.

Freitagsfüller #560 – oder doch 600?

Da komme ich EINmal dazu, den Freitagsfüller schon mittags in Angriff zu nehmen und schon ist was durcheinander. Letzte Woche hatten wir die Nummer 559 und heute geht es mit der 600 weiter? Hm… Jedenfalls hat Barbara diesen vermeintlich 600. Freitagsfüller mit einer Verlosung kombiniert – näheres findet man dann bei ihr.

1. Ich glaube, heute habe ich einen nicht so guten Tag erwischt. Ich bin einfach dauermüde und habe Kopfschmerzen.

2. Gegrilltes Geflügel esse ich am liebsten mit den Fingern.

3. Das Dschungelcamp bei RTL habe ich noch nie gesehen und werde ich auch nicht. Es trifft absolut nicht meinen Geschmack.

4. Es gibt leider nichts, von dem ich sagen kann: Das hilft mir sogar in schlechten Zeiten.

5. Was Kaffee betrifft, da trinke ich am liebsten meinen ganz normalen löslichen Nescafé mit Sahne und Zucker. Alle anderen Kaffees schmecken mir nicht sonderlich gut. Wenn ich sie trotzdem trinke, dient das nur dem Ritual und dem geselligen Beisammensein..

6. Ich habe seit Anfang des Jahres fast jeden Tag Kopfschmerzen, mehr oder weniger stark, aber doch fast immer. Ich denke, das muss am Wetter liegen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Entspannung, in der Hoffnung auf einen „besseren“ Kopf, morgen habe ich geplant, Wäsche zu waschen und Sonntag möchte ich die Tischdecken waschen und bügeln. Und natürlich zwischendurch immer wieder mal „Die Sims 4“ spielen. Mit dem neuen Pack (Tiny Houses) macht das richtig viel Spaß!

Euch allen wünsche ich nun ein schönes Wochenende! Ich freue mich wie immer auf eure Freitagsfüller, die ihr gerne wieder hier verlinken dürft (oder gleich den ganzen Text hinschreiben, ich finde die Füllungen auch ohne Fettschrift)! Aber diesmal lohnt sich auch der Link bei Barbara, noch bis zum 27.01.2020 um 24 Uhr ist dafür Zeit.

Zur Erklärung: Der Freitagsfüller ist ein Lückentext, meine „Füllungen“ sind fett geschrieben. Das Original gibt es wie immer bei Barbara und diesen Freitagsfüller findet ihr unter diesem Link.

Liebe Grüße

Ansteckend

Momentan geht’s mir nicht sooo gut. D.h. bis auf die ollen Kopfschmerzen fast jeden Tag einige Stunden geht es mir persönlich eigentlich gut. Aber E. hat wieder einen Fibroschub. Diesmal weniger mit Schmerzen, wobei die auch vorhanden sind. Der Schwerpunkt liegt auf der Psyche.
– leicht angreifbar
– lustlos
– energielos
Das heißt im Umkehrschluss, er macht nur, was ihm Spaß macht, hat daran trotzdem keinen Spaß und ist unzufrieden. Was keinen Spaß macht, bleibt liegen und macht MICH unzufrieden. Da muss ich schon tüchtig aufpassen, dass sich das nicht aufschaukelt. Was mir schwer fällt, da ich gerade meine Mitte wieder so bissel verloren habe. Wenn es ihm schlecht geht und ich das merke, geht es mir nach einer Weile irgendwie auch schlecht.

Meine Therapeutin sagt, ich soll mich davon abgrenzen. Aber diese Übung beherrsche ich noch immer nicht. Zeitlebens war es meine Überlebenstaktik, mich den Menschen anzupassen, die mich umgeben. Es gibt keinen Schalter, das zu ändern. Nur viel Training. Morgen habe ich wieder einen Termin mit ihr, da muss ich nochmal drüber reden.

Mittwochsfragen #27

Im Blog Geschichten und Meer habe ich die Rubrik „Mittwochsfragen“ gefunden. 1000 Fragen an mich selbst. Leider wurden die Fragen dort inzwischen gelöscht, deshalb beziehe ich mich jetzt auf die Reihenfolge im Blog Steffissenf. Sie ist mit ihren Nummern um eine verrutscht, aber ansonsten stimmen die Fragen, und darauf kommt es ja an. Trotzdem vielen Dank an die gnädige Frau für ihre Inspiration!
Hier sind die Antworten 541 bis 560.

541. Führst du Tagebuch?
Nein, aber ich mache mir Notizen über wichtige Dinge wie Arzttermine, Vereinbarungen, Käufe und sowas.

542. Welche Personen sind auf deinem Lieblingsfoto abgebildet?
Ich habe kein Lieblingsfoto.

543. Hast du häufig unnötigerweise Schuldgefühle?
Ja, dauernd. Das ist mein „Gordischer Knoten“, den ich lösen muss.

544. Was magst du am Sommer am liebsten?
Dass die Sonne scheint, Regen, Vögelgezwitscher, dass es abends lange hell ist und ich nicht so viele Klamotten anziehen muss. Also ich mag Sommer, wie unschwer zu merken ist.

545. Auf was kannst du am leichtesten verzichten?
Auf alles, was ich ohnehin nur selten oder gar nicht benutze. Beispiel: eine Badewanne.

546. Wie häufig gönnst du dir etwas?
Selten. Je teurer, umso seltener. Ich gönne mir lieber Sachen, die nichts oder nicht viel kosten oder die ich mir erspart habe.

547. Mit welcher Art von Fahrzeug fährst du am liebsten?
Mit dem Auto.

548. Wovon bist du glücklicherweise losgekommen?
Davon, ständig alles wissen zu müssen.

549. Woran denkst du morgens zuerst?
An die Uhrzeit und dass ich spätestens so aufstehen muss, dass ich vor dem Tablettennehmen um neun was gegessen habe.

550. Was hast du vom Kindergarten noch in Erinnerung?
Oh, da habe ich noch viele Erinnerungen! Im Sommer wurden wir mit dem Gartenschlauch bespritzt und haben laut gequietscht!

551. Welchen Wochenendtrip oder welche Kurzreise hast du gerade geplant?
Keine. Was ansteht, ist die Woche Urlaub im Sommer.

552. Bist du ein Landmensch oder ein Stadtmensch?
Eigentlich eher ein Landmensch. Aber es gibt verschiedene Gründe, aus denen ich doch besser in der Stadt lebe. Und deshalb wohne ich ziemlich am Rand in einer kleinen Stadt. Kompromiss.

553. Mit welcher Person, die du nicht persönlich kennst, fühlst du dich verbunden?
Keine Ahnung. So wirklich wohl keine.

554. Was gibt dir in schweren Zeiten Halt?
Das muss ich erst noch rausfinden. Bisher nichts. Stichwort Psychotherapie.

555. Bist du gut zu dir selbst?
Eher nicht, aber ich lerne es gerade.

556. Was bedeutet Freundschaft für dich?
Absolutes Vertrauen. Sich wirklich alles sagen zu können.

557. Wer hat dich in letzter Zeit überrascht?
E. überrascht mich immer wieder mal. Dabei meine ich eigentlich, ihn zu kennen.

558. Traust du dich, Fragen zu stellen?
Meist schon. Oft wollen die Betreffenden dann aber gar nicht so genau gefragt werden. Deshalb lasse ich es meistens.

559. Hast du Dinge vorrätig, die du selber nie isst oder trinkst?
Ja, die von E. Ansonsten verschenke ich alles weiter, bevor es bei mir umkommt. (v.a. Süßkram)

560. Setzt du dir Regeln, die du dir selber ausgedacht hast?
Ja, ich will ja Respekt vor mir haben!