Meine Woche (KW 27)

Getroffen: Meine Schwester und meine Nichte, nette Nachbarn, Bekannte vom Gassigehen, Kollegin meiner Schwester

Gemacht: Sehtest, mal wieder mit einem Füller geschrieben, jeden Tag Pflanzen auf dem Balkon und im Vorgarten gegossen, Artikel bei E-Kleinanzeigen eingestellt, Geschenkekiste neu eingeräumt und vor die Tür gestellt, Geburtstag gefeiert (Nichte wurde 1 Jahr alt), die Wohnung ringsum mit Fliegenschutz versehen

Gewesen: mehrmals im Baumarkt, beim Augenarzt, beim Kochlöffel, im Spielzeugladen, im Autohaus, bei der Psychotherapie, bei McDonald’s, auf einem kleinen Mittelaltermarkt

Gesehen: Terminator: die Erlösung (mit Anton Yelchin, möge er in Frieden ruhen!), nackte Leute im Fernsehen – iiih! (RTLII), die 5-teilige amerikanische Serie über Tschernobyl (sehr interessant), Jupiter (Planet), Schmetterlinge, 2×2 Glühwürmchen (sahen aus wie grünlich leuchtende Strasssteinchen), I Robot, Papillon

Gehört: 80-er-Jahre-Musik, unseren gerade etwas nervigen Hausrotschwanz (er hat wieder Nachwuchs), Musik vom Nachbarn, Costa Cordalis (möge auch er in Frieden ruhen), Elstern, Hundegebell (auch nervig)

Gelesen: von chinesischen Sprichwörtern über die klappernde Mühle bis hin zum Schicksal, das einen beutelt, viele interessante Blogbeiträge, ganz viel über das Tschernobyl-Unglück

Gespielt: Fishdom, Brick n Ball

Gegessen: Gelbwurst, Hähnchenkeule, ChickenMcNuggets, Chicken Wings, Vanilleeis, Nektarine, Nudeln mit Zwiebeln, Speck und Ei, Rührei

Genascht: Duplo, Knoppers, NicNacs (Alternative auch mal probiert, iiih!), normale Erdnüsse

Getrunken: Kaffee, Wasser, ACE-Saft, Mirinda

Gewünscht:
– mehr solche tollen Tage wie Dienstag
– mehr Kraft für das Leben

Gekauft: für die restlichen Fenster Fliegengitter, Buddelkastenspielzeug, eine Baderaupe, Lehrbücher für Kurrentschrift und Sütterlin

Gefühlt:
– negativ: Ärger und Frust, Kraftlosigkeit, schnelle Ermüdung, Melancholie, dunkler Vorhang zieht sich wieder vor
– positiv: Zufriedenheit, Freude über Werbepost (habe ich sonst nie, war aber eine nette Einladung, wieder in dieses Ferienhaus von vorletzter Woche zu kommen), Erfülltheit, Energie, Schaffenskraft

Gedacht:
– Eine Frau aus der Nachbarschaft, die ich früher oft beim Gassigehen getroffen habe, hat jetzt 2 polnische Pflegerinnen. Heute suchten sie nach „Paula“, mir seit Jahren bestens bekannt als ihr Hund. Aber sie meinte, sie suchte ihre Katze. Oh weh, ob sie Alzheimer hat?
– Ob Costa Cordalis an einer Nierenerkrankung gestorben ist? Die Wassereinlagerungen, seine Schwächeanfälle und sein allgemein schlechter Gesundheitszustand könnten dafür sprechen.
– Ob das Verhalten meiner Mutter an ihrem Alter liegt?

Genossen: Frühstück auf dem Balkon, Gespräch mit einer mir völlig Unbekannten

Gelitten: Schlaflosigkeit, Traurigkeit, Herzrasen, Blähungen

Geplant: vor der Kurrentschrift erstmal wieder die normale Handschrift trainieren, Tagebuch führen

Gemessen: Schritte (ich hab immer weniger als E., das ist Beschmuh!), Blutdruck (durch die Hitze gerade noch zulässig), Augendruck beim Augenarzt (ist okay), Gewicht (stabil, aber mir zu hoch)

Fazit: eine Woche voller Ergebnisse, aber nicht mehr so vom Urlaubsgefühl geprägt wie die vorige Woche und leider wieder mit depressiven Phasen

Diese Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. Weil ich immer schnell vergesse, was schon am vorigen Tag war, habe ich auch schnell das Gefühl, fast gar nichts gemacht zu haben. Der Wochenrückblick hilft mir ganz prima dabei, mich besser erinnern zu können.