Ich bin schuld…

Jedenfalls für E.
Er hatte am Samstag einen Schub. Fibromyalgie ist sowas von hinterlistig!
Mit Tabletten und viel Schlaf konnte er einen Termin am Abend einhalten. Waren nur 2 Stunden.
Die Schmerzen haben sich größtenteils zurückgezogen, aber in den Händen werden sie wieder stärker. Damit auch der Schub. Nur hat er diesmal nicht mehr Schmerzen, sondern die Psyche spielt verrückt. Und das merkt er selbst nicht so.

Hat er mich gestern noch gelobt, dass ich auch ohne ihn viel im Haushalt und mit der ganzen Organisation hier schaffe, ist ihm heute jeder Hinweis auf irgendwas zuviel. Egal was, er vergleicht mich jetzt schon mit meiner Mutter, die eine zwanghafte Persönlichkeit hat. Sicher habe ich Züge von ihr, das bleibt wohl nicht aus, aber ich verhalte mich heute sehr viel entspannter als gestern, weil ich schon viel „abgearbeitet“ habe. Der Vergleich mit meiner Mutter ist eine Strafe für mich, das weiß er. Und diesmal ist er auch völlig ungerechtfertigt. Konzentriertes Arbeiten ist nicht gleich zwanghaft.

Sogar die Feststellung, dass ich meinen Vorgängerblog nicht in WordPress integrieren werde, weil mich das letztlich doch wieder von Twoday abhängig macht, hat er als Nörgelei empfunden. Dabei habe ich ihm erklärt, dass sich die Mühe gar nicht lohnt, weil sich sehr viele Links verändert haben und ich aufgrund der Verstümmelung teilweise einzelne Beiträge selber nicht mehr verstehe. Es ist Nörgelei. Hm.

Er ist gerade weg, so dass ich aufatmen kann. Aber er selbst leidet natürlich total, auch wenn er es (noch) nicht auf sich bezieht, sondern die Ursachen bei anderen sucht.
Ich HASSE diese Krankheit!


Bild von Bruno auf Pexels

2 Kommentare zu „Ich bin schuld…

    1. Zu dem, was ich hier schreibe, darfst du immer alles fragen, sonst würde ich es ja nicht öffentlich machen, liebe Margot.

      Das Bild ist ein frei verfügbares Bild von einem Nutzer auf Pexels (steht übrigens auch als Quellenangabe direkt darunter). Ich habe es ausgewählt, weil es meine Stimmungslage zum Zeitpunkt des Verfassens des Beitrages treffend illustriert hat.

      Was das im Beitrag beschriebene Erleben betrifft, lässt es sich tatsächlich in erster Linie auf die Krankheit zurückführen. Eric ist sonst anders. Aber es gibt natürlich auch bei ihm eine Vorgeschichte, die möglicherweise die Fibromyalgie unterstützt. Da müsste er aber schon selber drüber schreiben, das gehört nicht in meinen Blog.

      Bei mir geht es um die Auswirkungen, die speziell ich erlebe. Diese Dünnhäutigkeit haben wir schon öfter beobachtet, nur habe ich diesen Blog noch nicht so lange, dass man hätte darüber lesen können. Ich werde aber sicher ab und zu zu diesem Thema zurückkommen.

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