Zahnarzt

Einen Haufen Zähne habe ich verloren. Weil ich soviel Angst hatte. Weil mir als Kind beim Zahnarzt was Schlimmes passiert ist und mein Vertrauen nach dem ersten Besuch nicht mehr vorhanden war. Weil ich auch nachher immer mies behandelt wurde. Weil ich nie eine Spritze bekam. Weil ich als Versager hingestellt wurde. Weil ich die Schmerzen nicht aushalten konnte.

So ging ich als Erwachsene immer erst zum Zahnarzt, wenn der Zahn so hinüber war, dass er gezogen werden musste. Vor dem Schrecken ohne Ende wählte ich das Ende mit Schrecken.

Bis ich eine nette Krankenschwester traf, die mir ihren Zahnarzt empfahl.

„NUR REINGUCKEN! NIX MACHEN! GAR NIX!“
Das war bei unserem ersten Zusammentreffen (er hat sich dran gehalten!) und der Auftakt für eine ganze Reihe von Besuchen bei diesem Zahnarzt. Er brachte in Ordnung, was andere Kollegen übrig gelassen hatten. Ein Zahn mit Wurzelbehandlung musste letztlich doch gezogen werden, wegen der Transplantation. Dafür kann er nix. Der Rest war einfach nett und lieb und genauso, wie man das als Angsthase wie ich brauchte.

Heute war ich wieder da. Alle halbe Jahre muss ich seit der Transplantation hin.
Rauf auf den Stuhl, Zahnstein weg, Kontrolle, runter vom Stuhl. Tschüß!
Der kürzeste Zahnarztbesuch meines Lebens.

Ich liebe es!!!

Lieblingsplatz Balkon

Wenn das Wetter wieder schön wird, dann zieht es mich hinaus – zumindest bis auf den Balkon!
Dort wird gefühstückt, gelesen, relaxt, den Vögeln zugehört (und den Nachbarn, hihi) und überhaupt das Leben genossen.

Den Schatten wirft übrigens nicht der blaue Schirm im Hintergrund, sondern zwei hier nicht gut sichtbare große rote Schirme. Extra für mich (erhöhtes Krebsrisiko durch Medikamente) mit einem Lichtschutzfaktor von 80.
Der einfache blaue Schirm mildert morgens die tief stehende Sonne und tagsüber den Wind. Außerdem fungiert er als Sichtschutz, weil sich dahinter der Parkplatz unseres Miethauses befindet und etwas Abschottung mehr Gemütlichkeit bietet.

Mittwochsfragen #2

Im Blog Geschichten und Meer habe ich die Rubrik „Mittwochsfragen“ gefunden. 1000 Fragen an mich selbst.
Hier sind die nächsten Antworten!

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
Ja, leider.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?
Den frühen Morgen und den späten Abend.

23. Kannst du gut kochen?
E. meint, ja. Ich bin froh, wenn ich was koche, wenn keiner was zu meckern hat.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
Meinem TYP? Der Herbst! Mit fortschreitender Zeit immer trüber. Aber ich liebe den Frühling, da ist es genau andersrum!

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?
Überhaupt nix? Das muss echt lange her sein. Irgendwas mache ich immer, und wenn ich nur am Tablet vor mich hin spiele.

26. Warst du ein glückliches Kind?
Manchmal. Aber ich erinnere mich auch an viel Traurigkeit und dass ich oft nicht so sein durfte, wie ich mich fühlte.

27. Kaufst du oft Blumen?
Nein, Schnittblumen darf ich nicht haben. Aber im Frühling für die Balkonkästen kaufe ich jedes Jahr ein und ich kaufe auch gerne mal kleine Arrangements im Topf als „Mitbringsel“

28. Welchen Traum hast du?
Auf einem Pferd durch die Prärie zu reiten.

29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
7, davon am längsten im Haus meiner Eltern.

29. Welches Laster hast du?
Wenn ich mich wohl fühle, nasche ich gerne.

30. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Karl Heinz Brisch – SAFE Sichere Ausbildung für Eltern

31. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?
Weil ich schon als Kind lange Haare haben wollte, ich damit nicht ständig zum Friseur rennen muss und ich die Haare selber schneiden kann. Unkompliziert ist das Zauberwort.

32. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Ja, irgendwie schon. Zumindest muss es da sein. Wobei mein Mobiltelefon ein Tablet ist.

33. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?
Viel zu wenig.

34. In welchen Laden gehst du gern?
Das kommt auf die Zeit an. Wenn es was Interessantes gibt, bummel ich gerne durch die Läden. Klamottenläden sind mir aber ein Graus.

35. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Ich gehe gar nicht in Kneipen. Das letzte Mal, vor etwa 20 Jahren in Köln, habe ich natürlich Kölsch bestellt.

36. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?
Eigentlich schon. Aber wenn das Gespräch interessant ist, überziehe ich auch mal. Oder wenn ich mir eine Deadline gesetzt habe, dann kann dieser Zeitpunkt auch zu früh sein.

37. Wenn du dich selbständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?
Irgendwas online verkaufen. Das habe ich als Angestellte schon gemacht.

38. Willst du immer gewinnen?
Nein, mir ist Inhalt wichtiger.

40. Gehst du in die Kirche?
Nur, um das Bauwerk zu bestaunen.