Die Sache mit dem Dankbarkeitsdienstag (Tag der Freude #1)

Wofür bist du heute dankbar?
In einigen Blogs wird diese Frage dienstags beantwortet. Ich bin darauf im Blog freudenwege gestoßen.

Ich tue mich schwer mit der Dankbarkeit. Wem soll ich dankbar sein? Gläubige haben da sicher eine einfache Antwort, aber für mich ist das nicht so leicht. Ich müsste mir Personen aussuchen. Das erinnert mich aber sehr an das nervige „Wie sagt man?“ – „Danke.“ als Kind. Wenn man was bekommt, muss man jemandem dankbar sein. Damit macht man sich ständig von anderen abhängig und irgendwie ist das auch so ein unterwürfiges Verhalten, das mir nicht gefallen will.

Bei wem bedanke ich mich, wenn die Sonne scheint und es mir gut geht? Wer ist zuständig, wenn ich an einem Tag viel Elan habe und die To-Do-Liste von 2 Tagen mit Spaß abarbeiten kann?

Freude, Fröhlichkeit, Frohsinn, das sind die Dinge, über die ich gerne nachdenke. Ich glaube, ich muss den Dankbarkeitsdienstag für mich etwas abwandeln. Meiner heißt „Tag der Freude“.


Quelle: Bild von congerdesign auf Pixabay, Bearbeitung von mir

Heute freue ich mich über

  • das endlich herrliche Sommerwetter
  • das Frühstück auf dem Balkon
  • die vielen erledigten Dinge, die ich sonst oft nicht schaffe
  • dass euch meine Beiträge gefallen
  • ich mich heute einfach gut fühle

Ich glaube, „Tag der Freude“ passt besser zu mir. In sich zu gehen und sich selbst zu fragen, was gerade positiv ist, erzeugt auf jeden Fall ein gutes Gefühl!

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4 Kommentare zu „Die Sache mit dem Dankbarkeitsdienstag (Tag der Freude #1)

  1. Selbstreflexion ist sowieso eine gute Sache. Und wenn sie dann noch der eigenen Motivation für einen schönen Tag dient, dann hast Du alles richtig gemacht. 🙂
    Also hab einen tollen Tag!

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  2. Man kann z.Bsp. dankbar sein, wenn man in der Früh allein aufstehen und sich anziehen kann. Dankbar für die vielen kleinen Dinge, die (eigentlich) nicht alltäglich sind…

    Ich denke, man muss die Dankbarkeit ja nicht auf eine Person o.ä. beziehen. Ich war heute dankbar, als am Abend etwas kühlere Luft in meine Wohnung unterm Dach strömte 😉

    Gefällt 1 Person

    1. Hm, ich verstehe das schon alles, was du und die anderen meinen, aber mein Gefühl dafür würde ich nicht Dankbarkeit nennen. Freude, Erleichterung, Glück, das ja. Ich ticke da wohl etwas anders, glaube ich.

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