Meine Woche (KW 35)

Getroffen: einen hilfsbereiten Nachbarn, eine Nachbarin mit ihrem Hund (ein weißer Schäferhund! ), einen sehr guten Bekannten, andere Bekannte, noch mehr Nachbarn

Gemacht: mit dem Nephrologen telefoniert, den Vorgarten mehrmals gegossen, ein Transskript aus dem Spookyverse begonnen zu korrigieren, mich um meine Arztrezepte gekümmert, eingekauft, Medikamente gerichtet, auf dem Balkon gefrühstückt, Sperrmüll zur Abholung rausgebracht, im Bettenlager gebummelt, abends oft mit E. spazieren gegangen, in meiner Vergangenheit gekramt, Auto geputzt, was zum Verkaufen ins Internet gestellt, mit WordPress gekämpft und trotzdem gebloggt, eingekauft, 3 Pflanzen um- bzw. „eingeseramist“

Gewesen: in der nephrologischen Praxis (2x), in der Apotheke (2x), im Lieblingssupermarkt, im Bettenlager, in der Psychotherapiepraxis, im Autohaus, im anderen Autohaus (nein, ich suche kein Auto, ich kenne da nur Leute), im Baumarkt, bei Netto

Gesehen: einige restliche Wegwarten, einen Mann mit gebrochenem Handgelenk (wie sich rausstellte, war es ein Trümmerbruch, so hat er auch gestöhnt), Rentner haben niemals Zeit (Serie), eine verletzte Taube, Jupiter und Saturn (Planeten), den Schluss von Total Recall (Film, Neuverfilmung), Akte X (Serie), Kaninchen, Wetterleuchten, einen Heißluftballon, goldenes Laub in der Sonne

Gehört: einen sehr lauten Streit im Nachbarhaus mit vielen lauten Geräuschen, Stöhnen von dem Mann mit dem gebrochenen Arm (kam aus dem eben genannten Haus), bis mitten in die Nacht einen laufenden Fernseher, das Rumpeln von der Baustelle gegenüber, 80-er-Jahre-Musik, Krähen, das Rascheln eines Igels, Kleinflugzeuge, Hundegebell, das Rauschen des Windes in den Kronen der Kastanienbäume, die Autobahn

Gelesen: viele interessante Blogeinträge, einige Artikel in der Tageszeitung, im Sci-Fi-Forum

Gespielt: Tower Color, XCOM2

Gegessen: das erste selbstgebackene Pfannen-Fladenbrot, Brötchen, Nudeln mit Speck, Zwiebeln und Ei, Toast mit Erdbeermarmelade, Milchreis, ansonsten sehr wenig (muss nutzen, dass ich nicht viel Hunger habe, so geht das Abnehmen leichter)

Genascht: Kekse, Chips Western Style, Obstschnitte, NicNacs, Chips African Style (ich probiere jetzt alle durch)

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser

Gewünscht: mehr Effektivität im Alltag

Gekauft: 2 neue Kaffeepötte, Seramis-Utensilien

Gesucht: …und gefunden: wie verrückt eine Karte von meiner Mutter, die sie mir mal zur Motivation geschickt hatte.

Gefühlt:
– negativ: Entsetzen, Angst, Enttäuschung, Ausgeliefertsein, Genervtsein, Entfremdung, Hilflosigkeit, Ärger, Traurigkeit
– positiv: Freude, Wohlbefinden, Erleichterung, Zuversicht, Zufriedenheit, Elan

Gelacht: Naja, bisschen.

Geweint: Nein.

Genossen: Den Kaffee am PC beim Bloggen am Sonnabendvormittag – ganz für mich allein. Und mit Gedanken bei der Bloggerin Nadine in Berlin, die das auch so macht.

Gelitten: wiedermal an Kopfschmerzen; unter der Aggression, die andere Menschen ausstrahlen; an Lügen, auch wiedermal

Gedacht: Ich verstehe die Sachsen nicht!

Geplant: Mein tägliches Schrittziel auf 7500 setzen.

Gefragt: Warum schreien Leute sich an, schlagen und verletzen sich?

Gemessen: Schritte

Fazit: Am Anfang der Woche ein starker Trend nach unten, aber ab Donnerstag (Psychotherapie) ging es wieder aufwärts bzw. blieb stabil. Lässt auf Positives hoffen!

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!

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7 Kommentare zu „Meine Woche (KW 35)

  1. Wie unfassbar schlecht es um meine floralen Kenntnisse bestellt ist, merkt man daran, dass ich „Wegwarten“ googeln musste … 😉

    „XCOM 2“ soll, so habe ich mir sagen lassen, bockschwer sein!? Das ist nicht nur einer der Gründe, sondern sogar der Hauptgrund, warum ich mich damit nie beschäftigt habe und nie über den ersten Teil der Reihe aus den 90ern hinausgekommen bin …

    Gefällt 2 Personen

    1. Haha, ich kannte Wegwarten auch nicht. Sie waren blau und Wildblumen, deshalb nannte ich sie früher Kornblumen. Bis mich jemand eines Besseren belehrte… Also du bist da gar nicht sooo schlecht informiert und immerhin weißt du jetzt, was für blaue Blumen da manchmal an den Wegrändern stehen. 😉 Die Unterscheidung zu Kornblumen ist auch ganz leicht. Kornblumen stehen im Korn und Wegwarten warten an Wegen. 🙂

      XCOM2, da bist du völlig richtig informiert, IST total schwer. Ich bin zwar eh eine Memme und stelle in allen Spielen den Schwierigkeitsgrad auf den leichtest möglichen, aber selbst damit scheitere ich regelmäßig bei XCOM2. Ich habe auch die Rundenbegrenzung für normale Missionen ausgestellt, trotzdem schaffe ich es nicht. Das ist schon etwas frustrierend, aber ich spiele es inzwischen einfach mal zwischendurch und komme gar nicht so weit, dass ich verlieren könnte. Es ist so selten, da habe ich den Bezug dazu verloren, dass ich immer wieder neu anfange… 😉

      Dafür habe ich den Vorgänger habe ich samt Addon durchgespielt (XCOM Enemy Unknown ist die Basis, das Addon heißt dann Enemy Within), der ist wesentlich übersichtlicher und man hat nicht solchen Zeitdruck. Also dafür kann ich eine Empfehlung aussprechen! Man braucht aber wohl einen Account bei Steam dazu.

      Liebe Grüße
      die Hoffende

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  2. Also Dank Hoffende weiß ich ja nun einige Zeit, dass diese Nicht-Kornblumen sogenannte Wegwarten sind. fg

    Freue mich, dass sich der anfängliche Wochentrend noch ins Gegenteil entwickelt hat.

    Tja, das mit dem Streit, das durfte ich eben life erleben. Komme mit guter Laune nach Hause, präsentiere dort voller Freude die Schnäppchen die ich beim Dalli-Werksverkauf geholt habe (von Deo, Shampoo, Geschirrspültabs bis hin zu Waschmittel), um dann nur zu hören: „Was wollen wir denn mit dem Kram? Wir haben doch noch Zeug da!“

    Rumms… da gab ein Wort das andere und ich wäre am liebsten irgendwohin gefahren, sogar nach Brandenburg oder Sachsen! 😉

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    1. Ach, das tut mir leid. Ich hätte mich gefreut, denn wir haben 2 Kellerregale mit lauter Vorräten und dort hätte ich es dazugestellt. Solche Gelegenheiten darf man sich doch nicht entgehen lassen… Das ist allerdings Einstellungssache. Wer immer fit ist und jederzeit einkaufen gehen kann, braucht Vorratshaltung vielleicht nicht. Sich deswegen zu streiten, lohnt allerdings auch nicht. Sowas muss man im ruhigen Gespräch klären.

      Ach ja, ich freue mich, dass die Kornblumen-Wegwarten-Geschichte solchen bildenden Effekt hat! 🙂

      Gefällt 1 Person

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