Mittwochsfragen #10

Im Blog Geschichten und Meer habe ich die Rubrik „Mittwochsfragen“ gefunden. 1000 Fragen an mich selbst.
Hier sind die Antworten 181 bis 200.

181. Würdest du gern in eine frühere Zeit zurückversetzt werden?
Mit dem heutigen Wissen? In meine Kindheit.

182. Wie egozentrisch bist du?
Eigentlich gar nicht. Deshalb brauche ich diesen Blog, um mich mal ins Zentrum stellen zu können.

183. Wie entspannst du dich am liebsten?
Beim Urlaub in einer sehr ruhigen, für mich nicht alltäglichen Umgebung, weit genug weg, dass mich das Tagesgeschehen (Haushalt, Arbeit usw.) nicht erreichen kann. Dann ist egal, was ich mache – es ist alles entspannend.

184. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Ja. Ich kann kein Englisch, das reicht eigentlich schon. Außerdem erfahre ich gewisse Dinge fast immer als Letztes. Meist geht es um etwas, „das man doch wissen muss“, also quasi jedem schon bekannt ist. Naja, dafür erfahre ich intime Dinge oft viel früher und oft als Einzige. Das gleicht es ein bisschen aus.

185. Worüber grübelst du häufig?
Über das Leben, die Menschen, Ungerechtigkeit und Gerechtigkeit. Grübeln ist etwas ohne Ergebnis. Nachdenken bringt mehr, das tue ich vor allem bei Plänen oder über die Wissenschaft.

186. Wie siehst du die Zukunft?
In der Realität bedrückend mit einer Perspektive, die eigentlich keiner erleben will. In meinen Träumen ganz wunderbar. Jetzt fragt mich mal, ob ich verträumt bin.

187. Wann bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Als ich mich ihm vorgestellt habe. Ich wurde ihm in der Firma zugeteilt und er war mein erster Chef.

188. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Das kann ich nicht sagen. Ich denke, ich bin eine gute Mischung aus allen.

189. Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?
Vor dem Fernseher bei einem Film oder einer Serie oder am PC bei einem Spiel oder beim Bloggen. Wichtig ist das Gefühl, das Tagwerk erledigt zu haben und absolut nichts mehr zu müssen.

190. Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Fast gar nicht. Ich bin medizinisch, finanziell und menschlich total abhängig. Nur in Gedanken bin ich unabhängig – bei gewissen Themen sogar sehr.

191. Ergreifst du häufig die Initiative?
Wenn mir der Geduldsfaden reißt und ich unbedingt etwas will, ja. Ansonsten warte ich oft ab, habe selbst nicht genug Kraft für viel Initiative.

192. An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?
An meine Kaninchen und meinen Hund.

193. Hast du genug finanzielle Ressourcen?
Nein. Aber ich kann nachts schlafen.

194. Willst du für immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?
Vielleicht. Ich habe mich dran gewöhnt. Nur die Wohnung dürfte größer sein.

195. Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Ja. Aber meist nur innerlich. Wer eine Meinung zu mir hat, wird sie nicht ändern, weil ich mich dagegen wehre.

196. Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Das Thema Angst ist bei mir allgegenwärtig und natürlich kann ich auch vor mir bekannten Personen Angst haben, wenn es mir nicht gut geht. Ansonsten gibt es niemanden, vor dem ich konkret Angst habe.

197. Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?
Ja. Das habe ich schon immer versucht. Momentag habe ich auch genug Gelegenheit dazu.

198. Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?
Über einen sehr netten Menschen mit Tourette-Syndrom. Er hatte so wunderbare Ideen, da würde sich kein Mensch trauen, nur daran zu denken! Es war befreiend.

199. Glaubst du alles, was du denkst?
Nein! Zum Glück weiß ich, dass mein Hirn mir ganz schön viel vorgaukelt!

200.Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?
Die Hochzeit meiner Tante (es war Ende der 80-er Jahre, da habe ich zum letzten Mal versucht, richtig zu tanzen).

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6 Kommentare zu „Mittwochsfragen #10

  1. Schön, dass Du in Deinen Träumen noch schöne Dinge erlebst und Dir die Fantasie Freiheit schenkt.

    Mich erschreckt jedoch, dass Du in den 89ern das letzte Mal getanzt hast, obwohl es Dir doch offensichtlich auch gefallen hat.

    Gibt das Deine Gesundheit nicht her? Mag E. nicht tanzen, fehlt Dir einfach die Zeit, oder gibt es einen anderen Grund, etwas nicht zu tun, was einem Spaß macht?

    Gefällt 1 Person

  2. Nein, ich kann es einfach nicht. Damals habe ich mich ein letztes Mal „zwingen“ lassen, es zu versuchen. Ich kann es nicht, ich mag es nicht und ich hasse es, wenn ich mich dafür immer rechtfertigen muss, nur weil alle anderen es gut finden. Das verdirbt mir dann oft die Stimmung an solchen Abenden, denn zugucken tue ich ganz gerne und die Musik hören mag ich auch. Mir reicht das.

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