Mittwochsfragen #16

Im Blog Geschichten und Meer habe ich die Rubrik „Mittwochsfragen“ gefunden. 1000 Fragen an mich selbst. Leider wurden die Fragen dort inzwischen gelöscht, deshalb beziehe ich mich jetzt auf die Reihenfolge im Blog Steffissenf. Das ist vermutlich die selbe Reihenfolge. Trotzdem vielen Dank an die gnädige Frau für ihre Inspiration!
Hier sind die Antworten 301 bis 320.

301. Worin bist du ein Naturtalent?
In deutschsprachlichen, praktischen Angelegenheiten. Die Theorie ist nicht so meins, ich mache das aus dem Bauch heraus.

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?
E.

303. In welcher Situation warst du unfair?
Ich? Unfair? Das muss ich erst noch lernen, aber nur soweit, dass ich mich wehren kann.

304. Fühlst du dich fit?
Nein! Aber es wird in kleinen Minischritten besser. Ich wünsche mir, dass ich irgendwann wieder in normaler Form bin.

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Nö. Lohnt sich nicht.

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
Harry Potter und das Trimagische Turnier. Bis dahin glaubte ich noch an eine Kinderbuchserie. Aber Kinderbücher mit umgebrachten Schülern finde ich zu krass. Ich habe dann direkt nicht mehr weitergelesen.

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Mein Arbeitsort befand sich eine zeitlangt in dieser kleinen Stadt. Ich fand sie niedlich und fühlte mich da wohl. Außerdem wollte ich in der Firma ein Zeichen setzen, dass ich wieder dorthin versetzt werden möchte.

308. Neigst du zum Schwarz-Weiß-Denken?
Nein. Ich sehe so viele Zwischentöne, dass mir die Extreme eher fremd sind.

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
In erster Linie Sehnsucht. Hoffnung. Aber auch Übelkeit und Schmerz – je nach Situation, ob ER (hm, oder sie, das gab’s ja auch schon) da ist oder wir uns bald sehen oder nicht.

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Nein. Essen und Trinken irgendwie ja, aber viel und nicht alkoholisch. Ein paar Kekse oder Snacks und Wasser, Kaffee oder Tee gehören dazu.

311. Welche Dinge stehen noch auf deiner To-do-Liste?
Die All-Time-To-Do-Liste etwa? Och nee. Lauter Zeug, an das ich nicht gerne denke. Das ich trotz Liste vor mir her schiebe. Irgendwann wird’s werden.
Die Tagesliste ändert sich dauernd, aber ich habe gelesen, dass es sowieso nicht mehr als 6 Dinge sein sollen. 3 davon wichtig und 3 nicht ganz so wichtig. Heute sind dann noch ein Abstecher ins Autohaus, Abendessen und Akte-X-Gucken dran.

312. Hegst du oft Zweifel?
Leider ja, aber ich arbeite dran, die auch mal beiseite schieben zu können.

313. Womit bist du unzufrieden?
Mit meiner Disziplin. (Das habe ich von Steffi, meiner „Vorschreiberin“ stehen gelassen, das passt zu 100%!)

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Ich steige momentan in kein Flugzeug. Das letzte Mal ist auch schon 25 Jahre her. Insofern ist das jetzt schwierig… Ich kann mich noch erinnern, dass ich die Flugzeuge klein und beklemmend empfunden habe. Heute würde ich wohl noch hoffen, dass die Piloten und das sonstige Bordpersonal genug geschult wäre und die Technik entsprechend gewartet. Ach… Ich bleibe lieber am Boden. Flugzeuge sind eh Keimschleudern für mich.

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Nicht um jeden Preis. Wer Hilfe braucht, bekommt sie in der Regel von mir. Ich hoffe auch auf Hilfe, wenn ich sie brauche. Ob das nun unbedingt immer die selben Leute sind… Hm.

316. Bist du schon mal schikaniert worden?
Ja, früher, auf der Arbeit.

317. Wie spontan bist du?
Wenn es nur mich betrifft, sehr. Wenn andere betroffen sind, eher nicht oder nur gezwungenermaßen. Im Umgang mit anderen schätze ich Zuverlässigkeit, kann aber auch mal spontan sein. Wenn die Nachbarin mich eben jetzt zum Quatschen einlädt und ich Zeit habe, schlage ich das nicht aus Prinzip aus.

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Nein, nicht mehr. Das liegt aber daran, dass unsere Familiensituation kompliziert ist und ich aus gesundheitlichen Gründen sehr auf mich achten muss. Außerdem habe ich dieses Helfersyndrom und werde sehr schnell ausgenutzt – da muss ich aufpassen.

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
Ich schaffe den Garten nicht so zu bewirtschaften, wie ich es eigentlich müsste. Da er zum Haus mit mehreren Mietparteien gehört, müsste ich die Pflege eigentlich abgeben.

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
Keine Ahnung, ich habe keine richtigen Freunde mehr. Vielleicht bildet sich langsam wieder was Neues, aber das kann man ja noch nicht zählen. Meine längste Freundschaft war mit Jasmin und dauerte reichlich 20 Jahre.