Meine Woche (KW 04/2020)

Getroffen: meine Psychotherapeutin, eine Nachbarin mit einer ihrer Töchter, einen Bekannten, eine Bekannte mit ihrer Freundin

Gemacht: Wäsche gewaschen, mit einem meiner Nephrologen telefoniert, eingekauft, die Geschenkekiste aufgefüllt, Küchen angeguckt (Träumen wird man ja wohl dürfen), Medikamente abgeholt, Internetanbieter gekündigt, viel PC gespielt, viel nachgedacht, fotografiert, was bei den Kleinanzeigen eingestellt, gekocht

Gewesen: zu Hause, im Lieblingssupermarkt, beim Augenarzt, im Shop von meinem Internetanbieter, in einer Klamotten-Kette, in der Apotheke, im Möbelgeschäft (Gibt’s ja gar nicht… – „…!“), im Autohaus

Gesehen: „Gorillas im Nebel“ (Film), „Anon“ (Film), „Akte X“ (Serie), eine lebensmüde oder todesmutige(?) Elster, die Katze von gegenüber (nicht gegenüber), „Terra X“ (Doku-Serie)

Gehört: Krähen, Meisen, Baulärm aus dem Nachbarhaus, fröhliches Kindergequietsche im Haus (war wohl Kindergeburtstag), Eiskratzen am Auto

Gelesen: mehrere Regionalteile der Tageszeitung, einige Artikel über Auschwitz

Gespielt: Toon Blast, Clockmaster, Die Sims 4

Gegessen: Toast mit Erdbeermarmelade, Wiener mit Käse und Banane, Kartoffelbrei mit Röstzwiebeln und Croutons (Minutenterrine heißt das wohl), Brot mit Bacon und gebratenen Zwiebeln und Ei, Hühner-Nudel-Gemüsepfanne (TK-Gericht), Hähnchenschlegel, Gemüsebrühe mit Maultaschen, Kartoffelbrötchen mit Wurst und Käse, überbackene Nudeln in Tomatensoße mit Brät aus groben Bratwürsten, Früchtemix (Kompott)

Genascht: Nimm 2, Snyder’s, Obstschnitte, Chips Western Style, Duplo, Hitschies

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser, Actimel

Gekauft: Medikamente, haha!

Gesucht: Inspiration für die Irgendwann-mal-neue-Küche

Gefunden: Realismus bei der besagten Küche. Der Raum ist nicht aus Gummi.

Gefühlt:
– negativ: gebremst, genötigt, traurig,
– positiv: euphorisch, normal, gemocht, verstanden

Gelacht: naja

Geweint: nein

Gelitten: an Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Soll wohl wieder so’ne doofe Wetterlage sein. Könnte mal wieder normal werden.

Gedacht: Ich will mein Leben nicht auf Pump führen.

Gefragt: Wie lange wird’s wohl dauern mit dem Sparen?

Gemessen: Schritte, Blutdruck

Geplant: Montag meine Schwester besuchen. Mal sehen, ob’s endlich klappt. (Stand Sonntagabend: Die Kleine hat Schnupfen. Wir müssen wieder verschieben.)

Fazit: Das war eine etwas anstrengende Woche.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!