Kleiner Spaziergang Ende Februar – Blüten

Gestern waren E. und ich mal wieder eine wirklich kleine runde unterwegs und wir haben trotzdem den Frühling eingefangen.

Hier möchte ich euch die schönen Blüten zeigen, die wir in unserer kargen engeren Umgebung gefunden haben.


Das ist ein Marillenbäumchen direkt vor unserem Haus.


Die erste Löwenzahnblüte auf der Wiese im Vorgarten.


Eins der letzten Schneeglöckchen…


Die Gänseblümchen waren den ganzen Winter über zu sehen.


Dreiergespann in der parkähnlichen Anlage gegenüber.


Was das wohl mal wird? Hmmm… Dieses Bild hat übrigens E. für mich gemacht. Meine Hand war leider nicht ruhig genug.


Keine Forsythe, aber auch sehr schön gelb! Möglicherweise Winterjasmin?

Ich liebe den Frühling, die Hoffnung auf neues Leben, die damit verbunden ist!

Freitagsfüller #565

Und wieder ist es Sonnabend, aber gestern Abend war plötzlich kein Freitag mehr, au weia! Manchmal vergesse ich, auf die Uhr zu gucken, wenn ich am PC in etwas vertieft bin. Heute bin ich aber wieder ganz da, und deshalb geht’s jetzt los!

1. Mein Bauch hat seit der Dialysezeit einen ziemlichen Umfang, dass ich manchmal für schwanger gehalten werde.

2. Ich könnte mal wieder meine Eltern anrufen.

3. Schnee ist eigentlich was Schönes: Er verdeckt den Schmutz und das Grau der Landschaft, bindet die zu hohe Luftfeuchtigkeit und macht das Draußensein angenehmer. Leider muss man dann die Gehwege freiräumen (und wir hier den Weg vom Parkplatz zum Hauseingang) und das Autofahren ist auch nicht mehr so leicht. Trotzdem fehlt mir der Schnee, er tut meiner Seele gut.

4. Wer in meinem Alter etwas Neues lernen will braucht ein wenig Ausdauer, denn das Lernen ist nicht mehr so leicht.

5. Da ist ein jüngerer Mensch besser dran.

6. Was die Politiker immer so alles aushecken, will ich gar nicht wissen.

7. Was das Wochenende angeht, heute gestern Abend freue ich mich auf bin ich am PC versackt, morgen heute habe ich geplant, meine To-Do-Liste zu bearbeiten (abarbeiten schaff‘ ich eh nicht) und Sonntag möchte ich mich um den einen oder anderen Beitrag im Blog kümmern!

Ich freue mich nun wieder auf eure Freitagsfüller, die ich entweder bei Barbara finde oder die ihr gerne wieder hier verlinken dürft (oder gleich den ganzen Text hinschreiben, ich finde die Füllungen auch ohne Fettschrift)!

Zur Erklärung: Der Freitagsfüller ist ein Lückentext, meine „Füllungen“ sind fett geschrieben. Das Original gibt es wie immer bei Barbara (siehe vorherigen Satz) und diesen Freitagsfüller findet ihr unter diesem Link.

Liebe Grüße

Corona

Nachdem unser Herr Spahn zugegeben hat, der Lage nicht mehr Herr zu sein, sind wir gestern der dringenden Empfehlung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nachgekommen und haben uns Vorräte angelegt.

Zugrunde lagen:

Freilich soll man nicht panisch werden, und das sind wir auch nicht. Nur gehöre ich zur Risikogruppe und wir (E. könnte mich ja anstecken) möchten uns so wenig wie möglich unter viele Menschen begeben. Dazu gehört auch das Einkaufen, dessen Häufigkeit wir reduzieren wollen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Gerade beim Einkaufen kommt man mit vielen unbekannten Menschen zusammen… Am Arbeitsplatz oder im Wohnhaus kann man eher überblicken, mit wem man Kontakt hat oder hatte.

Wir waren nicht die Einzigen, die auf den Gedanken mit den Vorräten kamen. Um 21 Uhr war kaum noch jemand im Supermarkt unterwegs – aber von den Wenigen waren mindestens 50% dabei, die ihre Wagen mit Vorräten gefüllt hatten. Die Regale sahen entsprechend aus, einige Bilder folgen am Ende des Beitrags.

Tatsache ist, dass es Mund- und Nasenschutzmasken in Apotheken gar nicht mehr und im Internet nur noch zu Wucherpreisen gibt. Desinfektionsmittel sind im Preis ebenfalls um mehr als das 10-fache(!) gestiegen. Was aber das A und O ist, ist die Hygiene, genauer gesagt das Händewaschen. Um damit wirklich was zu bewirken, reicht „Nassmachen, Einseifen, Abspülen“ nicht aus.

Hier ein Video, das zeigt, wie man sich die Hände richtig wäscht und damit Sicherheit schafft:

Und hier ein Video, wie man sich die Hände richtig desinfiziert, sofern man denn ein Desinfektionsmittel hat, das auch gegen Corona hilft.

Man kann sehen, dass es viele Ähnlichkeiten bei beiden Videos gibt. Wenn man sich die Hände so wäscht, wie man sie auch desinfizieren würde, ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

So, und jetzt abschließend ein paar Bilder von gestern abend. Es ist zu sehen, dass vor allem die günstigeren Reis-, Mehl-, Nudel- und Konservensorten ausverkauft oder stark ausgedünnt sind. Bei den Tütensuppen sah es bei Maggi ähnlich aus, obwohl das nicht im Angebot war.






Wenn ihr mit dem Gedanken spielen solltet, euch auch Vorräte anzulegen, dann achtet bitte nicht nur auf die Langlebigkeit, sondern dass ihr Dinge kauft, die ihr auch wirklich essen wollt. Der oben erwähnte Prepper hatte z.B. bei seiner ersten „Monatstonne“ wahllos Konserven in irgendwelchen Billigläden gekauft. Die waren alle nicht genießbar. Ebenso ging es ihm mit Nahrung von der Armee, die er als zu teuer und nicht gut genug schmeckend empfand, um sie ständig zu essen. Bei aller Unsicherheit und dem Willen (oder dem Muss), zu Hause zu bleiben: Essen könnte eine der wenigen Dinge sein, die die Lebensqualität aufrechterhalten.

12tel Blick Februar 2020

Es ist wieder Zeit für die Aktion 12tel-Blick, die ich bei Alexandra gefunden hatte.

Die Idee ist schnell erklärt: Man sucht sich ein Fotomotiv und macht davon genau aus dem selben Blickwinkel in jedem Monat ein Bild. Man „begleitet“ also diese Stelle ein Jahr lang, egal ob es ein Stück Natur, ein Platz oder ein Gebäude ist. Wie es genau geht und worauf man achten muss, kann man hier nachlesen. Zwar bezieht sich die Aktion auf das Jahr 2019, aber wer sagt denn, dass man sowas nicht auch 2020 machen kann?

Bei mir ist es in diesem Jahr eine Baustelle in unserer Gegend. Seit einigen Jahren geplant, wurde schon vor drei Jahren der Grundstein gelegt. Vor kurzem begann nun der Bau. Mal sehen, wie sich die Stelle entwickelt! Da ich nicht genau wusste, an welcher Stelle das Gebäude entstehen soll, habe ich eine Aufnahmeposition gewählt, die möglichst das komplette Gelände abdeckt. So wurde das Ganze auch ein bisschen ein Überraschungsprojekt.

Hier kommt deshalb das Bild vom Monat Februar – wieder am 26. geschossen.

Einen Tag vorher gab es etwas mehr zu sehen, allerdings war von meinem Standpunkt aus ein LKW im Weg. Trotzdem fand ich es interessant, denn da wurde das Fundament gegossen. E. hat für mich (den Blog) ein Handyfoto geschossen. Das läuft also außerhalb – nur mal so, weil es den Baufortschritt so schön dokumentiert.

Das erste Bild vom Januar findet ihr hier.