Meine Woche (KW 19/2020)

Getroffen: einen sehr guten Bekannten mit seiner Frau und seinem Hund, eine Nachbarin mit ihren Hunden, den Nachbarn des Jahres von 2019, eine entferntere Nachbarin mit ihrem Hund

Gemacht: Spazierfahrt im Auto mit E., eine alte Tankstelle/Raststätte „erforscht“, Wäsche gewaschen, den Garten beregnet, Unkraut gezogen, Videotelefonat mit meiner Psychotherapeutin, Toilettenaustausch organisiert, gekocht, mit meiner Mutter telefoniert (Muttertag), mit der Schwiegermutter telefoniert

Gewesen: zu Hause, im Einrichtungsgeschäft, im Autohaus

Gesehen: „Kinder des Krieges“ (Doku), „Polizeiruf 110“ (Krimireihe, aus DDR-Zeiten), „Star Trek – Into Darkness“ (Film), den Nachbarn aus dem Nachbarhaus, Nachbarn mit ihren Hunden aus dem Viertel, „Berlin 1945“ (Doku), „Auf der Flucht“ (Film)

Gehört: einige Nachtigallen, eine Kohlmeise, die Geschichte der Psychotherapie einer Nachbarin, Schwalben (erstmalig in unserer Gegend), Wildgänse, das Lied einer Amsel, eine 30 Jahre alte CD von Nino de Angelo (wo ist der Bass?), Krähen, einen Halsbandsittich, eine ganze Nacht lang Hundegebell

Gelesen: über Corona, die neueste Ausgabe von „Spectrum der Wissenschaft“ (Röntgen, Denisova-Mensch u.a.)

Gespielt: Clockmaster (Handyspiel), Die Sims 4, Fallout 4

Gegessen: (aufgewärmt:) Farfalle mit Hühnerfleisch (selbst gekocht:) Kartoffeln mit Spinat und Rührei (bestellt:) Canton-Ente vom Chinesen

Genascht: Duplo, Celebrations, Chips Western Style, Fritt Zitrone, Nimm 2, Fruchtbonbons, Toffifee

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser

Gekauft: Bettwäsche, Blumen für Vorgarten und Balkon

Gesucht: Mich.

Gefunden: Eine Menge Schlaf. Frühjahrsmüdigkeit?

Gefühlt: überrascht
– negativ: ärgerlich, beschämt, genervt
– positiv: optimistisch, mutig (jedenfalls für meine Verhältnisse), fröhlich

Gelacht: Ja.

Geweint: Ja.

Gelitten: Kopfschmerzen, Depressionen

Genossen: Den Amselgesang – da geht mir immer das Herz auf!

Gefreut: Über die Freude meiner Schwiegermutter über unser Telefonat.

Geärgert: Über neue Hundek***e auf der Wiese – wenn ich das Frauchen in die Finger kriege…! Über meine schweigsame Mutter, über meine seltsame Schwester.

Gedacht: Es ist für mich keine gute Idee, in der derzeitigen Situation in der Hochsaison an die Ostsee zu fahren.

Gefragt: Ob ich wohl den Urlaub verschieben kann?

Gemessen: Schritte (naja!)

Geplant: Mit meiner Therapeutin reden, wie ich das mit der Bitte um die Urlaubsverschiebung angehen kann. Ich brauche Rückenstärkung!

Fazit: Eine psychisch eher durchwachsene Woche.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!