Meine Woche (KW 21/2020)

Getroffen: die Frau von ganz oben, die Frau des Nachbarn von 2019 (ich hatte mit dem Rasensprenger ihren Balkon etwas unter Wasser gesetzt), die Frau mit dem weißen Schäferhund und ihrem Mann, einen Sanitärinstallateur

Gemacht: etwas tiefgründiger mit meiner Schwester gewhatsappt, Termin für den Austausch des Toilettenbeckens vereinbart und 1(!) Tag später ein neues bekommen (ein Hoch auf „unseren“ Installateur, der immer so lieb zu mir ist!), Hausordnung, Spaziergänge mit E., zum ersten Mal in diesem Jahr auf dem Balkon gefrühstückt (na gut, es war schon mittags…), den Garten bewässert, Pflanzen auf dem Balkon gepflegt, Pflanzen im Hausflur gegossen (Mann, werden die jetzt schnell trocken!), einige Beiträge auf einer Seite bei FB gelöscht, online Urlaubsunterkünfte durchforstet, die neue Tischdecke für draußen zurechtgeschnitten, den Fahrrädern Luft aufgepumpt, Wäsche gewaschen, mehrmals den Balkon abgesaugt (Hängegeranien, oioioi!), mit meinem Vater telefoniert, mit meiner Mutter gewhatsappt

Gewesen: zu Hause, im Autohaus, im Lieblingssupermarkt, in einem Sonderpostenmarkt

Gesehen:
– Filme und Serien: „Columbo“ (Serie), „Polizeiruf 110“ (DDR-Serie), „Terra X“ (Wissenschafts-Serie), ein Stück SchleFaZ „Tödliche Beute“ (Rest aufgenommen)
– Natur: Ringeltauben (gerade sehr aktiv bei Partnersuche und Nestbau), einen Fasan (Bei Klick wird ein Bild angezeigt), Stadttauben (immer hungrig, die armen), wilde Kaninchen (die sehe ich fast jede Woche mehrmals, ich vergesse sie nur immer aufzuzählen), herrlichen Mohn, den vom Sonnenuntergang rot gefärbten Himmel, die ersten Wegwarten des Jahres
– Sonstiges: die Nachbarin aus der Mitte (die bald ausziehen wird), die Hundefrau aus der Nachbarschaft mit ihren beiden Hunden, die Nachbarsfamilie (mit Baby), den Nachbarn aus der Mitte (der auch ausziehen wird – sie trennen sich), einige Hunde aus dem Gewerbegebiet gegenüber, die Nachbarn von ganz oben, den Nachbarn des Jahres 2019, den jüngeren Sohn von ganz oben, eine Notfall-Installateur-Firma für unsere Nachbarn

Gehört: Amselgesang, eine Meise, Krähen, einen Grünfink, Spatzen, Baugeräusche, den Bus vor unserem Haus (fährt jetzt wieder etwas öfter), einen Halsbandsittich, die Italiener aus dem Haus (auch wenn die normal reden, klingt es immer nach heftiger Diskussion), ein Dauergeräusch vom Gewerbegebiet gegenüber, den Hausrotschwanz (sehr monoton, hat wohl Nachwuchs), Taubengurren, Blätterrauschen, Regen

Gelesen: einige Buchrezensionen bei Amazon, auf der Fanseite von Columbo, in Wikipedia über die Evolution der Vögel und den Beutelwolf

Gespielt: Clockmaster (Handy), Block Doku (Handy), Fallout 4 (PC)

Gegessen: (selbst gekocht:) Bratwurst mit Pommes (von E.), Eiernudeln mit Zwiebeln und Speck (aufgewärmt:) Hähnchenfarfalle (Sonstiges:) frisches Brötchen mit Eszet-Schnitten, Schoko-Donut, Wackelpudding

Genascht: Duplo, Toffifee, Fruchtbonbons, Nimm 2, Chips Western Style

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser, Actimel

Gekauft: Ein altes Kinder- Jugendbuch, das 1958 spielt und mich früher sehr beschäftigt hat. Es war antiquarisch lange nicht (für einen vernünftigen Preis) zu haben, nach der Neuauflage aber doch und – 3, 2, 1, meins!

Gesucht: eine Spur meiner Verwandten an der Ostsee

Gefunden: eine Wanze im Sonnenschirm, einen Falter im Sonnenschirm (scheint ein guter Schlafplatz zu sein!)

Gefühlt:
– negativ: genervt, traurig, depressiv, inspirationslos
– positiv: zufrieden, erleichtert, entspannt

Gelacht: ja

Geweint: fast

Gelitten: Kopfschmerzen, Depressionen

Genossen: den ersten Nachmittagskaffee in diesem Jahr auf dem Balkon

Gefreut: über das schöne Wetter, das war so richtig meins!

Geärgert: über meine Eltern

Gedacht: Vielleicht wird doch noch alles gut!

Gefragt: Bedauern meine Eltern nicht, dass ich nicht mit in den Urlaub komme?

Gemessen: Schritte (oh je), Tischdecke (oh je, wie schief!)

Geplant: Finanzübersicht aktualisieren

Fazit: Eine ziemlich normale Woche mit Höhen und Tiefen.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!