Meine Woche (KW 22/2020)

Getroffen: den Sohn vom Nachbarn des Jahres, den alten Herrn von oben, die Frau mit dem weißen Schäferhund

Gemacht: Wäsche gewaschen, den Garten gewässert, den Haushalt wieder auf Vordermann gebracht, am PC gespielt, die Balkonpflanzen gepflegt, Psychotherapie online, mit meinem PC gekämpft (nicht mehr hoch gefahren, Userdaten verloren, neue Teile kaufen und installieren sowie Betriebssystem von E. neu aufsetzen lassen, alle Programme wieder neu eingerichtet), Lichterkette auf dem Balkon angebracht, viel nachgedacht, alte Fotoalben angesehen

Gewesen: zu Hause, im Supermarkt, auf der Autobahn, im PC-Geschäft

Gesehen:
– Filme und Serien: „Columbo“ (Serie), „Erben des Fluchs“ (Serie), ein Video über Gertrud Haarer (Tochter von Johanna Haarer, Autorin von „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“)
– Natur: Halsbandsittiche, herrlichen Mohn auf der anderen Straßenseite
– Sonstiges: eine torkelnde Frau beim Über-die-Straße-Gehen, freundliche Menschen rund um unser Haus, die Frau mit den zwei Hunden (die ich im Verdacht habe, auf unsere Wiese zu sch**en)

Gehört: Amseln, Halsbandsittiche, einen Zilpzalp, junge Meisen

Gelesen: über das neue Update und das neue Pack von den Sims 4, über die Obdachlosigkeit in den USA, „Wir Kinder der Kriegskinder“ von Anne-Ev Ustorf

Gespielt: Block Doku (Handy), Fallout 4 (PC)

Gegessen: aufgewärmt: Babybrei Nudeln mit Hühnchen und Gemüse, Hähnchenfarfalle mit Gemüse bestellt/geholt: Doppel Steakhouse Bürger (Fast Food), Canton Ente (chinesisch)Sonstiges: Schokobrötchen, Wackelpudding

Genascht: Duplo, Nimm 2, Fruchtbonbons, Chips Western Style, Toffifee

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser, Cola

Gekauft: 2 Insektenhotels im Angebot, einige Computerteile

Gesucht: den Fehler am PC

Gefunden: eine defekte SSD (ausgerechnet die mit dem Betriebssystem)

Gefühlt:
– negativ: angestrengt, genervt, k.o.
– positiv: froh, vorsichtig freudig, zufrieden, neugierig

Gelacht: ja

Geweint: nein

Gelitten: unter den Schmerzschüben von E. (alles alleine machen ist doof)

Genossen: das schöne Wetter

Gefreut: dass nicht alle Daten weg sind, sondern nur die von der defekten Festplatte

Geärgert: über mich, weil ich mit der Datensicherung am Tag vorher am falschen Ende angefangen habe

Gedacht: Es ist Zeit, den Kreislauf zu durchbrechen.

Gefragt: Meine Mutter nach meiner Verwandtschaft ihrerseits.

Gemessen: die Länge der Balkonbeleuchtung

Geplant: Nächste Woche jeden Tag etwas. Solche Wochen mag ich nicht, aber vielleicht wird es ganz interessant, weil ich mal rauskomme. Und Montag ist ja noch frei.

Fazit: Eine anstrengende Woche. In den 3 Tagen, bis mein PC wieder richtig lief, habe ich um mich rum fast nichts mitbekommen. So schnell brauche ich das nicht wieder.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!