Mittwochsfragen #39

Im Blog Geschichten und Meer habe ich die Rubrik „Mittwochsfragen“ gefunden. 1000 Fragen an mich selbst. Leider wurden die Fragen dort inzwischen gelöscht, deshalb beziehe ich mich jetzt auf die Reihenfolge im Blog Steffissenf. Sie ist mit ihren Nummern um eine verrutscht, aber ansonsten stimmen die Fragen, und darauf kommt es ja an. Trotzdem vielen Dank an die gnädige Frau für ihre Inspiration!
Hier sind die Antworten 761 bis 780.

761. Glaubst du an den Zufall?
Ist Zufall eine Glaubensfrage? Er passiert. Punkt.

762. Wie viel Zeit am Tag verbringst du in der Küche?
Das ist jeden Tag unterschiedlich. Von fast gar nicht (Frühstück machen in 10 Minuten oder Duplo rausholen) bis zu 3 oder 4 Stunden (Kochen und/oder Putzen) – eben je nachdem, was ich dort mache.

763. In wem hast du dich vor Kurzem wiedererkannt?
In Kriegskindern bzw. den Kindern von Kriegskindern und ihren Geschichten und ihrer Psyche.

764. Bist du impulsiv?
Früher ja, dann überhaupt nicht und langsam werde ich es wieder ein bisschen.

765. Für wen hast du dich vor Kurzem geschämt?
Ich habe wohl inzwischen gelernt, mich für niemanden mehr zu schämen. Ich bin doch nicht verantwortlich dafür, was andere tun. Eher bin ich erschrocken, entsetzt, enttäuscht. Früher hatte ich beim Fernsehen oft ein Gefühl von Fremdschämen, aber solche Sendungen gucke ich mir gar nicht mehr an.

766. Kannst du mit einer Person des anderen Geschlechts eine Freundschaft haben?
Ja, wenn die Fronten klar sind und Sexualität keine Rolle spielt.

767. Hast du ein Lächeln, das du nur für Fotos aufsetzt?
Ja. Entsprechend gekünstelt sieht es dann auch aus.

768. Wen rufst du zuerst an, wenn du eine gute Nachricht hast?
Gute Nachricht für wen? Für mich? Da rufe ich gar niemanden mehr an. Für jemand anders? Dann den Betreffenden.

769. Was würdest du tun, wenn du keine Verantwortlichkeiten mehr hättest?
Versumpfen. Ich persönlich brauche immer kleine Verantwortlichkeiten, ansonsten fühle ich mich „übrig“. Das hat nichts mit Langeweile zu tun (die habe ich nie), sondern mit Erfüllung.

770. Findest du dich selbst attraktiv?
Nein, dafür haben genügend Leute in meinem Leben gesorgt. Ich finde mich bestenfalls sympathisch und an besseren Tagen „sehe ich gut aus“.

771. Wer hat dich in letzter Zeit stark beeindruckt?
Meine kleine Nichte. Sie ist noch nichtmal zwei, kann aber schon ziemlich viel und probiert so einiges aus.

772. Bist du ein gutes Vorbild?
Ich hoffe es. Aber… niemand ist perfekt.

773. Welche Tradition wird überbewertet?
Die hiesigen Weinfeste. Ob Kirchweih, Sommerfest oder Karneval – am Ende ist es nur Besäufnis.

774. Packst du Geschenke immer hübsch ein?
Ja, ich packe alle Geschenke ein und bemühe mich, dass sie ein ansprechendes Äußeres haben. Allerdings ist die Verpackung bei mir wirklich nur eine Hülle ohne Pipapo und kein Geschenkersatz.

775. Interessierst du dich für Königshäuser?
Nö.

776. Welche Note von 1 bis 10 würdest du deinem Leben geben?
Oh je, darüber denke ich lieber nicht nach. Ich freue mich über jeden Moment, den ich genießen oder ganz normal leben kann. Negatives versuche ich zu vergessen. Eine Zensur kann diese Taktik ziemlich kaputt machen.

777. Fällt es dir leicht, mit Leuten in Kontakt zu kommen?
Wenn es oberflächliche Begegnungen betrifft, ja. Bei tiefergehenden Wünschen nicht.

778. Wann hast du zuletzt etwas Neues gelernt?
Ständig. Lernen ist ein Hobby von mir, ich bin sehr neugierig. Leider kann ich mir nicht mehr alles so gut merken. Dann versuche ich wenigstens zu behalten, wo es geschrieben steht, wenn das geht.

779. Wie hoch ist die Mauer um dein Herz?
Da hab‘ ich keine Mauer. Aber ich bin wachsam.

780. Machst du manchmal etwas nur widerwillig?
Ja, oder räumst du gerne den Geschirrspüler ein oder putzt das Klo?

6 Kommentare zu „Mittwochsfragen #39

    1. Ja, da waren einige komische Frage bei, aber „Ausreißer“ gab es bisher in fast jeder Fragerunde. Ich denke, die wollten da wirklich einen Querschnitt haben, aber wenn sich das Leben positiv verändert, kann einen auch deprimieren, wenn die Zensur nachher nicht so toll ist. Andersrum kann es auch motivierend wirken, aber bei mir ist das (andersrum) nicht der Fall.
      Schön, dass du’s gelesen hast! 😊
      Liebe Grüße
      die Hoffende

      Gefällt 1 Person

      1. Ach … ein Leben ist sooo lang, da fließt doch in die Bewertung überwiegend der Jetztzustand ein. Die (angenommen) tolle Jugendzeit kommt da genauso wenig zur Geltung, wie die vielleicht 15 glücklichen Jahre einer 20 jährigen Ehe, die mit Scheidung endete.
        Darum läßt sich diese Frage gar nicht beantworten.
        Sage ich jetzt mal so. Einige könnens vielleicht trotzdem .. 😉
        Liebe Grüße 🙂

        Gefällt 1 Person

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