Meine Woche (KW 29/2020)

Getroffen: den Nachbarn des Jahres 2019, seinen Sohn und seine Frau mit Hund, meine Psychotherapeutin, den anderen Therapeuten, einen sehr guten Bekannten mit seinem Hund, die Frau mit dem weißen Schäferhund mit ihrem Mann, den Mann und die Frau von unten

Gemacht: den Putzplan für die Wohnung weiter verfolgt, Wäsche gewaschen (u.a. auch ganz mutig die dickeren), die Geranien gedüngt, Frühstück auf dem Balkon, Spaziergänge mit E., den Vorgarten gewässert, nächtliche Runde um’s Haus, gehausmeistert, mit fremden Leuten telefoniert, alte Fotos angesehen und in Erinnerungen geschwelgt, Ahnentafel erstellt, mit einem entfernten Verwandten Informationen ausgetauscht, Gespräche mit E.

Gewesen: zu Hause, im Autohaus

Gesehen:
– Filme und Serien: „A Quiet Place“ (Film), „Zur See“ (Serie), „Columbo“ (Serie), „Medical Detectives“ (Serie), „Bad Boys for Life“ (Film), „Code 8“ (Film)
– Natur: viele Wildblumen verblühen langsam und bilden oder haben schon Samen, eine Hummel an der einen Hängeampel mit Geranien, wunderschöne Gräser, ein ziemlich lebensmüdes Eichhörnchen, eine äußerst gelassene Taube, Turteltauben auf dem Dach und auf der Straßenlaterne, einen Zitronenfalter, einige Kohlweißlinge
– Sonstiges: das Ehepaar mit den zwei Hunden, den Mann mit den zwei Hunden, Jupiter, Saturn und Mars (Planeten)

Gehört: junge Meisen, die Grasmücke, Palaver auf dem Hof, Rauschen der Blätter in den Bäumen, eine Grille, Regen, Halsbandsittiche, Kinderlachen (-quietschen), Amselgesang, Leute auf dem Weg neben unserem Haus, Martinshörner, Schwalben, Spatzen, eine Party

Gerochen: Wassertropfen auf Staub (vom Rasensprenger), Regen nach langer Trockenheit, Kuhdung

Gelesen: über Ahnenforschung

Gespielt: „Clockmaster“ (Handy), „SkipBo“ (Kartenspiel in echt), „Die Sims 4“ (PC)

Gegessen: selbst gemacht: Gurkensalat / bestellt/geholt: diese Woche nix  / aufgewärmt: den Rest von der Maultaschenpfanne mit Ei, Farfalle mit Gemüse und Hühnchenfleisch  / Sonstiges: Wackelpudding, Toast mit Honig, Waffeln

Genascht: Duplo, NicNacs, Snider’s Honig, Toffifee, Fritt Zitrone

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser

Gekauft: nix Besonderes

Gesucht: eine neue Urlaubsunterkunft

Gefunden: einen weiteren Verwandten meiner weitläufigen bayrisch-schwäbischen Verwandtschaft

Gefühlt:
– negativ: ärgerlich, zurückgesetzt, ignoriert, nicht einbezogen, traurig, böse
– positiv: entspannt, verändert, ruhig, gelassen

Gelacht: Ja.

Geweint: Ja.

Gelitten: unter ständiger Müdigkeit und Antriebslosigkeit, unter starken Kopfschmerzen am Freitag, unter der Schweigsamkeit meiner Familie (Eltern, Schwester)

Genossen: den gemütlichen Abend auf dem Balkon

Gefreut: über den Regen, der eine ganze Nacht und einen Vormittag lang andauerte; über den Dank von einem fremden Menschen (wusste meinen Einsatz als Hausmeister zu schätzen)

Geärgert: über den Freund der Frau von ganz oben, über meine engere Familie

Gefragt: Die Dauerfrage: Mache ich das richtig so?

Gedacht: Bei dem derzeitigen Wetter an der Küste bin ich froh, nicht in den Urlaub gefahren zu sein.

Gemessen: Schritte.

Geplant: Nicht mehr mit meinen Eltern und/oder meiner Schwester in den Urlaub fahren. Fahrrad fahren.

Fazit: Eine ganz gute Woche, die leider am Wochenende psychisch kippte.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!

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12 Kommentare zu „Meine Woche (KW 29/2020)

  1. Das Klingt ganz gut!

    Ich habe mal für 2 Tage in der abgelaufenen Woche (Montag und Dienstag) akribisch alles festgehalten, was ich getan hatte, zumindest bis etwa 4 Stunden vor dem Schlafengehen.
    Das zeigte mir eine große Energie und Umtriebigkeit.
    Zwar mache ich vielleicht nur 5,6 Dinge und diese immer wieder im Wechsel, aber was solls.

    Gefällt 1 Person

    1. Ganz so akribisch bin ich nicht. Aber es ist doch eine interessante Selbsterfahrung, nicht? 😉
      Wenn man die Aktivitäten auf die Woche verteilt und manche nur 10 Minuten dauern, ist es gar nicht mehr so viel. Hey, Bloggen soll doch Spaß machen und nicht anstrengen! 😀
      Liebe Grüße
      die Hoffende

      Gefällt 1 Person

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