Meine Woche (KW 31/2020)

Getroffen: die Frau mit dem neuen kleinen Hund (lange nicht mehr gesehen), die Nachbarsfamilie, die Frau von oben, die Frau mit den beiden Kindern von schräg oben

Gemacht: Grünlilien zum Verschenken zurecht gemacht, die Geschenkekiste nachgefüllt, Daten von Verwandten eingegeben, die Geranien gedüngt, den Vorgarten mehrfach bewässert, die Biotonnen ausgespritzt, einen ganzen Tag lang mal nichts – außer mich zu erholen, auf dem Balkon gesessen und gelesen, fotografiert, mit meiner Schwester gewhatsappt, Spaziergänge mit E., Online-Psychotherapie, viel nachgedacht, barfuß gelaufen (juhu!)

Gewesen: zu Hause, im Autohaus, im kleineren Bruder vom Lieblingssupermarkt, beim Bäcker, auf zwei Friedhöfen

Gesehen:
– Filme und Serien: „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ (Film), „Medical Detectives“ (Krimi-Doku-Serie), „Die Farbe aus dem All“ (Film), „Columbo“ (Serie)
– Natur: Zitronenfalter, Wespen, Bienen, Hummeln, eine Ratte, wunderschöne Straßenränder mit bunten Blumen
– Sonstiges: die Frau mit den 4 Hunden, die Nachbarsfamilie, Heißluftballons, die Katze vom Dach gegenüber

Gehört: dass der Herr von oben schwer krank im Krankenhaus liegt (ob er nochmal heim kommt?)

Gerochen: frisches Heu, Mülltonnen“duft“, Grillduft

Gelesen: Adressbücher, Listen von gefallenen Soldaten des 2. Weltkriegs, „Billiongraves“ (eine Seite mit Fotos von Gräbern), „Wir Kinder der Kriegskinder“ von Anne-Ev Ustorf (Buch)

Gespielt: „Clockmaster“ (Handy), „BlockDoku“ (Handy)

Gegessen: selbst gemacht: Nackensteaks mit Pommes und Gurken-Tomatensalat / bestellt/geholt: einen Double Steakhouse Burger / aufgewärmt: Böreks / Sonstiges: wie immer Toast mit Honig, Kekse und Waffeln, Wackelpudding, Eis (oder was Ähnliches, es war so weich)

Genascht: Duplo, Fruchtbonbons, NicNacs

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser

Gekauft: nichts Besonderes

Gesucht: noch mehr Verwandte

Gefunden: etwas Ärger in mir (hurra!)

Gefühlt: sauer, nachdenklich
– negativ: ängstlich, gehetzt, betroffen, traurig
– positiv: ruhig, bestimmt, klar, frei

Gelacht: Ja

Geweint: nein

Gelitten: unter dem Schmerzschub von E. (ging wieder auf die Psyche), an starken Kopfschmerzen mit Übelkeit am Donnerstag Nachmittag und Abend

Genossen: Sommerstimmung und Entspannung auf dem Balkon

Gefreut: über meine Sucherfolge

Geärgert: über meine Schwester, über meinen Vater

Gefragt: Ist immer alles richtig, was meine Eltern aus der Erinnerung kramen?

Gedacht: Die Überlebenden sind stumm.

Gemessen: Blutdruck, Schritte

Geplant: mal wieder meine Eltern besuchen

Fazit: Eine sehr wechselhafte Woche, aber psychisch trotzdem ziemlich stabil.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!