Meine Woche (KW 37/2020)

Getroffen: die Frau mit dem weißen Schäferhund (Schwätzchen gehalten), den Mann aus dem Nachbarhaus (auch kurzen Wortwechsel gehabt)

Gemacht: Wäsche gewaschen (oh Mann, viiiel!), die mitgebrachten Unterlagen durchgesehen und ins Ahnenforschungsprogramm eingegeben (nach viel Grübelei und Kombiniererei), mit meiner Mutter gewhatsappt, telefoniert (mit meiner Mutter, meinem Vater und der Schwiegermutter), Spaziergänge mit E., verblühte Blumen abgeschnitten, die Pflanzen im Vorgarten bewässtert, Hausordnung, einiges geputzt, am PC gespielt

Gewesen: zu Hause, im Bettenlager, im Sportgeschäft, bei Netto, im Autohaus

Gesehen:
– Filme und Serien: „Tatort – Schimanski (Duisburg Ruhrort)“, „SchleFaZ: Dollman“ (Filmsatire), „Medical Detectives“ (Krimi-Doku), „Rampage: Big meets bigger“ (Film)
– Natur: eine kleine Eidechse, vertrocknete Disteln, verdorrte Bäume
– Sonstiges: Leute beim Möbelabholen vom verstorbenen Herrn über uns, den Stiefsohn von dem Herrn, Heißluftballons, einen sehr guten Bekannten und seine Frau, die Freundin vom Mann im Nachbarhaus beim Hundetraining

Gehört: Gepolter über uns, Musik aus einem Auto vom Parkplatz, Meisengezwitscher, Elsterngemecker, Krähen, sehr viele und laute Martinshörner in der Nachbarschaft

Gerochen: Grillduft, noch einige faulige Äpfel, Abwasser

Gelesen: einen Ahnenpass, eine Taufbescheinigung (beides in Kurrentschrift, prima…), Jahrzehnte alte Traueranzeigen, einige Sachen bei Facebook

Gespielt: „Anno 1503“ (historische Neuauflage, PC), „Anno 1800“ (PC), „AE Mysteries“ (Handy), „Mystery Manor“ (Handy)

Gegessen: selbst gemacht: Bratwurst mit Pommes / bestellt/geholt: Chicken Nuggets und Farmkartoffeln (Gutscheine bei McD noch bis Oktober) / aufgewärmt: Frühlingstopf aus der Dose, Cordon Bleu mit gefüllten Kartoffelteigtaschen und Mischgemüse / Sonstiges: Toast mit Pflaumenmus, Toast mit Honig

Genascht: Fruchtbonbons, Nimm 2, Knoppers Nussriegel, Duplo

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser, Fanta

Gekauft: neue Kissen samt Bezügen für die Couch, einen neuen Drucker

Gesucht: Jemanden zum Quatschen

Gefunden: einen Draht zu meiner Mutter

Gefühlt:
– negativ: einsam, langsam, müde, verletzt, gestresst
– positiv: zufrieden, angenommen, gut

Gelacht: Ja

Geweint:

Gelitten: an E.s Schmerzschub Ende der Woche

Genossen:
– meine Erfolge beim Finden der Zusammenhänge in der Verwandtschaft – lebender und toter
– die Momente im Spätsommer auf dem Balkon

Gefreut: Über kleine Erfolge mit meinem Vater. Über die neue Freundlichkeit meiner Mutter.

Geärgert: über das gebrochene Armband meiner Schrittzähler-Uhr, über die Frau von ganz oben (hat ihren Balkon geschrubbt und das dreckige Wasser ist auf unseren Sonnenschirm gefallen – hätte ja mal bescheid sagen können)

Gefragt: Wer wird wohl oben einziehen?

Gedacht: Hoffentlich kriege ich diese Untersuchungen gut hin und es ist damit erledigt.

Gemessen: Blutdruck

Geplant: ab Montag wieder Alltag leben (bisher war Nach-Urlaub), bisschen Kurrentschrift schreiben lernen – hilft bestimmt beim Lesen

Fazit: eine ruhige Woche mit einem etwas panischen Ende wegen der bevorstehenden Untersuchungen

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!