Meine Woche (KW 38/2020)

Getroffen: unseren Nachbarn (Stiefsohn des verstorbenen Herrn von oben), die Frau mit dem weißen Schäferhund, den Herrn aus dem Viertel mit den beiden Hunden, den Mann aus dem Nachbarhaus

Gemacht: Arzttermine vereinbart, mit meiner Mutter telefoniert, Mülltag, Geschenkekiste aufgefüllt die Pflanzen im Vorgarten gegossen, Ahnenforschung, mit meiner Schwiegermutter telefoniert, Myokardszintigraphie gemacht bekommen, mit Kopfschmerzen gekämpft, sehr viel geschlafen, Online-Psychotherapie, mit meinem Vater telefoniert

Gewesen: zu Hause, im Autohaus, beim Nuklearmediziner

Gesehen:
– Filme und Serien: „Tatort: Grenzgänger“ (mit Schimanski), „Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt: 1965“ (Doku-Serie)
– Natur: Elstern, Meisen, viel schon trocken abgefallenes Laub, Sonnenschein
– Sonstiges: Heißluftballons

Gehört: Freischneider, Elsterngemecker, Meisenzwitschern, das Heulen von Motocrossrädern, Baulärm, Freischneider

Gerochen: faule Äpfel

Gelesen: mehrfach die Patienteninformation für die Myokardszintigraphie

Gespielt: „Mystery Manor“ (Handy), „Sudoku“ (Handy)

Gegessen: selbst gemacht: nur belegte Brote oder Brötchen / bestellt/geholt: Chicken Nuggets mit Senfsoße und Farmkartoffeln / aufgewärmt: Böreks / Sonstiges: Toast mit Honig, Lebkuchen

Genascht: Duplo, Chips Western Style, Fruchtbonbons, NicNacs

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser, Fanta

Gekauft: Netzwerkkarten (wegen des neuen Druckers)

Gesucht: ein Mittel gegen die Kopfschmerzen

Gefunden: einen Widerspruch

Gefühlt:
– negativ: bedrückt, ausgelaugt, mutlos
– positiv: froh, erleichtert

Gelacht: ja

Geweint: nein

Gelitten: unter den seeehr starken Kopfschmerzen

Genossen: das wohl letzte Wochenende des Jahres mit Frühstück auf dem Balkon

Gefreut: über die Information, dass mein Herz keine Durchblutungsstörungen hat

Geärgert: über meinen Körper, der mich so gequält hat

Gefragt: Waren die Schmerzen die selben, die mich vor der Entdeckung meiner Nierenkrankheit täglich begleitet und mich zum Medikamentenmissbrauch getrieben haben?

Gedacht: Vielleicht habe ich es wirklich selbst verursacht.

Gemessen: Blutdruck

Geplant: Besuch bei den Schwiegereltern

Fazit: Die Woche ging gut los, wurde zum Ende hin richtig doof und entließ mich am Sonntag schmerzfrei in die nächste Woche.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!