Meine Woche (KW 53/2020)

Getroffen: niemanden

Gemacht: geschnippelt und gekocht, eingekauft, Wäsche gewaschen und zusammengelegt, gebügelt(!), Vögel gefüttert, das Schild von der Geschenkekiste getauscht („Frohe Weihnachten“ ist vorbei), mit der Psychotherapeutin telefoniert (als Hausmeister), mit der Hausverwaltung telefoniert, die private Ausgaben-Einnahmen-Liste aktualisiert und Kontobewegungen überprüft, einiges an der Homepage aktualisiert, Spaziergänge mit E., Drogeriezeug eingekauft, (fruchtbarer) Streit mit E., Ahnenforschung, E’s Blog weiter gebaut

Gewesen: zu Hause, im Drogeriemarkt, im Autohaus

Gesehen:
– Filme und Serien: „Die Schatzinsel“ (4-Teiler vom ZDF), „Ghostbusters I+II“ (Filme), „Apollo 18“ (Film), „Bob Ross: The Joy of Painting“ (Mal-Kurs), „Ein Kessel Buntes“ (Zusammenschnitt aus der gleichnamigen Sendung), „Die 80-er Show“ (Erinnerungsshow)
– Natur: Kohlmeisen am Vogelhäuschen, Elster auf dem Balkon, Ringeltauben, Krähenschwärme, das schon vermisste Rotkehlchen (kommt immer erst in der späten Dämmerung)
– Sonstiges: die Frau mit den beiden Hunden, die Frau von schräg über uns mit ihren Kindern, noch einige Lichterbäumchen, unsere Schwibbögen in unseren Fenstern

Gehört: SWR 4, Musik (z.B. von Howard Carpendale)

Gerochen: Gebratenes

Gelesen: einige Artikel über Ahnenforschung, einige Unterlagen (wiedermal in „schöner“ Schrift, die kaum jemand lesen kann)

Gespielt: „Clockmaker“ (Handy), „Anno 1800“ (PC), „Gardenscape“ (Handy)

Gegessen: selbst gemacht: Gulasch (Rind- und Schweinefleisch, Zwiebeln, Paprika) mit Nudeln / bestellt/geholt: diese Woche nix / aufgewärmt: Reste vom Gulasch, Pfundstopf, Dosensuppe / Sonstiges: Toast mit Pflaumenmus, Lebkuchen

Genascht: Duplo, Kaubonbons, Schokoladenkügelchen, Toffifee, Kaubonbontaler, Vollmilch-Schoko-Zapfen

Getrunken: Kaffee, Wasser, ACE-Saft

Gekauft: nichts Besonderes

Gesucht: den Futterkuchen aus dem Vogelhäuschen (die Vögel hatten ihn fast nicht angerührt und nun ist er ganz weg – ich habe das Eichhörnchen im Verdacht!)

Gefunden: Bilder einer Straße, in denen meine Ahnen gewohnt haben, die es aber nicht mehr gibt

Gefühlt:
– negativ: genervt, ignoriert, verunsichert, traurig
– positiv: beruhigt, versöhnt, zufrieden

Gelacht: Ja.

Geweint: Nein.

Gelitten: Silvester ging es mir schlecht. Übelkeit und Kopfschmerzen, keine gute Mischung zum Feiern.

Genossen: die Tage, an denen es mir gut ging

Gefreut: über kleine Erfolge in der Ahnenforschung

Geärgert: Über die gesundheitlichen Einschränkungen, die einen normalen Tagesablauf unmöglich machen

Getrauert: Um eine ehemalige Nachbarin in meiner Heimat, die eigentlich nur nach einer Knie-OP ins Krankenhaus und dann zur Reha gekommen ist. Das erste Corona-Opfer, das ich kenne, das die Krankheit mit seinem Leben bezahlt hat.

Gefragt: Wie lange packe ich das noch, niemanden außer E. um mich zu haben?

Gedacht: Ich habe inzwischen wirklich Angst, mich zu infizieren. Mir geht es oft genug nicht gut, ich kann keine Krankheit brauchen und schon gar nicht diese.

Gemessen: Blutdruck (normalisiert sich langsam), Schritte (zu wenig)

Geplant: Mich mehr bewegen.

Fazit: Eine langweilige Woche trotz Silvester.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!