Der Tag danach

Mit matschigem, aber zum Glück nur noch unterschwellig schmerzendem Kopf aufgewacht. Befreit gefühlt.

Es ging Donnerstag Abend los – düstere Wolken zogen sich über den geistigen Horizont. Bald darauf folgten Schmerzen besonderer Art. Solche, die in erster Linie eine Seite beeinträchtigen, Übelkeit mitbringen und jegliches Denken lahm legen. Die Nacht war von erleichternden Phasen des Schlafs durchsetzt, den Rest habe ich „ausgelegen“, d.h. immer wieder Liegepositionen für den Kopf gesucht, die Erleichterung verschafften bzw. die Schmerzen nicht verschlimmerten. Das setzte sich den Freitag vormittag fort, ab Mittag wurde es laaaangsam etwas besser. Ich versuchte in den Blogs zu lesen und kommentierte manches, aber der Geist war zu schlapp und der Körper auch – ich konnte irgendwann nicht mehr tippen. Am Abend am Tablet ein paar einfache Spielchen gemacht und vor dem Fernseher abgehangen.

Heute morgen war ich wieder Mensch. Ein verkaterter zwar, aber die Gedanken haben wieder eine Ordnung, der Sonnenschein ist schön, die Geräusche aus den Nachbarwohnungen interessieren wieder. Nach einem Kaffee (und Frühstück) und einem Telefonat mit der Schwiegermutter werde ich mal sehen, welche Bloggespräche ich gestern liegen gelassen habe und ob ich den Faden wieder aufnehmen kann.