Meine Woche (KW 08/2021)

Getroffen: den Psychotherapeuten, meine Psychotherapeutin, die Frau von der Familie ganz oben, die Frau mit den beiden Hunden, den Sohn und den Herrn von gegenüber, einen sehr guten Bekannten, ein paar flüchtig Bekannte

Gemacht: Wäsche gewaschen und zusammengelegt, das Laub von der Wiese gerecht und mit der Schubkarre weggefahren, gekocht, den privaten Monatsabschluss von Januar nachgeholt (und den vom Februar angefangen), Werbung ausgetragen, Medikamente und meine FFP2-Masken abgeholt (Gutscheine) und eine Aufhängung für den Wochenbedarf an Masken gebastelt, eine Balkon-Futterstation für Wildvögel entworfen und Teile dafür online gekauft, mit meinem Vater telefoniert, mit meiner Schwester ein paarmal kurz gewhatsappt, etwas Papierkram, gehausmeistert (Wartung der Hebeanlage gemanagt), viel geschlafen, fotografiert, mit einem „Brieffreund“ geschrieben (nur PNs, aber in Briefqualität)

Gewesen: zu Hause, im Autohaus, in der Apotheke, im Drogeriemarkt, in der Stadt in mir vorher nicht so bekannten Vierteln

Gesehen:
– Filme und Serien: „Berlin: Schicksalsjahre einer Stadt 1977 und 1978“ (Doku), „Die Tribute von Panem – Hungerspiele“ (Film), „Greenland“ (Film), „Star Trek: Picard“ (Serie), „Independence Day: Wiederkehr“ (Film), einige alte Sendungen aus der DDR
– Natur: ein paar Ratten, erste Spitzen von Tulpengrün, ein weiteres Schneeglöckchen, Sonnenschein hinter Saharasand, Marienkäfer, Ringeltauben, Elstern, Krähen, Mini- und richtige (aber kleine) Narzissen, Krokusse, den Vollmond, Halsbandsittiche, die Elster auf unserem Balkon (mehrmals)
– Sonstiges: die Frau und den Mann mit dem weißen Schäferhund, den Mann aus dem Nachbarhaus mit seiner Lebensgefährtin und vier Hunden, mehrmals meine Psychotherapeutin, die Lola-Leute mit beiden Hunden, die Nachbarsfamilie, einen Bekannten mit seinem Hund (Taifun) und überhaupt viele Leute beim Schönwetterspaziergang

Gehört: Meisenzwitschern, Ostseemusik (Wo de Ostseewellen trecken an den Strand), Musik aus den 80-er Jahren, das Rotkehlchen, Hundegebell

Gelesen: in Wikipedia und auf Memory Alpha über die gesehenen Filme und Serien und die Schauspieler darin

Gespielt: „Clockmaker“ (Tablet), „Fallout 4“ (PC), „Neues Quizduell“ (Tablet), „Homescape“ (Tablet)

Gegessen: selbst gemacht: Gulasch mit Erbschen und Möhrchen und Nudeln, Bratwurst mit Pommes / bestellt/geholt: diese Woche nichts / aufgewärmt: nix / Sonstiges: Toast mit Pflaumenmus, Brot mit Obst-/Käsesalat, Brot mit Fleischwurst und Apfel, Toast mit Fleischsalat, grünen und roten Wackelpudding, Nutellabrötchen

Genascht: Duplo, Fruchtbonbons, Schokokügelchen, Toffifee, Chips Western Style, Nimm 2, Celebrations

Getrunken: Kaffee, Wasser, ACE-Saft, Fanta

Gekauft/bestellt: Schlüsselringe, Wandhaken, Fleischerhaken, Unterwäsche

Gesucht: Fröhlichkeit

Gefunden: jedenfalls keine Fröhlichkeit

Gefühlt: deprimiert, lustlos, traurig, bedrückt, kraftlos, froh, zufrieden, enttäuscht

Gelacht: etwas

Geweint: ja

Gelitten:
– noch immer an Schmerzen im linken Handgelenk (wie Sehnenscheidenentzündung, sind aber besser geworden)
– immer wieder Schmerzen rund um die Hüfte (mit Schmerzmittel viel besser)
– dolle Kopfschmerzen am Freitag und Samstag
– Depressionen die ganze Woche lang

Genossen: Sonnenschein auf der Haut, Wärme, fröhliche Leute

Gefreut: über die wieder vorhandene Ordnung in der Wohnung (überall flogen die Masken rum)

Geärgert: über meine Familie, die wiedermal ignorant war

Gefragt: Wann werden wohl die Geschäfte wieder aufmachen und wann wird der erste Run vorbei sein, damit ich endlich mal eine Hose und Schuhe anprobieren kann?

Gedacht: Es ging mir schonmal besser, sowohl körperlich als auch seelisch.

Gemessen: Blutdruck (immer noch sehr wechselnd), Schritte (öfter mal gut)

Gewogen: ungefähr gleich geblieben

Geplant: Die Futterstation testweise zusammenbauen und die Aufhängungen anbringen.

Fazit: Eine Woche mit schönen Momenten, die ich leider nicht wirklich genießen konnte.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich eine Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung sowie eine Art Tagebuch.