Meine Woche (KW 16/2021)

Getroffen: zwei verschiedene Paketboten, den Nachbarn von nebenan, einen fröhlichen Radfahrer mit Musik, den Nachbarn und seine Frau von gegenüber, eine fremde (neue?) Frau mit Hund

Gemacht: Online-Psychotherapie, mit einer alten Bekannten geschrieben (E-Mail, FB-Messenger und WhatsApp gleichzeitig), rumgealbert, die Erde aus den Balkonkästen entfernt (Drainage drin gelassen), den Gartenschlauch aus der Garage geholt und angeschlossen, Wäsche gewaschen und zusammengelegt, mit meinen Eltern telefoniert, einen Termin wegen des kaputten Rollladens vereinbart, Gardinen gewaschen, die etwa 3 bis 4 Meter langen Ausläufer der Efeututen von damals gekürzt und in Wasser gestellt, die Rahmen vom großen Wohnzimmerfenster geputzt, Spaziergänge mit E., mit einer alten Bekannten telefoniert (schon wieder), Gespräche mit E.

Gewesen: zu Hause, im Autohaus

Gesehen:
– Filme und Serien: „Berlin: Schicksalsjahre einer Stadt (1989)“ (Doku), „Medical Detectives“ (Krimi-Doku-Serie), „Ghostbusters“ (Film von 2016), „James Bond – Der Spion, der mich liebte“ (Film), „Rivalen der Rennbahn“ (Serie)
– Natur: Wildbienen und andere Insekten an Blüten, viele blühende Kräuter, Sonnenschein, zwei Rebhühner, Wildkaninchen, Ringeltauben, „unsere“ Hummel, Flugverkehr auf dem Balkon (zwei Meisen, zwei Ringeltauben und eine Elster plünderten die Futterreste in der Blumenschale), einen Zitronenfalter, Kohlweißlinge, eine mehrfach in einem Strauch tätige Amsel, Rabenkrähen
– Sonstiges: meine Therapeutin, die Frau und den Mann mit dem weißen Schäferhund, die Familie von nebenan, die Familie von schräg oben

Gehört: Tauben, Vogelzwitschern, Meisenzwitschern/-singen, Nachtigallen, Elstern, Krähen, eine Hummel, eine Wespe, Propellerflugzeuge, einen sehr lauten Hubschrauber, die Kehrmaschine, den Brötchenmann (La Cucaracha), die Schallplatte „Stimmen der Vögel Mitteleuropas – Teil III, Vögel in Haus, Hof und Garten“

Gelesen: einiges Historisches in entsprechenden Facebook-Gruppen

Geträumt:
– geheimes Praxiszimmer meiner Ärztin, Hosen vergessen, Straßenbahn gefahren, Ärztin kam mit meiner Hose angerannt
– Party der Ex-Frau eines Prominenten, Riesen-Abwasch bis in die Nacht in geborgter schicker Jacke, klebende Tomatensoße überall, ungeduldige Küchenmitarbeiter

Gespielt: „Bricks and Balls“ (Handy)

Gegessen: selbst gemacht: diese Woche nichts / bestellt/geholt: BigMäc und Frühlingsröllchen / aufgewärmt: Börek, Farfalle mit Hühnerfleisch und Gemüse / Sonstiges: Toast mit Pflaumenmus bzw. Honig, aufgebackene Brötchen mit Mettwurst aus der Dose, Brot mit Frischkäse, Brötchen bzw. Toastbrot mit Frischkäse und Wurst

Genascht: Duplo, Kaubonbontaler mit Schokogeschmack, Toffifee, Celebrations

Getrunken: Kaffee, Wasser, ACE-Saft

Gekauft/bestellt: neue Fliegenvorhänge, neue Balkonkästen, neue Halterungen für die Kästen

Gesucht: unsere Blumenkästen und Halterungen zum online Bestellen, aber braun ist wohl eine unmögliche Farbe und 80 cm eine unmögliche Länge – war kaum zu finden und teuer

Gefunden: ein Video, auf dem meine inzwischen verstorbene Freundin zu sehen ist, als sie noch gesund war

Gefühlt: erleichtert, sehr müde, genervt, froh, lustlos, angenommen

Gelacht: Ja.

Geweint: Nein.

Gelitten: weiterhin an Schmerzen im Bein (geht nur mit Schmerzmittel zu ertragen, sonst kann ich fast nicht laufen)

Genossen: den Sonnenschein

Gefreut:
– dass es die Fliegenvorhänge jetzt auch in der passenden Zwischengröße gibt
– dass sich unser Wohnzimmer durch eine kleine Umgestaltung so positiv verändert hat

Geärgert: Dass der kaputte Rollladen ersetzt werden muss und das noch Wochen dauern kann – bis dahin sitze ich im Wohnzimmer im Halbdunkel.

Gefragt: Wo bekomme ich in diesem Jahr meine Blumen her?

Gedacht: Kunst muss nicht jedem gefallen und auch nicht immer gleich politisiert werden.

Gemessen: Blutdruck (sehr gut), Schritte (viel zu wenig – noch immer das schmerzende Bein), Abmessungen der Fliegenvorhänge und die Breite der Balkonkästen

Gewogen: gleich geblieben

Geplant: den Balkon für uns Menschen herrichten – die Vögel hatten ihn lange genug

Fazit: Eine anstrengende Woche mit kleinen Höhepunkten.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich eine Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung sowie eine Art Tagebuch.

Meine Woche (KW 15/2021)

Getroffen: den Nachbarn mit der Havarie, einen Bekannten, die Frau eines sehr guten Bekannten, vier Ärzte aus meiner Nephrologischen Praxis (nur meine Vertrauensärztin nicht)

Gemacht: (große) Wäsche gewaschen und zusammengelegt, mit meinen Eltern telefoniert, zweiten Impftermin wahrgenommen, eingekauft (in vier verschiedenen Läden – welch ein Genuss!), mit einer entfernten Verwandten über FB-Messenger geschrieben, sehr viel geschlafen, einen Wanderstock zur Gehhilfe umfunktioniert, eine Spendentüte für die Geschenkekiste sortiert, Gespräche mit E., mit einer alten Bekannten über FB-Messenger geschrieben

Gewesen: zu Hause, bei Netto, im Autohaus, in der Nephrologischen Praxis, bei zwei Bäckern, beim Rewe

Gesehen:
– Filme und Serien: „Berlin: Schicksalsjahre einer Stadt (1988)“ (Doku), „Bares für Rares“ (Nachmittags-Auktionsshow), „Auf der Suche nach dem guten Fett“ (Doku), „Love and Monsters“ (Film), Eiskunstlaufen (Sport, Wiederholung), „Oblivion“ (Film), den Schluss von „Shutter Island“ (Film), „DAS“ (Sendung am frühen Abend auf NDR)
– Natur: einen Fasan (Männchen), zwei junge Fasane auf dem Feld, Tauben auf dem Sportplatz, eine Hummel bei unserem Haus, eine Elster auf dem Balkon, eine sich im Wind auf einem Ast wiegende Taube (erinnerte mich an Pom Pom)
– Sonstiges: einen Hühnerhof, an 3 Tagen die Kanalreinigung auf der Straße, viele geimpfte Leute, meine Psychotherapeutin

Gehört: eine Kreissäge, morgendliches Vogelzwitschern, die Familie von schräg oben, eine Meise, Taubengurren, einen Auszug aus der neuen CD von Jean-Michel Jarre

Gelesen: einiges über Geschichte (die FB-App „verschluckt“ leider neuerdings die Links), ein Interview mit dem RTL-Gründer Helmut Thoma, die Wikipedia-Einträge zu den gesehenen Filmen, über Depersonalisation

Geträumt:
– von einer Studienfreundin und deren Mutter sowie einem großen silberfarbenen Ring
– Unstimmigkeit vor dem Frühstück mit meiner Mutter (besetztes Bad und Kaffee)

Gespielt: „Die Sims 4“ (PC), „Traffic Puzzle“ (Handy), „ChainCube“ (Handy)

Gegessen: selbst gemacht: Bratwurst mit Pommes und Spinat / bestellt/geholt: Chicken Wings und Schinkenröllchen mit Kräuterbutter / aufgewärmt: Nudelpfanne mit Gemüse und Minifrikadellen, Farfalle mit Hühnerfleisch und Gemüse / Sonstiges: Toast mit Pflaumenmus, Brötchen und Toastbrot mit Zwiebelschmalz (Sünde, ich weiß)

Genascht: Duplo, Kaubonbontaler mit Schokogeschmack, Chips Western Style

Getrunken: Kaffee, Wasser, ACE-Saft, Fanta

Gekauft/bestellt: diese Woche nix

Gesucht: die Hühner von der Sportplatzwiese

Gefunden: die Wohnung der Hummel, die in der letzten Zeit immer am Hauseingang herumfliegt

Gefühlt: müde, unkonzentriert, schwach, froh, geduldig, erfreut, erstaunt, dankbar

Gelacht: naja, etwas

Geweint: Pipi in den Augen

Gelitten: starke Kopfschmerzen am Montag, Schmerzen in einer Sehne im Bein (Oberschenkel), „Matschigkeit“ am Wochenende

Genossen: etwas mehr Unbeschwertheit im Alltag

Gefreut: dass ich jetzt die zweite Impfung hinter mir habe, dass nicht alle Leute nachtragend sind

Geärgert: dass mein Termin beim Orthopäden so spät ist (Anfang Mai), dass sich mein Bein wesentlich verschlechtert hat

Gefragt: Wie kam die alte Bekannte ins Fernsehen?

Gedacht: Die blöde Krankenkasse bezahlt nur soundsoviele Sitzungen. Ich brauch‘ mehr und werde sie nicht kriegen, weil sich mein Zustand nicht akut verschlechtert hat.

Gemessen: Blutdruck (sehr gleichmäßig, aber nach der Impfung wieder etwas höher), Schritte (viel zu wenig – mehr geht mit schmerzendem Bein nicht), Diagonale meines Zweitmonitors

Gewogen: minimal zugenommen

Geplant: Mich um brach liegende alte Sachen kümmern.

Fazit: Die Woche war sowohl anstrengend als auch erfreulich. Gut.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich eine Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung sowie eine Art Tagebuch.

Meine Woche (KW 14/2021)

Getroffen: meinen Nephrologen, einen sehr guten Bekannten, den Nachbarn von gegenüber

Gemacht: in Erinnerungen geschwelgt, Termin beim Orthopäden vereinbart, mit einem alten Bekannten per FB-Messenger unterhalten, alle Zimmerpflanzen gegossen, Blutdruckwerte eingetragen, Rezepte bestellt, die Elster(n) auf dem Balkon gefüttert (zerkleinerte Meisenknödel), gebloggt, mit einer alten Bekannten telefoniert (über 3 Stunden!) und über FB-Messenger geschrieben, viel geschlafen, Wäsche gewaschen und zusammengelegt, gekocht, mit der Schwiegermutter telefoniert, gehausmeistert (der Nachbar von gegenüber hatte eine Havarie), Spaziergänge mit E., mit einem Bekannten von E. am Telefon geredet

Gewesen: zu Hause, in der Nephrologischen Praxis, im Autohaus

Gesehen:
– Filme und Serien: „Hier ab vier“ (Nachmittagssendung vom MDR), „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ (Film), „Berlin: Schicksalsjahre einer Stadt (1987)“ (Doku-Serie), „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ (Film)
– Natur: Schneesturm, Sonnenschein, Spatzen, Elstern, Gänseblümchen, Tulpen, Traubenhyazinthen, Forsythien, blühende Bäume, Regen
– Sonstiges: Dachdecker, den Nachbarn von schräg oben, den Nachbarn von nebenan

Gehört: Regen, „La Cucaracha“ vom Brötchenfahrer, italienische Musik, Radio SWR 1, Café 80’s FM

Gerochen: gebratene Zwiebeln mit Fleisch

Gelesen: über Revenge Bedtime Procrastination, „Die Suche nach Doggerland

Geträumt:
– Nachbarn meiner Eltern mit Kaninchen und Rennmäuse auf der Terrasse, Feldmaus auf’s Feld gebracht, RAD-Kakerlake gesehen, mutierte zu Riesenschnecke, mutierte zu Harlekin-Auto
– in einem arabischen Land gewesen, entführt worden, Fahrstuhl (waagerecht) mit „Alexa, fahr‘ ohne Anweisung“ gestartet und geflüchtet, auf Markt Führung zu alten und großen Gebäuden bekommen, Silberschmuck sehr günstig gekauft

Gespielt: „Die Sims 4“ (PC), „Traffic Puzzle“ (Handy)

Gegessen: selbst gemacht: Nudeln mit Haschee und Gemüse / bestellt/geholt: Chicken Wings mit Schinkenröllchen / aufgewärmt: die Nudeln mit Haschee und Gemüse / Sonstiges: Toast mit Pflaumenmus bzw. Frischkäse und Schinken bzw. nur mit Frischkäse, Brötchen mit Frischkäse und Wurst

Genascht: Duplo, Schokoladenostereier, Toffifee, Celebrations, Kaubonbons mit Schokogeschmack

Getrunken: Kaffee, Wasser, ACE-Saft

Gekauft/bestellt: eine CD

Gesucht: die Homepage einer Bekannten

Gefunden: einen alten Zeitungsartikel, den ich korrigiert hatte

Gefühlt: matt, genervt, erleichtert, zuversichtlich, froh, angeödet, sehr müde

Gelacht: Ja

Geweint: nein

Gelitten: unter starken Kopfschmerzen am Montag (Barometer-Jojo), unter starker Müdigkeit am Freitag, manchmal Schmerzen im linken Bein

Genossen: die Ruhe am Ostermontag

Gefreut: über den neuen Kontakt zu meiner alten Bekannten

Geärgert: über den diversen Lärm draußen und von den Kindern hier im Haus – es ist gerade zu laut!

Gefragt: Wann wird es endlich wieder warm?

Gedacht: Hoffentlich überstehe ich die zweite Impfung gut.

Gemessen: Blutdruck (hat sich wieder gut eingependelt), Schritte (zu wenig – bei der windigen Kälte mag ich gar nicht rausgehen)

Gewogen: stagniert

Geplant: Mehr gespartes Geld auf’s Küchenkonto schreiben.

Fazit: Eine bessere Woche, die Gesundheit ist wieder normal, das beruhigt.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich eine Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung sowie eine Art Tagebuch.

Zwischenstand

Endlich scheinen sie weg zu sein, die Auswirkungen meiner ersten Impfung. Mein Immunsystem hat sich kräftig gewehrt und mir ging es nicht gut. Das Allgemeinbefinden war grottig, der Blutdruck ging rauf und runter, meine ohnehin schon vorhandenen Schlafstörungen wurden noch schlimmer, ich war dauernd müde und hatte außer morgens gar keinen Appetit und Hunger (im Gegenteil, wenn ich ab dem Nachmittag noch was aß, wurde mir übel).

Heute ist der erste Tag, an dem ich mich wieder wohl fühle.

Ich habe die Zeit genutzt, um in meiner Seele etwas aufzuräumen. Da ruhten noch Altlasten, die ich nicht mehr auf dem Schirm hatte – vielleicht schreibe ich zu gegebener Zeit noch was dazu. Wenn es einem schlecht geht, bricht sowas hervor, so geht mir das öfter. Als würde das grottige Gefühl noch ein i-Tüpfelchen brauchen. Jedenfalls hoffe ich, dass ich irgendwas machen kann, damit es mir in dieser Hinsicht wieder besser geht. Meine beiden besten verstorbenen Freundinnen kann ich ja leider nicht wieder lebendig machen… Nachdem bei mir der vertraute Wohnort, der Freundes- und Bekanntenkreis, der Beruf und auch die Haustiere weggefallen sind, habe ich mich zu sehr durch meine Krankheit definiert. Das scheint mir ziemlich doof, ich bin doch mehr als nur krank! Über die zukünftigen (alten?) Inhalte muss ich mir aber erst noch klar werden.

Außerdem versuche ich gerade, meine Prokrastination (Aufschieberitis) zu bekämpfen. Vor allem abends/nachts merke ich sie ganz schlimm, nennt sich „revenge bedtime procrastination“, die dann zu Schlafstörungen führt. Freilich geht das nur, wenn die Depression nicht gerade das Heft in der Hand hat – es gilt, beides zu unterscheiden. Aber dabei weiß ich wenigstens, was ich machen muss.

Bei solchen Erkenntnissen wie jetzt, die zusammen mit meinem Besserungsgefühl wie ein Aufwachen sind, hätte ich gerne sofort mit meiner Psychotherapeutin gesprochen, aber bis zum nächsten Termin dauert es noch zwei Wochen. Vielleicht zeige ich ihr einfach diesen Blogbeitrag, wenn es soweit ist, und dann wärmen wir das nochmal auf.

Euch wünsche ich alles Gute. Ich bin froh, dass ihr hier seid!
Eure Hoffende