12tel Blick 2020 Fortsetzung: „Die Baustelle“ – Juni 2021

2020 fotografierte ich im Rahmen des Fotoprojektes „12tel Blick“ die Baustelle einer Moschee. Wegen Corona und vielleicht auch aus Geldmangel konnte der Bau nicht wie vorgesehen im Sommer 2020 fertiggestellt werden, deshalb beobachte ich nun in diesem Jahr weiter, was auf der Baustelle passiert.

Erläuterungen zu dem Fotoprojekt können beim ersten Foto nachgelesen werden: „Die Baustelle im Januar 2020„. Hier werde ich mich eher kurz fassen, weil mein Fokus natürlich auf dem neuen Projekt liegt, das sich „Das Grundstück 2021“ nennt.

Hier ist das Bild der Baustelle vom Juni 2021:

Noch ein Klohäuschenbild… Rechts der Erdhügel ist nicht mehr so dolle bewachsen, fängt man an, ihn abzutragen? Ein kleines Detail wird auf dem Bild noch verraten, aber es ist nicht leicht zu erkennen. Ein Bauteil ist auf dem Foto hinzugekommen, es versteckt sich ein bisschen, links hinter dem Toilettenhäuschen. Es ist rund und nicht allein, aber die „Kollegen stehen“ weiter links und haben nicht auf’s Foto gepasst.

Hier sind sie:

Das Minarett ist gekommen! Von so nah wird man es wohl nie wieder sehen… Ich bin sehr gespannt, wann es aufgebaut wird und vor allem, wo es hinkommt! Langsam wird es außen wieder interessant.

Viele Grüße

Vorige Aufnahmen zu diesem Fotoprojekt von diesem Jahr:
Januar 2021
Februar 2021
März 2021
April 2021
Mai

Die Verlinkungen zu den Bildern des Jahres 2020 findet ihr im Beitrag „12tel Blick November/Dezember 2020„.

12tel Blick 2021 „Das Grundstück“ – Juni

In diesem Jahr beobachte ich ein Grundstück, das in meiner Nachbarschaft liegt und eine Vergangenheit hat, die an Dornröschen erinnert. Mehrfach schon wurde „etwas dran gemacht“, es wurde auch mal ein Schild aufgestellt, dass die Einfahrt freizuhalten sei. Große Dinge schienen ihre Schatten vorauszuwerfen – und nichts passierte. Im letzten Jahr allerdings wurde das Grundstück planiert. Der alte, grüne, von Brombeeren und Essigbäumen umwucherte Maschendrahtzaun verschwand, wie auch alle sonstigen sich ungehemmt ausbreitenden Wildpflanzen. Vielleicht wird in diesem Jahr nun wirklich gebaut? Ansonsten gucken wir dem Grundstück eben einfach beim Wiederzuwachsen zu.

Jeden Monat werde ich möglichst aus der selben Perspektive ein Foto von dem Grundstück machen und am Ende zu einer Collage zusammenfügen.
(Notiz für mich: Standort auf der anderen Straßenseite links vom Laternenpfahl, weit genug vorne, linke untere Ecke des Fokusfensters auf dem Kreuz von Baum und Dach. Ergänzung: Lieber mehr rechts als links!)

Die Aktion habe ich im letzten Januar bei Alexandras Blog „Gedankenflüge“ gefunden und kommt ursprünglich von Eva Fuchs vom Blog „verfuchstundzugenäht“. Unter dem Link wird auch erklärt, wie das Fotoprojekt funktioniert.

Hier kommt mein Bild vom Juni 2021:

Was soll ich sagen… Es nimmt langsam wieder das ursprüngliche Aussehen an und wuchert langsam zu. Die Pflanzen sind noch nicht ganz so hoch, weshalb noch einige Reste vom Mohn zu sehen sind, der diesmal reichlich auf dem Grundstück blühte (sonst hatte er wegen der hohen Brombeeren keine Chance).

Ein richtiges Mohnbild hat leider zeitlich nicht in die Serie gepasst und das Wetter hat auch nicht so mitgespielt, aber ich habe es trotzdem fotografiert und möchte euch die Mohnwiese zeigen. Später verlagerte sich das Rot weiter nach vorne, aber da es hinten schon wieder grün wurde, habe ich nicht noch ein Bild gemacht. Es war wunderschön und passte zu diesem ausgesprochen tollen Mohnjahr!

Viele Grüße

Vorheriger 12-tel Blick vom Grundstück:
Bild vom Januar
Bild vom Februar
Bild vom März
Bild vom April
Bild vom Mai

Meine Woche (KW 25/2021)

Getroffen: den Nachbarn von nebenan, den Nachbarn von gegenüber

Gemacht: gebloggt, eine alte Homepage neu erstellt, viel mit meiner Schwester gewhatsappt und videotelefoniert, die neue Dusche zusammen mit E. angebracht, Kabelvertrag gekündigt, TAN-Verfahren bei meiner Bank (gezwungenermaßen) geändert, mit meiner Cousine gewhatsappt, Termine für die Krankengymnastik vereinbart, das Budget für Mai fertig gemacht und das für Juni fast, einige Abrechnungen gemacht (Hausmeister), Autotour im Regen mit E.

Gewesen: zu Hause, bei der Mammographie, im Autohaus, bei Netto

Gesehen:
– Filme und Serien: „Godzilla vs. Kong“ (Film), „Die Auserwählten in der Todeszone“ (Film)
– Natur: viiiele Wegwarten, Kamille, Schmetterlinge (Kohlweißlinge), neue Bewohner der Insektenhotels (verschiedene Fliegen), viele Grabwespen (die haben wir immer auf dem Parkplatz), bunte Wildblumen, Hühner, Ziegen
– Sonstiges: viele Martinshörner, Blitze, quietschende Reifen, (ur-)alte Häuser und Gehöfte, Schausteller mit Wohnwagen auf einem abgetrennten Parkplatzbereich, ein von Efeu bewuchertes Haus mit Schmiedeeisernem Zaun davor

Gehört: Amselzwitschern, „mein Vögelchen“, mehrere andere Vögel (Buchfinken, Grasmücken usw.), Musik aus den 80-ern, dass meine früher fröhliche und lebenslustige (Paten-)Tante tatsächlich Alzheimer hat und ihre bleibenden Lebensjahre sehr begrenzt sind (ihr Zustand hat sich in den letzten Monaten dramatisch verschlechtert)

Gelesen: viel über Alzheimer, u.a. bei Peter Falk (Columbo)

Gerochen: Zwiebelgeruch im Schrank (kam von meiner Yogamatte, igitt), Grillgeruch

Gespielt: „Anno 1800“ (PC), „Bricks Balls Action“ (Tablet), „AE Mystery – Das Geheimnis der heiligen Steine“ (Tablet)

Gegessen: selbst gemacht: Maultaschenpfanne mit Nudeln, Zwiebeln, Bacon und Ei / bestellt/geholt: 2 BigMäcs, einen Cheeseburger / aufgewärmt: Börek, den Rest von der Maultaschenpfanne / Sonstiges: Toast mit Honig, Toast mit Dorschleber, Brötchen mit Frischkäse und Wurst

Genascht: Duplo, Salzstangen, Gelee-Bananen, Toffifee, Kekse (Prinzenrolle)

Getrunken: Kaffee, Wasser, ACE-Saft, Fanta

Gekauft/bestellt: Geschenke für meine kleine Nichte

Gesucht: Fliesenfolie für’s Bad

Gefunden: einige Erklärungen

Gefühlt: angespannt, betroffen, erleichtert, traurig, ängstlich (fast panisch), müde, depressiv

Gelacht: ja

Geweint: ja

Gelitten: an Schmerzen in Hüfte und Bein (angeblich eine Knochenhautentzündung)

Genossen: den Kontakt zu meiner Schwester

Gefreut: über meinen aufgeräumteren Schreibtisch

Geärgert:
– über die Ausdünstungen meiner nicht gerade günstigen Yogamatte
– über meine Lethargie

Gefragt: Wie soll das bloß mit meinen Eltern weitergehen?

Gedacht: „Learning by doing“ geht mit CSS3 einfach nicht mehr. Vieles ist mir da zu hoch und übersteigt mein Vorstellungsvermögen.

Gelernt: die Übermittlung des Live-Standortes per Google in WhatsApp

Gewogen: ein halbes Kilo abgenommen

Gemessen: Blutdruck (noch immer zu hoch für meine Wünsche), Schritte (ganz gut)

Geplant: die Abrechnung bei der Krankenkasse machen

Fazit: Eine interessante, aber psychisch sehr belastende Woche liegt hinter mir.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich eine Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung sowie eine Art Tagebuch.

12tel Blick 2020 Fortsetzung: „Die Baustelle“ – Mai 2021

2020 fotografierte ich die Baustelle einer Moschee. Wegen Corona und vielleicht auch aus Geldmangel konnte der Bau nicht wie vorgesehen im Sommer 2020 fertiggestellt werden, deshalb beobachte ich nun weiter, was auf der Baustelle passiert. Dieses Foto ist das letzte, das noch auf eine Veröffentlichung wartete – ab nächster Woche folgen die aktuellen Bilder vom Juni!

Erläuterungen zu dem Fotoprojekt können beim ersten Foto nachgelesen werden: „Die Baustelle im Januar 2020„. Hier werde ich mich eher kurz fassen, weil mein Fokus natürlich auf dem neuen Projekt liegt, das sich „Das Grundstück 2021“ nennt.

Hier ist das Bild der Baustelle vom Mai 2021:

Außer dass der Container weg und es insgesamt grüner geworden ist, hat sich nicht viel verändert. Die Geräusche sind auch noch zu hören, Hämmern, Sägen, Bohren… Es wird schon!

Viele Grüße

Vorige Aufnahmen zu diesem Fotoprojekt von diesem Jahr:
Januar 2021
Februar 2021
März 2021
April 2021

Die Verlinkungen zu den Bildern des Jahres 2020 findet ihr im Beitrag „12tel Blick November/Dezember 2020„.