Montagsstarter 25/21

Früh am Morgen ist es oft noch kühl, was ich im Sommer sehr zu schätzen weiß. Oft stehe ich dann zeitig auf, um meinen Tag nicht überhitzt beginnen zu müssen.

❷ Abends noch die eine oder andere Serie zu gucken, ist eine liebgewonnene Gewohnheit.

❸ Ich kann mir für Wohnungen schlecht vorstellen, mit den Wänden etwas anderes zu machen, als sie zu tapezieren. Für mich bringen Tapeten Wärme und Behaglichkeit und weiße Tapeten kann man ja mit etwas Farbe auffrischen, wenn man das möchte.

Was mich motiviert ist/sind kleine Anerkennungen und Lobe. Ein kleiner Satz in diese Richtung zwischendurch kann mich tatsächlich aus einer Lethargie holen und Aktivität auslösen. Kritik und Nörgelei bewirken eher das Gegenteil.

Abends vorm Einschlafen drehe ich immer noch eine kleine Runde durch’s Internet. Oft lese ich dann Begriffe nach, die mir im Laufe des Tages begegnet sind. Wikipedia ist abends mein bester Freund!

Heute habe ich schon Wäsche gewaschen, gefrühstückt, mit meiner Schwester gewhatsappt und Bilder auf einer Homepageseite hochgeladen.

Diese Woche habe ich das Aufhängen des zweiten Fliegenvorhangs, Terminvereinbarungen, eine E-Mail und ein paar Blogbeiträge geplant und außerdem steht/stehen meine erste Mammographie im Kalender.

Liebe Grüße und habt eine gute Woche!

Zur Erklärung: Der Montagsstarter ist ein Lückentext, die Vorgaben sind fett geschrieben. Das Original gibt es wie immer bei antetanni und diesen Montagsstarter findet ihr unter diesem Link.

Meine Woche (KW 24/2021)

Getroffen: den Herrn von unten, einen flüchtigen Bekannten von E., meine Nierenärztin

Gemacht: endlich mal wieder früh aufgestanden, die Geschenkekiste aufgefüllt, Telefonate mit Arztpraxen (Terminvereinbarung, Heilmittelverordnung, Überweisung), viel Ahnenforschung, den Rasen beregnen lassen und mehrmals den Waldmeister gegossen, Wäsche gewaschen, für einen sehr guten Bekannten „seine“ Eisenbahnanlage (die Einzelteile) gesichtet und grob den Wert geschätzt, mich von der Nephrologin untersuchen lassen (rote Punkte auf den Unterschenkeln), zum ersten Mal mit meiner Tante telefoniert (nach längerem WhatsApp-Kontakt), den Balkon mehrmals unwettersicher gemacht, nächtliche Spaziergänge mit E., alle Pflanzen im Hausflur, in der Wohnung und auf dem Balkon gegossen, mit meiner Schwester gewhatsappt, Medikamente für 14 Tage gerichtet

Gewesen: zu Hause, im Autohaus, in zwei Baumärkten, in der Nephrologischen Praxis

Gesehen:
– Filme und Serien: „The last man on earth“ (Serie), „Ein Kessel Buntes“ (DDR-Show-Erinnerungen), „Die 100 schönsten Hits der 70-er“ (Musiksendung), „Katrin Weber Late night“ mit Dagmar Frederic (Talkshow)
– Natur: die ersten Wegwarten, verblühenden Mohn, unsere blühende Taglilie, eine wunderschöne Wildblumenwiese, noch immer herrlich blühende Straßenränder, viele Tauben
– Sonstiges: die EM-Fußballspiele mit Deutschland und noch paar andere aus der Gruppe (eher nebenbei)

Gehört: Taubengurren, Elsterngezeter, Krähen, Musik von Jimmy Sommerville, Radio 80’s FM, Halsbandsittiche, „mein“ Vögelchen (es gibt hier jetzt mindestens zwei davon), Amselgesang, Hundebellen, fröhliche Leute in der lauen Sommernacht

Gerochen: meine Petunien, Kamingeruch, Rosenduft

Gelesen: in verschiedenen Kirchenbüchern (eins davon ackere ich gerade durch)

Gespielt: „Anno 1800“ (PC), „Bricks Balls Action“ (Tablet), „Chain Cube“ (Tablet), „Tower Color“ (Tablet)

Gegessen: selbst gemacht: Thunfischsalat, Spaghettisalat, Bruschetta / bestellt/geholt: Double Steakhouse Burger / aufgewärmt: nix – zu warm! / Sonstiges: Toast mit Honig, Brot mit Nutella, Brötchen mit Frischkäse und Wurst bzw. Leberwurst und Senf

Genascht: Duplo, Salzstangen, Gelee-Bananen, Fritt Zitrone

Getrunken: Kaffee, Wasser, ACE-Saft, Fanta

Gekauft/bestellt: nach einiger positiv verlaufenden Recherche das mir von By a Lady empfohlene Buch „Google das mächtige Werkzeug für Deine Ahnenforschung“ von Anja Kirsten Klein, eine neue Duscharmatur

Gesucht:
– Entspannung, Ruhe, Runterkommen
– Verwandte
– Erklärungen

Gefunden: alte Aufsätze von mir

Gefühlt: nervös, sehr gestresst, zufrieden, ängstlich, fast panisch, beruhigt, entspannt

Gelacht: ja

Geweint: nein

Gelitten:
– Schmerzen im Bein (werden sie langsam besser?)
– Kopfschmerzen am Freitag

Genossen: den Moment, als ich am Samstagmorgen bemerkte, dass der Stress, der in dieser Woche zuviel war, vorbei ist

Gefreut: über eine Bemerkung meiner Nephrologin

Geärgert:
– über die Schweigsamkeit meiner Schwester bezüglich ihrer Fahrt zu unseren Eltern

Gefragt: Wer klaut bloß wieder unsere Rosen?

Gedacht: Montags erreicht man einfach keine Arztpraxen!

Gewundert: Über mein Leiden bei der Hitze – es ging wohl zu schnell und ich brauche viel mehr Kühlung als früher.

Gewogen: wieder etwas mehr

Gemessen: Blutdruck (die ganze Woche zu hoch, erst am Wochenende besser), Schritte (ganz gut)

Geplant: die neue Dusche im Bad anbringen

Fazit: So eine stressige Woche brauche ich nicht nochmal! Das Wochenende war viel besser!

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich eine Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung sowie eine Art Tagebuch.