Meine Woche (KW 51/2021)

Getroffen: den Mann mit dem weißen Schäferhund, die Schwiegereltern, den Mann und die Frau von gegenüber, meine Schwester und ihre Familie

Gemacht: Wäsche gewaschen und zusammengelegt, gekocht, nächtliche Autotour mit E. (Weihnachtslichter gucken), Geschenke verpackt, Weihnachtskarten geschrieben und verschickt, nächtlicher Frostspaziergang, Wohnung aufgeräumt, mit meinen Eltern telefoniert, mit der Schwiegermutter telefoniert, viel geschlafen, viel ferngesehen, Geschenke verteilt, mit meiner Schwester gewhatsappt

Gewesen: zu Hause, bei den Schwiegereltern (vor der Tür), bei meiner Schwester (vor der Tür), im Autohaus

Gesehen:
– Fernseher: „Das Relikt“ (Film), „Old“ (Film), „Robin of Sherwood“ (Serie), „Die Geschichte vom kleinen Muck“ (Film), „Tatort – Freunde“ (Film, Schimanski von 1986), „Ich, einfach unverbesserlich“ (Animationsfilm), „Ziemlich beste Freunde“ (Film), „Die Abenteuer des Rabbi Jacob“ (Film), „Versprochen ist versprochen“ (Film), „Die Feuerzangenbowle“ (Film), „Die Schwarzwaldklinik“ (Serie), „Fantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ (Film), „Zurück in die Zukunft“ (Film, Teile 1 und 2)
– Natur: viele Nester in Bäumen und Sträuchern, Elstern, verschiedene Raubvögel, Wildkaninchen
– Sonstiges: viel Weihnachtsbeleuchtung und weiteren -schmuck, Berge von Zuckerrüben und die qualmende Zuckerrübenfabrik

Gehört: viele Krähen, kurzes Vogelzwitschern, Weihnachtsmusik, Musik aus den 80-ern, SWR 1 Rheinland-Pfalz und SWR 4, Regen auf dem Fensterbrett, Heulen und Kreischen aus der Nachbarwohnung

Gespielt: „My Café“ (Tablet), „Chain Cube“ (Tablet)

Gegessen: selbst gemacht: Kartoffelsalat mit Bouletten und gefüllten Eiern / bestellt/geholt: diese Woche nichts / aufgewärmt: nix / Sonstiges: Toastbrot mit Honig, Brötchen mit Dosenwurst, Brötchen mit Frischkäse und Brühwurst, Lebkuchen

Genascht: Duplo, Kinderriegel, NicNacs, Nutella, Kaubonbons, Celebrations, Schokokügelchen

Getrunken: ACE-Saft, Kaffee, Wasser, Fanta

Gekauft/bestellt: Geschenke für meine Nichte

Gesucht: die Schere aus der Küche

Gefunden: alte Weihnachtskarten an E. und mich

Gefühlt: ganz gut, aber gebremst und immer k.o.

Gelacht: ja

Geweint: nein

Gelitten:
– noch immer zuviel Schmerzen in der Hüfte, v.a. abends
– (Durch-)Schlafstörungen und dauernde Müdigkeit
– Appetitlosigkeit und fehlendes Hungergefühl

Genossen: die Ruhe und das Gefühl, viel Zeit zu haben, an den Weihnachtstagen

Gefreut: über die Weihnachtsgeschenke

Geärgert: Das kann ich glatt von letzter Woche stehen lassen: Wiedermal über meine Schwester.

Gedacht: Es ist schon richtig, wie wir das alles machen zu Weihnachten.

Gefragt: Wo, verdammich, ist die Schere bloß hingekommen?!

Geantwortet: Nein! (auf die Frage der Schwiegereltern, ob wir – entgegen der vorherigen Absprache – ins Haus kommen wollen)

Getestet: Eisbein in Aspik (geht schwer aus der Dose raus)

Gewogen: normaler Bereich und sehr gut, dafür, dass Weihnachten ist (nicht zugenommen)

Gemessen: Blutdruck (bis auf paar Ausreißer ganz gut), Schritte (zu wenig)

Geplant: Bis zum neuen Jahr keinen Stress.

Fazit: Gute Vorbereitung ist alles – mit E. zusammen flutschte die Woche und wir hatten gemütliche Abende vor dem Fernseher.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich eine Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung sowie eine Art Tagebuch.

Meine Woche (KW 50/2021)

Getroffen: den hiesigen Obdachlosen, eine Bekannte, meine Psychotherapeutin

Gemacht: gehausmeistert (Nebenkostenabrechnungen in die Briefkästen geworfen, Botenprotokoll ausgefüllt, nichtzustellbare Briefe zurückgeschickt), kleine Autotour mit E., Wäsche gewaschen und zusammengelegt, mit einem Bekannten telefoniert, Papierkram erledigt (Überweisungen, Briefe, Ablage), eingekauft, mit Herrn W. von der Hausverwaltung telefoniert, weihnachtliche Autotour durch die Stadt mit E. (Lichter geguckt)

Gewesen: zu Hause, bei Media Markt (zum ersten Mal 2G erlebt), bei einer hiesigen Wüstung mit Hausüberbleibsel, im Autohaus, bei der Nephrologischen Praxis, im Lieblingssupermarkt, in einem anderen Supermarkt

Gesehen:
– Fernseher: „Snooker“ (Sport), „Medical Detectives“ (Krimi-Doku), „Robin Hood“ (Serie)
– Natur: viele Elstern, Einheitsgrau, kahle Bäume mit vielen Misteln, einen Graureiher
– Sonstiges: viel Weihnachtsbeleuchtung, den Verschlag des Obdachlosen von innen

Gehört: Meisenzwitschern, viele Krähen, viel Musik, eine schimpfende Amsel, vom Nierenversagen eines entfernten Bekannten (24 Jahre jung), dass meine Eltern trotz vorgegebenem Zeitrahmen am Freitag nicht zur 3. Impfung drangekommen sind (sollen Montag wiederkommen)

Gespielt: „My Café“ (Tablet), „Cities Skylines“ (PC), „Anno 1800“ (PC)

Gegessen: selbst gemacht: Cordon bleu (TK) mit Pommes (TK) und Rosenkohl / bestellt/geholt: Pizza Salami / aufgewärmt: Frühlingstopf (Dose) gepimpt mit Maultaschen (fertig) / Sonstiges: Toastbrot mit Honig, trockenes Brötchen und Wiener mit Käse und Apfel

Genascht: Duplo, Kinderriegel, NicNacs, Nutella, Nimm 2

Getrunken: ACE-Saft, Kaffee, Wasser, Pfefferminztee

Gekauft/bestellt: einen neuen Aktenvernichter

Gesucht: ein bestimmtes Andenken an meine Oma (zu gut weggeräumt?)

Gefunden: Erleichterung für den Magen (vorsichtiger gegessen, Pfefferminztee, Pantoprazolintervall erhöht)

Gefühlt: insgesamt besser, dauermüde, etwas gebremst

Gelacht: ja

Geweint: nein

Gelitten:
– unter Magenschmerzen (ist wohl eine Entzündung)
– wieder mehr Schmerzen in der Hüfte

Genossen: dass die Orgel nur noch mit wenigen Pfeifen spielt

Gefreut: über eine Bekannte, die im entscheidenden Moment an mich gedacht hat

Geärgert: Wiedermal über meine Schwester – ich will es nicht mehr.

Gedacht: Das ist ein Scheiß mit dem Corona – inklusive allem Drum und Dran!

Gefragt: Ob meine Tagesmüdigkeit von der Entspannung nach der Einnahme des neuen Medikaments kommt? Angeblich macht es ja nicht müde, aber vielleicht nehme ich es doch lieber abends.

Geantwortet: dem Freund des Bekannten mit dem Nierenversagen auf seinen Anruf mit 1000 Fragen

Getestet: Eine Wurst in der Aludose aus Polen. Brauche ich nicht wieder, die vorige war besser.

Gewogen: Nö.

Gemessen: Blutdruck (wird wieder besser), Schritte (mal gut, mal schlecht)

Geplant: Schönes Essen zu Weihnachten machen und auch vertragen.

Fazit: Viel habe ich diese Woche nicht mitbekommen. Aber endlich mal ohne ständige Ängste, Traurigkeit und Todessehnsucht.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich eine Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung sowie eine Art Tagebuch.

Mozart – Ave verum corpus, K. 618

Dresdner Kreuzchor – Ave verum corpus (Einbetten geht leider nicht)

Dieses Lied mit genau diesem Chorsatz hat unser Studentinnenchor gemeinsam mit dem Bergsteigerchor unseres Chorleiters gesungen. Es war so ergreifend, dass man danach hätte eine Stecknadel fallen hören können. Ich war eine der Altstimmen und es ist über 30 Jahre her. Die Weihnachtskonzerte. Eine bleibende, wunderbare Erinnerung.

Meine Woche (KW 49/2021)

Getroffen: einige weitere Ärzte in der Nierenpraxis, einen guten Bekannten, einen sehr guten Bekannten, den jüngeren Sohn der Familie von gegenüber

Gemacht: lange und gut geschlafen (jetzt schon ein paarmal), Medikamente für 2 Wochen gerichtet, Medikamentenbestellung, Wäsche gewaschen und zusammengelegt, mit meiner Mutter und Schwester gewhatsappt, ein paar kleine Texte für E. und einen sehr guten Bekannten verfasst, mit einer alten Bekannten (frühere Freundin) telefoniert, noch etwas weihnachtlich dekoriert, ein neues Medikament angefangen und mit den Nebenwirkungen gekämpft, abendlicher Spaziergang mit E.

Gewesen: zu Hause, beim Nephrologen, im Autohaus

Gesehen:
– Fernseher: „Terminator 2 – Die Abrechnung“ (Film), „Medical Detectives“ (Krimi-Doku), „Abschied ist ein leises Wort“ (Gedenksendung vom letzten Jahr), „Titanic“ (Film), „Robin Hood“ (Serie), „Sharknado 5: Global Swarming“ (Film)
– Natur: einige kleine Stellen mit Schneeresten, nasse Straßen, graues Wetter, ein paar Sonnenstrahlen
– Sonstiges: Lichterbäume und viel weitere Weihnachtsbeleuchtung, Werbung und Baufahrzeuge für die Gartengestaltung an der Baustelle, die Frau mit dem weißen Schäferhund (nur die Frau in ihrer Wohnung, sah traurig aus)

Gehört: Weihnachtsmusik, Regen, eine schimpfende Amsel, 80-er-Jahre-Musik

Gespielt: „My Café“ (Tablet), „Cities Skylines“ (PC)

Gegessen: wenig! selbst gemacht: diese Woche nicht gekocht / bestellt/geholt: nix / aufgewärmt: Nasi Goreng, 5-Minuten-Terrine Kartoffelbrei mit Spinat / Sonstiges: Toastbrot mit Honig, Toastbrot bzw. Brötchen mit Frischkäse und Wurst, Rosinenbrötchen

Genascht: Duplo, Nimm 2, NicNacs, Kinderschokolade, Knoppers Riegel Nuss

Getrunken: ACE-Saft, Kaffee, Wasser, Fanta

Gekauft/bestellt: zwei Lichterbögen für die Küchenfenster

Gesucht: ein Geschenk für meine Nichte

Gefunden: eine gute Formulierung

Gefühlt: gut, kalt, müde, ängstlich, panisch, beruhigt, froh, optimistisch

Gelacht: ja

Geweint: etwas

Gelitten:
– Depressionen, Ängste, Gleichgültigkeit
– Schmerzen in der Hüfte
– in der zweiten Wochenhälfte Nebenwirkungen von Citalopram: Schlafstörungen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, kein Hungergefühl, „Stört-mich-alles-nicht“-Einstellung

Genossen: dass das stetig traurige Gefühl erstmal weg ist

Gefreut: über meinen äußerst guten Antikörperwert

Geärgert: über mich, weil ich immer wieder in die gleiche Psychofalle renne

Gedacht: Es wäre schon gut, wenn mein Appetit bis Weihnachten wieder da wäre.

Gefragt: Wo hat der Obdachlose denn jetzt sein Domizil aufgeschlagen? Wurde er verjagt? Hat ihm jemand eine bessere, wettergeschützte Stelle angeboten?

Geantwortet: Er hat in einiger Entfernung einen Verschlag, in dem er vor Wind und Regen geschützt ist. Ich bin erleichtert.

Getestet: Einen Tag ohne Schmerzmittel wegen der Hüfte. Direkt wieder abgebrochen. Mit einer Tablette täglich ist es ganz gut, ohne geht gar nicht.

Gewogen: Ein halbes Kilo ist schon wieder runter.

Gemessen: Blutdruck (scheint besser zu werden), Schritte (zu wenig)

Geplant: Durchhalten.

Fazit: Eine grausige erste Wochenhälfte. Die zweite geprägt von Müdigkeit.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich eine Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung sowie eine Art Tagebuch.

Heute habe ich angefangen

Ich habe mir medikamentöse Unterstützung geholt. Mit dem Ende meiner Psychotherapie und den letzten auf zwei Jahre gestreckten Sitzungen ging es schrittweise immer weiter abwärts mit meinem psychischen Wohlbefinden. Das „Ihre-Therapie-ist-zuende, weil die vorgesehenen Stunden ausgeschöpft sind“, ist wie im Stich gelassen zu werden. Dir geht’s besser? Prima! Dir geht’s wieder schlechter? Tja. Die zwei Jahre Wartezeit sind noch nicht rum. Sieh zu, wie du klar kommst! Das ist echt eine „tolle“ Regelung! Mein nächster Therapietermin ist erst Ende Januar, so lange kann ich nicht mehr warten.

Eigentlich wollte ich mir vom Nierenarzt am Mittwoch nur eine Empfehlung holen. Für ein Medikament, das meine damit überforderte Psychiatrin mir dann verschreiben könnte. Sie schreckt vor den ganzen Wechselwirkungen mit meinen sonstigen Medikamenten zurück, was ich verstehen kann, aber im Notfall nicht hilfreich ist. Aber ich musste gar nicht zu ihr. Der Arzt hat mir direkt was aufgeschrieben, einen Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Und gleich eine „Familienpackung“!

Es wird wohl 14 Tage dauern, bis das richtig anschlägt. Ich hoffe, dass ich es auch vertrage. Zwei Bekannte von mir haben Erfahrung damit und der Erfolg war 50/50. Eine(r) nimmt es nicht mehr wegen zu starker Nebenwirkungen und eine(r) nimmt es schon seit Jahren.

Ich hoffe sehr, dass es mir hilft, denn in den Details auf dieser Seite (und den folgenden Unterseiten) über Depressionen habe ich mich fast in allen Punkten wiedergefunden. Mein Ich-Gefühl ist aus dem Gleichgewicht geraten und das fühlt sich krank an. Da muss unbedingt was passieren, sonst sitze ich wieder nur noch stundenlang auf der Couch und denke über das Ende nach, wie damals, als ich letztlich mit der Psychotherapie angefangen habe.

Drückt mir bitte die Daumen, dass das Medi auf Anhieb „funktioniert“!
Liebe Grüße