Tag der Freude #26


Quelle: Bild von congerdesign auf Pixabay, Bearbeitung von mir

Heute ist wieder ein Dienstag, ein Tag, an dem ich mir öfter mal vor Augen halte, welche Anlässe zur Freude es derzeit für mich gibt. Auch wenn die Zeiten gerade wieder etwas anstrengender werden, gibt es im Kleinen doch Momente, über die ich mich freue. Zum Beispiel,

  • dass ich heute mal beim Weckerklingeln aufstehen konnte, was zeigt, dass meine Schlafstörungen viel besser geworden sind,
  • dass mein neues Dinkelkissen sich so gut anfühlt (und nach Heuboden riecht),
  • über meine tolle Grünlilie, die ich aber im nächsten Jahr teilen werde, damit ich nicht noch einen größeren Topf brauche,
  • darüber, dass ich mich beim PC-Spielen tatsächlich wieder entspannen kann, aber nach ca. 2 Stunden dann auch wieder genug habe (fühlt sich gesund an),
  • über meinen zweiten Monitor, der das Arbeiten am PC viel komfortabler macht (z.B. bei der Ahnenforschung, wenn ich etwas von einer Internetseite abschreiben muss).

An welchen Dingen erfreut ihr euch denn momentan? Fahrt ihr in den Urlaub? Könnt ihr das schöne Wetter genießen (wenn es denn da ist)? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Liebe Grüße

PS: Hier habe ich noch ein Bild von meiner Grünlilie für euch.

Meine Woche (KW 42/2020)

Getroffen: einen GLS-Fahrer, die Frau von ganz oben (Mini-Schwätzchen gehalten), einige fremde Leute mit ihren Hunden, die Laminatverleger in der Wohnung über uns

Gemacht: Haushaltskram (viel Wäsche gewaschen, etwas geputzt), viel geschlafen, Vogelhäuschen nachgefüllt, mit meinem Onkel telefoniert (seit bestimmt 10 oder 15 Jahren zum ersten Mal), Ahnenforschung, Balkon angefangen für den Winter vorzubereiten, verblühte Geranien abgeschnitten, eine tote Taube vom Balkon über uns geholt, Spaziergänge mit E., den Inhalt der neuen Dinkelkissen angepasst (extra welche mit Reißverschluss genommen)

Gewesen: zu Hause, in zwei Baumärkten, im Autohaus, am Neckar

Gesehen:
– Filme und Serien: „DDR – die entsorgte Republik“ (Wende-Doku), „Terra X: Magie der Märchen – Frau Holle und ihre versunkene Welt“ und „Terra X: Magie der Märchen – Hänsel und Gretel auf der Spur“ (Dokus), „Oblivion“ (Sci-Fi-Film), „Medical Detectives“ (Krimi-Doku), „Total Recall“ (Film von 1990), „Auf der Suche nach dem guten Fett“ (Doku), sehr viele Bilder der Einkaufsstraße „meiner“ ersten Wohnung von damals (da war ich 0 bis 5 Jahre jung), „Last Action Hero“ (Film), „Das Wetterpanorama bei Servus TV“ (Webcam-Aufnahmen aus den Alpen mit Musik)
– Natur: eine Elster auf unserem Balkon (wie sie ganz unverfroren mit ihrem Schnabel auf einen Meisen-Fettring mit Sonnenblumenkernen einhämmerte), Morgennebel, Meisen am Vogelhäuschen mit den Knödeln und Säckchen im Mirabellenbaum, Apfelblüten(!), Nilgänse, zwei fliegende Schwäne, einen gar nicht scheuen Raben, buntes Laub an den Bäumen
– Sonstiges: eine kleine Kehrmaschine (fährt manchmal den öffentlichen Weg neben unserem Grundstück lang), viele Hunde von groß bis klein

Gehört: Kindertoben, Leute im Haus, Musik aus den 80-ern, Halsbandsittiche, Krähen, Gehämmer vom Laminatverlegen oben

Gerochen: etwas modrigen Herbstgeruch (fauliges Laub, Pilze)

Gelesen: Blogbeiträge, über die Brüder Grimm, Märchen

Gespielt: „Mystery Manor“ (Handy), „Clockmaker“ (Handy), „Toon Blast“ (Handy), „Fallout 4“ (PC)

Gegessen: selbst gemacht: diese Woche nix / bestellt/geholt: Chicken Nuggets und Farmkartoffeln / aufgewärmt: Börek (war leider nur noch einer da), Chicken Cordon Bleu (fertiges) mit TK-Mischgemüse und TK-Kartoffeltaschen / Sonstiges: Toast mit Honig, Toast mit Geflügelsalat

Genascht: Duplo, Fruchtbonbons, Nimm 2

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser, Fanta

Gekauft: Vogelfutter

Gesucht: eine Möglichkeit, unsere Couch (Mikrofaser, hellbeige) zu reinigen

Gefunden: weitere Vorfahren von mir

Gefühlt:
– negativ: müüüüde! (am Montag konnte ich nur schlafen), enttäuscht,
– positiv: zuversichtlich, ruhig

Gelacht: etwas

Geweint: nein

Gelitten: unter den Nebenwirkungen meines Blutdruckmedikaments (Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, trockener Mund)

Genossen: die Runde im Ödland

Gefreut: über das Telefonat mit meinem Onkel

Geärgert: über die Sprachlosigkeit meiner Schwester (immer, wenn ER da ist)

Gefragt: Wann wird sich das mit der Müdigkeit bloß wieder normalisieren?

Gedacht: Toom verkauft sein Vogelfutter zu Apothekerpreisen, Hornbach ist viel günstiger!

Gemessen: Blutdruck und Puls (komisches Auf und Ab), Schritte (naja…)

Geplant: Balkon ganz winterfest machen und die Sachen in den Keller räumen

Fazit: Eine sehr spezielle und von Medikamentennebenwirkungen beeinflusste Woche.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!

Freitagsfüller #597

Spät kommt er, aber er kommt! Ich war die Woche fast total ausgeknockt. Montag habe ich mein Blutdruckmedikament erhöht (abends reichte nicht, also morgens noch eine Dosis) und danach ging es abwärts. Ich war wie unter Drogen gesetzt (so ähnlich hatte ich das schonmal unter einem starken Schmerzmittel) und es ging fast gar nichts mehr. Nun scheint sich mein Körper an das Mittel gewöhnt zu haben und außer ständiger Müdigkeit geht es mir fast wieder normal. Natürlich ist der ganze Haushalt liegen geblieben, den habe ich heute angefangen nachzuarbeiten (volle Wäschekörbe im Flur kann ich nur maximal 2 Tage lang ertragen). Also nun wisst ihr, wo ich geblieben bin und jetzt fange ich mal an, die Lücken hier zu füllen.

1. Auch du je, die Woche ist fast schon wieder rum und ich hab‘ so gut wie nichts geschafft.

2. Bei Filmen und Serien brauche ich etwas, damit der Funke überspringen kann. Manche sagen dazu Niveau.

3. Nebeneinkünfte haben mir in schlechten Zeiten einigermaßen über die Runden geholfen.

4. Meine tausend Ängste abzubauen, ist vielleicht doch möglich.

5. Aufpassen, dass ich mich nicht anstecke (egal womit), ist eine meiner wichtigsten Aufgaben seit meiner Transplantation. Dass die anderen nun auch Masken tragen, gibt mir viel mehr Sicherheit, denn auch Erkältungserreger werden nun nicht mehr so einfach durch die Luft geprustet.

6. Bei uns gibt es in diesem Jahr außer für meine kleine Nichte keine Weihnachtsgeschenke.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das teilweise Vervollständigen meiner Forschungsunterlagen (die Informationen meines Onkels müssen noch in mein Programm eingetragen werden), morgen habe ich geplant, den Haushalt in Ordnung zu bringen und Sonntag möchte ich mal wieder in die Natur, sofern ich bis dahin wieder einen normaleren Tagesablauf hinbekommen habe!

Liebe Grüße

Zur Erklärung: Der Freitagsfüller ist ein Lückentext, meine „Füllungen“ sind fett geschrieben. Das Original gibt es wie immer bei Barbara und diesen Freitagsfüller findet ihr eigentlich unter diesem Link, wenn er denn noch kommen sollte.

Meine Woche (KW 41/2020)

Getroffen: den Mann von der Familie schräg über uns, die Frau mit dem weißen Schäferhund Lotti (Schwätzchen gehalten, von Regen abgewürgt), einen sehr guten Bekannten (kam auf Kurzbesuch), die Schwiegereltern (besucht), einen technisch begabten Nachbarn

Gemacht: einige Pflanzen gegossen, Wäsche gewaschen, versucht einen Stecker ans kaputte Antennenkabel zu basteln, gebloggt, auf die Trinkmenge geachtet und das Blutdruckmessen vergessen, Online-Psychotherapie, neues Futter in die Vogelhäuschen gefüllt und verschiedene Knödel rausgehängt, Hausordnung, mich erholt und meine Mitte wiedergefunden, Gespräche mit E., Videotelefonat mit meiner Schwester und ihrer Tochter, mit meinem Vater telefoniert, rausgefallenes Inlay wieder einsetzen lassen, kurz mit meiner Mutter gewhatsappt (Zahnarzterfahrungen, haha), eingekauft, versucht kaputtes Antennenkabel zu reparieren (letztlich kam doch ein Elektriker), mit der Schwiegermutter gequatscht, die Geschenkekiste aufgefüllt (1x pro Woche gibt’s u.a. einen Topf mit einer Nachzucht meiner gestreiften Grünlilie)

Gewesen: zu Hause, beim Zahnarzt, auf der Autobahn, in der Transplantationsklinik, im Autohaus, im Lieblingssupermarkt, bei den Schwiegereltern

Gesehen:
– Filme und Serien: „Böse Wetter – Das Geheimnis der Vergangenheit“ (Fernsehfilm), „Polizeiruf 110: Zahltag“ (Krimi von 1990), „Medical Detectives“ (Krimi-Doku), „First 48 – Am Tatort mit den Ermittlern“ (Krimi-Doku), „Die Simpsons“ (Comic-Serie)
– Natur: unglaubliche an hohe Berge erinnernde Wolkenformationen – als würde man auf die Alpen zufahren, eine Menge Krähen, Elstern, Sonnenschein, einige kleine wirklich allerletzte Wegwarten
– Sonstiges: einen Stau mit unglaublich ungeduldigen Fahrern und ohne Rettungsgasse, interessante Videos über DIS

Gehört: Kinderkreischen, Sturm, Meisenzwitschern, einzelne Vögel beim Picken am Vogelhäuschen auf dem Balkon, Baustellenlärm (Grundstück wurde planiert)

Gerochen: Desinfektionsmittel, gewaschene Luft

Gelesen: Blogbeiträge

Gespielt: „Mystery Manor“ (Handy), „Clockmaker“ (Handy), „Toon Blast“ (Handy), „Anno 1800“ (PC)

Gegessen: selbst gemacht: Schmorkohl mit Kartoffeln und Hackfleisch / bestellt/geholt: Chicken Nuggets und Farmkartoffeln / aufgewärmt: Nudel-Gemüsepfanne mit Hackfleischbällchen / Sonstiges: Toast mit Honig, Toast mit Dorschleberaufstrich (Dorschleber mit feinst geschnittener Zwiebel, mit Salz und Pfeffer gewürzt), Pfeffernüsse

Genascht: Duplo, Fruchtbonbons, Fritt Kirsche und Orange, Nimm 2, NicNacs

Getrunken: Kaffee, ACE-Saft, Wasser, Fanta

Gekauft: neue Dinkelkopfkissen, eine Sackkarre

Gesucht: günstige Unterwäsche

Gefunden: interessante alte Bilder meiner Heimat

Gefühlt:
– negativ: genervt, ärgerlich, müde, entsetzt (über das Verhalten anderer)
– positiv: froh, optimistisch, dankbar

Gelacht: ein bisschen

Geweint: nein

Gelitten: unter dem Stress, den E. sich selbst und am Ende auch mir gemacht hat

Genossen: die Wärme der Sonne

Gefreut: dass ich so schnell einen Termin beim Zahnarzt bekommen habe

Geärgert: über die Vergeudung von Zeit in der Transplantationsambulanz

Gefragt: Ob das was wird mit Weihnachten bei meinen Eltern?

Gedacht: Manche Leute haben einfach zuviel Geld.

Gemessen: Blutdruck und Puls, Schritte

Geplant: Nur noch einen Arzttermin pro Woche vereinbaren.

Fazit: Wieder so eine anstrengende Woche.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!