Kopf am Sonntag, 31.05.2020

Heute war ein Kopfschmerztag.
Gestern konnte ich Bäume ausreißen und kam bis 4 Uhr nicht zur Ruhe (konnte nicht einschlafen), heute 9 Uhr (wegen der Medis auf) direkt mal Kopfschmerzen. Tablette, JHP – ich konnte trotzdem nicht einschlafen. Aufgestanden, bei E. wieder hingelegt, kurz vor 12 nochmal Tablette und JHP und wieder geschlafen. Danach ging es etwas besser und ist jetzt (kurz vor 22 Uhr) fast weg, aber den ganzen Nachmittag klebten die Augenlider aneinander und der Druck hinter den Augen war auch total ermüdend.

Ich nehme an, dass heute das Wetter „schuld“ war. Morgen und die nächsten Tage soll es wieder richtig sommerlich werden – also Klarheit. Hoffentlich auch im Kopf.

Zwischenstand

Seit gestern habe ich nun meine neuen Blutdruckmedikamente. Es war ein bisschen gruselig: Ich allein zu Hause und draußen stand im Dunkeln jemand mit Taschenlampe… Es war die Frau von der Apotheke, die mir die zweite Hälfte meines „Rezepts“ brachte. Ich hatte sie völlig vergessen! In 4 Tagen werde ich also die höhere Dosis nehmen, dann sind meine 75-er alle und neue, wie hier schon beschrieben nicht lieferbar.

Gestern abend hat mich der Müdigkeitshammer getroffen – ab kurz vor Mitternacht ging gar nichts mehr außer dem Weg ins Bett. Und das bei mir, der Nachteule!
Der Blick auf’s Barometer sagte mir heute morgen auch, warum: Innerhalb von höchstens 48 Stunden fiel es um 50 Hektopascal. Von 1030 auf 980. (Einige Infos zum Luftdruck findet ihr hier.)

Mich wundert sehr, dass ich darauf (noch) nicht mit Kopfschmerzen reagiert habe, aber wahrscheinlich kommen sie spätestens, wenn es wieder aufwärts geht. Ich werde es beobachten!

Bisher hatte ich einen effektiven Vormittag, allerdings macht sich schon wieder Müdigkeit bemerkbar. Ohne Mittagsschlaf geht schon länger gar nichts mehr. Also werde ich noch eine Kleinigkeit essen und mich dann ins Bett begeben. Ich freue mich schon auf das Käffchen mit Lebkuchen danach!

Tagesrückblick 25.08.2019

Mit Kopfschmerzen aufgewacht, total unausgeschlafen gefühlt. Halbe Tablette dagegen genommen.
Gefrühstückt, sonstige Medis genommen.
Rumvegetiert. In Blogs kommentiert, das hat abgelenkt.
JHP auf die Stirn schmieren lassen, wieder schlafen gegangen.

2,5 Stunden später wieder mit Kopfschmerzen aufgewacht.
Was gegessen, die andere halbe Tablette genommen.
Einen Weg mit dem Auto erledigt, ging besser als erwartet.
Zu Hause wieder rumvegetiert. Außer Kommentieren und Lesen ging nix.
Was gegessen, im Garten gegossen, auf dem Balkon gegossen.
Abendmedis genommen.
Abendspaziergang gemacht.

Gegen 22 Uhr gingen die Kopfschmerzen weg und kehrten meine Lebensgeister zurück.
4 Schrankfächer umgeräumt, alte Briefe aussortiert, alles andere neu sortiert, nebenbei gebloggt.

Das Leben fühlt sich jetzt ganz anders an, aber nun ist der Tag auch wieder zuende.
Hoffentlich geht es morgen, am Montag, wieder normal weiter. Ohne Kopfschmerzen. Die lähmen einfach nur.

Es geht wieder los…

Vor 3 Tagen hatte E. Schmerzen in den Unterschenkeln. Er hat an 4 Autos irgendwas sauber gemacht. Ein Bekannter hatte sie ihm zum Fotografieren geliehen. Fotografieren ist sein Hobby und die Fahrzeuge sind besondere Motive. Nun taten ihm die Beine weh.

Vor 2 Tagen war es nicht besser, stattdessen fing er an, mit den Fingern zu knacken. Das kann er besonders gut, wenn er Fibroschübe hat. Mir schwante Böses.

Gestern kam er morgens nicht aus dem Bett und legte sich nach dem Frühstück wieder hin. Fühlte sich auch nach dem Schlaf schwer und nicht „richtig da“. Abends nochmal im Bett mit Schlaf, danach war es etwas besser. Also ein bleierner Tag. Typisch für Fibro, aber noch fiel das Wort hier nicht, erst abends, als ich dachte, das Gröbste wäre vorbei.

Heute Schlaf bis mittags, er meint, er fühlt sich kränklich, als würde er eine Erkältung bekommen. Ich bleibe bei der Fibrogeschichte, sage ihm aber nichts.

Er hat am Wochenende 3 Termine für seinen Nebenjob. Seine mögliche Vertretung ist im Urlaub.
Psychischer Druck = Schmerz.
Er sagt, da kann man schon in den Kalender schreiben, dass es so wird.
Leider bringt ihm seine Psychotherapie nicht wirklich was, obwohl er deswegen dorthin geht.

Ich stehe daneben, sehe ihn leiden und entwickle inzwischen eigene Ängste. Denn wenn er ausfällt, muss ich als Vermittlerin den Leuten beibringen, dass die Aufträge platzen. Und mich um Ersatz kümmern, der nur eine abgespeckte Version sein kann. Das ist wiederum Druck für mich, und ich frage mich, ob meine Kopfschmerzen heute mit dem Wetter zusammenhängen oder mit der Angst oder mit beidem. Und wie ich damit umgehe.

Der Umgang mit meinen Ängsten ist mein großes Thema in meiner Psychotherapie. Eigentlich geht es um meine Krankheit, aber irgendwie muss es auch um seine gehen, das merke ich in Situationen wie heute sehr deutlich.

Noch 2 Tage. Am Sonnabend kommt es drauf an.