Tag der Freude #26


Quelle: Bild von congerdesign auf Pixabay, Bearbeitung von mir

Heute ist wieder ein Dienstag, ein Tag, an dem ich mir öfter mal vor Augen halte, welche Anlässe zur Freude es derzeit für mich gibt. Auch wenn die Zeiten gerade wieder etwas anstrengender werden, gibt es im Kleinen doch Momente, über die ich mich freue. Zum Beispiel,

  • dass ich heute mal beim Weckerklingeln aufstehen konnte, was zeigt, dass meine Schlafstörungen viel besser geworden sind,
  • dass mein neues Dinkelkissen sich so gut anfühlt (und nach Heuboden riecht),
  • über meine tolle Grünlilie, die ich aber im nächsten Jahr teilen werde, damit ich nicht noch einen größeren Topf brauche,
  • darüber, dass ich mich beim PC-Spielen tatsächlich wieder entspannen kann, aber nach ca. 2 Stunden dann auch wieder genug habe (fühlt sich gesund an),
  • über meinen zweiten Monitor, der das Arbeiten am PC viel komfortabler macht (z.B. bei der Ahnenforschung, wenn ich etwas von einer Internetseite abschreiben muss).

An welchen Dingen erfreut ihr euch denn momentan? Fahrt ihr in den Urlaub? Könnt ihr das schöne Wetter genießen (wenn es denn da ist)? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Liebe Grüße

PS: Hier habe ich noch ein Bild von meiner Grünlilie für euch.

Tag der Freude #25


Quelle: Bild von congerdesign auf Pixabay, Bearbeitung von mir

Heute ist wieder ein Dienstag, ein Tag, an dem ich mir öfter mal vor Augen halte, welche Anlässe zur Freude es derzeit für mich gibt. Heute ist es einfach, denn meine Therapeutin meinte, ich würde mit meinen Gedanken sehr viel in der Vergangenheit hängen und sollte lieber über die Gegenwart nachdenken. Nun… sie hat nur zum Teil recht, denn wenn ich an frühere Zeiten denke, freue ich mich,

  • dass die heutige Hausarbeit im Gegensatz zu früheren Zeiten so viel leichter geworden ist – heute speziell durch Spül- und Waschmaschine und Wäschetrockner,
  • dass ich als Frau eine Hose tragen kann und sich niemand dran stört,
  • über die ganzen Rechte, die ich als Frau habe, die ich früher nicht gehabt hätte (Haushaltsvorstand sein, Wählen gehen, Beruf bzw. andere Tätigkeiten selbst bestimmen, eine Wohnung mieten, den Partner selbst aussuchen),
  • über das Internet (soziale Kontakte pflegen, geistige Ergüsse von mir geben, interessante Beiträge in Blogs und Zeitungen lesen),
  • über die medizinische Versorgung – bei mir sowieso – und vieles mehr!

Also das war wirklich leicht. Ich möchte nicht zurück. Die Beschäftigung mit der Vergangenheit hilft mir, das Heute schätzen zu können.

An welchen Dingen erfreut ihr euch denn momentan? Fahrt ihr in den Urlaub? Könnt ihr das schöne Wetter genießen (wenn es denn da ist)? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Liebe Grüße

Mit dem Leiterwagen…

„Mit dem Leiterwagen sind sie in X-Dorf angekommen.“
Mit diesem Satz meiner Cousine kam ein neues Thema in mein Denken, zu dem ich mich bisher nicht zugehörig fühlte.

Wir sind verwandtschaftlich durch ihre Mutter und meinen Vater verbunden, die Geschwister sind. Ihr Vater wurde also „eingeheiratet“ und über diesen Familienzweig wusste ich bis dato nichts. Erst als der Geburtsort von ihm zur Sprache kam, änderte sich das, denn dieser lag in Schlesien.

Dort hatte die Familie gelebt, der Opa war gut begütert und hatte mindestens eine Magd. Aber dann war der Krieg zuende, die Besitzverhältnisse der Länder änderten sich und der Opa, seine Frau, deren Geschwister und alle Kinder mussten weg. Weg – das hieß, dass sie wirklich vertrieben wurden. Es wurde nicht etwa „Geht weg!“ gesagt und sie sollten sich ein neues Zuhause suchen, sondern sie wurden bewacht, dass sie wirklich schnell das Land verließen. Die Kinder des Opas waren damals 9, 6, 5 und 3 Jahre alt.

„Ab und zu durfte jemand aussteigen.“ Das war dann schon in Deutschland und bedeutete, dass eine Familie in dem Ort, durch den der Zug gerade ging, bleiben durfte. Dort begann ihr neues Leben. Für die Familie vom Opa war das X-Dorf. Für die Geschwister der Oma waren das ein Ort in Thüringen, einer bei München, einer im Ruhrgebiet. Die Familie wurde zerrissen.

Heute, wo die Oma schon länger tot ist, kennt niemand mehr ihre Geschwister. Die damaligen Kinder hatten keine Möglichkeit, ihre Onkel und Tanten richtig kennenzulernen, sie blieben immer fremde Leute.

Nun sitzen wir hier mit ganz vielen Namen und Daten und müssen doch einsehen: Dieser eine Familienzweig wird uns verborgen bleiben. Diese Namen kennen wir nicht, unser Andenken gilt Unbekannten. Und so sind wir irgendwie mit drin, in dieser Vertreibungsgeschichte. Der Krieg hat tiefe Wunden gerissen, die auch heute noch sichtbar sind.

Tag der Freude #24


Quelle: Bild von congerdesign auf Pixabay, Bearbeitung von mir

Heute ist wieder ein Dienstag, ein Tag, an dem ich mir öfter mal vor Augen halte, welche Anlässe zur Freude es derzeit für mich gibt. Momentan ist ja alles nicht so einfach, trotzdem freue ich mich heute

  • dass ich der Familie mit dem verstopften Abfluss helfen konnte (wenn auch nur durch Telefonate),
  • dass ich meiner Therapeutin und einer netten Mitpatientin (sie grüßt mich unwissender Weise immer sehr freundlich) durch eine Terminverschiebung helfen konnte,
  • über die schönen Balkonabende an den letzten beiden Tagen,
  • dass es mir gelingt, öfter mal was ander(e)s zu machen (Auftrag von der Psychotherapeutin),
  • dass ich momentan meine Pläne öfter umsetzen kann.

An welchen Dingen erfreut ihr euch denn momentan? Fahrt ihr in den Urlaub? Könnt ihr das schöne Wetter genießen (wenn es denn da ist)? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Liebe Grüße

Tag der Freude #23


Quelle: Bild von congerdesign auf Pixabay, Bearbeitung von mir

Heute ist wieder ein Dienstag, ein Tag, an dem ich mir öfter mal vor Augen halte, welche Anlässe zur Freude es derzeit für mich gibt. Momentan ist ja alles nicht so einfach, trotzdem freue ich mich heute

  • über den vielen, herrlich blühenden Mohn, der am Straßenrand stehengelassen worden ist,
  • über die warmen Temperaturen, die meinen häufig geäußerten Satz „Immer muss ich frieren!“ verstummen lassen,
  • über die Freundlichkeit, mit der mir die Menschen in der letzten Zeit begegnet sind,
  • dass sich die Geranien in meinen Balkonkästen (siehe Hydrokultur) offensichtlich wohl fühlen,
  • dass die Wegwarte, die momentan wieder an den Wegrändern steht, Heilplanze des Jahres 2020 ist.

Oh, heute würden mir noch mehr als 5 Dinge einfallen, aber dieses Limit habe ich mir am Anfang dieser Reihe mal gesetzt, sonst sprengt es den Rahmen. An welchen Dingen erfreut ihr euch denn momentan? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Liebe Grüße