1. März und Märzlied

Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang sind die Lebkuchen alle und ab sofort gibt es nachmittags Kekse. Njam!

Ja, ich weiß, der meteorologische ist nicht der „richtige“. (Wobei man beim derzeitigen Wetter darüber nachdenken kann, wie zeitgemäß der eigentliche Frühlingsanfang noch ist. Die Position der Erde zur Sonne spiegelt nicht immer wieder, was sich auf Erden tut.)

Nichtsdestotrotz ist es nach der herkömmlichen Rechnung noch Winter und mir geht die ganze Zeit ein Lied nicht aus dem Kopf, das gerade sehr auf die momentane Situation zutrifft: „Eh noch der Lenz beginnt“. Leider gibt es auf Youtube keine meiner Meinung nach schöne gesangliche Umsetzung davon, deshalb lasse ich es hier beim Text:

Märzlied (Eh noch der Lenz beginnt)
Text: Abraham Emanuell Fröhlich (um 1830)
Musik: Adolf Wendt (um 1840)

Eh noch der Lenz beginnt,
Schnee von den Bergen rinnt,
singet das Vöglein schon
freudigen Ton.

Noch ist der Wald so grau,
noch blüht kein Veilchen blau.
Was mag das Vögelein
denn so erfreu’n?

Wärme und heller Schein
hauchen ihm Ahnung ein.
Bald kommt mit neuem Glück
Frühling zurück.

(Voll dieser Fröhlichkeit
Singt’s ob der dürren Heid‘,
Lernt auf den künft’gen Mai
Lieder sich neu.)

Die letzte Strophe kannte ich bisher nicht, deshalb in Klammern. In der DDR „gab’s“ halt nur die ersten drei Strophen.

Wunderschönes Gedicht: Nachtluft

Das habe ich gestern abend/nacht in Jaquelines Lebenstagebuch gefunden.
Ein wunderschönes Gedicht, dessen Stimmung ich genau nachvollziehen kann – feuchte, pollenschwangere, kühle Nachtluft.
Alles ist still und dunkel.
Herrlich.
Einfach anklicken, lesen und sich wegträumen.
Nachtluft