12 von 12 am 12.01.2020

12 Fotos vom jeweils 12. des Monats. Was es damit auf sich hat, könnt ihr im Blog Draußen nur Kännchen nachlesen. Da meine einzelnen Tage immer nicht sooo aufregend sind, zeige ich euch immer eine Mischung aus Tagesablauf und Dingen, die in der letzten Zeit passiert sind.

Der Morgen ging los mit Blutdruckmessen. Am Mittwoch habe ich wieder einen Kontrolltermin und da wollen die wissen, wie die Werte so waren.

Am Vormittag habe ich ziemlich viel am PC verbracht, aber eh! Ich kann manches in meinem Kalender, Packungsbeilagen und so nicht mehr lesen! Wahrscheinlich brauche ich irgendwann eine Lesebrille, aber bis dahin hilft mir noch die Lupe.

An der Pinwand über den Schreibtischen hängt übrigens noch immer das Halsband unserer Lissy, einer Mischlingshündin, die uns 2014 im Alter von 16 Jahren verlassen musste.

Und hier kommt eine tolle Idee von E. Wir haben zu Weihnachten eine Schreibtischleuchte geschenkt bekommen. Sie dient nun zusätzlich als Halterung für meine Kopfhörer, die ich meist beim Spielen aufhab‘ und die sonst immer rumlagen.

Später kam ich tatsächlich noch zu einer lang hinausgeschobenen Handarbeit: Ein Handtuch (Erbstück von E.s Oma) brauchte unbedingt einen neuen Aufhänger.

Nach einem Mittagsschläfchen (davon gibt’s keine Fotos, laaangweilich…) gingen wir noch eine Runde. Direkt vor dem Haus blüht der Winterjasmin.

Gegenüber bei den Büschen fanden wir dann den Frühling!

Leider bewegte sich das Triebchen ständig im Wind, deswegen ist es etwas unscharf. Aber trotzdem – wir haben Januar!

Leider auch gegenüber steht dieser „Würmerbaum“ (Haselnussstrauch). Mir macht er nix, aber E. reagiert auf die Dinger allergisch.

Am Ende unserer Runde gehen wir oft durch ein Gebiet mit Einfamilienhäusern. Manchmal sterben Leute raus, wie in diesem Fall. Die „Neuen“ wohnen jetzt bestimmt schon 2 Jahre in ihrem Haus, haben schon viel umgebaut und im Garten geändert. Aber der hier, der steht immernoch von den Vorbesitzern:

In paar Monaten stimmt er wieder.

Kalt war’s auf der Runde. Home sweet home!

Nach einem Päuschen auf der Couch bei einem Tabletspielchen habe ich Abendessen gekocht. Maultaschenpfanne, Eigenkreation.

So, das waren meine 12 Bilder für dieses Mal! Ich hoffe, dass sie euch wieder gefallen haben!
Bis zum nächsten Mal und alles Liebe

PS: Wer noch mehr 12-von-12-Bilder sehen möchte, kann in der Liste unter diesem Beitrag gaaanz viele Links finden!

Rückblick 2019

Nun ist das alte Jahr rum und ich hoffe, ihr seid gut im neuen angekommen! Auch wenn in den Medien die Rückblicke immer schon im Dezember stattfinden, kann in den Tagen bis zum Jahreswechsel ja noch einiges passieren. Deshalb erfolgt mein persönlicher Rückblick immer erst im neuen Jahr. Also, gucken wir mal auf das Jahr 2019 aus Sicht der Hoffenden, eingepackt in ein „Stöckchen“, wie sie vor ein paar Jahren noch Mode waren!

In einem Satz: Wie war Dein Jahr?
Anstrengend.

2019 zum 1. Mal getan?
eine Urne in einem Grab versenkt

2019 nach langer Zeit wieder getan?
gebloggt

Haare länger oder kürzer?
Etwas kürzer. Aber zum Pferdeschwanz reicht es immer.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Bissel mehr, weil eine Ratenzahlung weggefallen ist.

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Ein Schaf aus Plüsch, das Charlotte heißt und wunderbar in meine Sammlung passt.

Krankenhausaufenthalte?
Nein, zum Glück!

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Von meiner körperlichen und psychischen Dauerkrankheit abgesehen, keine ernsthaften.

Verliebt?
Ja.

Getränk des Jahres?
ACE-Saft. Zu meinem Leidwesen beim Blick auf die Waage.

Essen des Jahres?
Das Backfischbrötchen von Ehmke’s am Hafen in Karlshagen.

Most called persons?
Tja, ich telefoniere kaum noch. Am längsten war es mit meiner Schwester, am häufigsten mit meiner Mutter oder meinem Vater. Abnehmende Tendenz.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Meiner Therapeutin.

Die meiste Zeit verbracht mit?
E.

Song des Jahres?
Da gab es einige. „Du bist doch noch hier“ von Howard Carpendale, „Tubthumping“ von Chumbawamba und „Superjeile Zick“ von Brings

Buch des Jahres?
„SAFE – Sichere Ausbildung für Eltern“ von Karl Heinz Brisch

TV-Serie des Jahres?
Tschernobyl

Stadt des Jahres?
Die Stadt ist ein Dorf. Mölschow.

Erkenntnis des Jahres?
Ich bin stärker, als ich denke, wenn ich weniger kompliziert bin.

Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
1. Den Tod meiner Freundin Jasmin.
2. Die Krankheit von E.
3. Die negative Veränderung meiner Eltern.

Nachbar des Jahres?
Die Italiener von gegenüber.

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Wieder zu bloggen.

Schlimmstes Ereignis?
Der Tod von Jasmin.

Schönstes Ereignis?
Der Urlaub in der Mohnblumenwohnung.

Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Vor allem MICH!

Der hirnrissigste Plan?
Mit einem Anhänger von Dresden aus an die Ostsee fahren zu wollen.

Die beste Entscheidung des Jahres?
Die Möglichkeit zu nutzen und die Urne meiner Freundin selbst zu versenken.

Die gefährlichste Unternehmung?
Am gefährlichsten ist für mich immer, wenn ich mich fremden Keimen aussetze. Das passiert hin und wieder. Ansonsten lebe ich sehr überlegt und vorsichtig.

Die teuerste Anschaffung?
Mein neues Fahrrad.

Dein Liebglingsblog des Jahres?
Kann ich nicht sagen. Mir geht es um die Menschen, die dahinter zum Vorschein kommen. Da sind mir inzwischen einige ziemlich ans Herz gewachsen.

Vorherrschendes Gefühl für 2020?
Mehr Lockerheit!

Prognose für 2020?
Es wird ein gutes Jahr für mich! Das erste seit Ewigkeiten, das ich ohne zusätzliche Einschränkungen halbwegs normal angehen kann.

12 von 12 am 12.11.2019

12 Fotos vom jeweils 12. des Monats. Das ist für mich als relativen Foto-Fauli eine große Herausforderung! Was es damit auf sich hat, könnt ihr im Blog Draußen nur Kännchen nachlesen. Ich weiß ja nicht, ob ich das Thema wirklich treffe, denn eigentlich soll man hier den Tagesablauf darstellen. Nun, sooo aufregend war mein Tag heute nicht, und so nutze ich einfach die Gelegenheit, euch einige Dinge aus dem Leben der Hoffenden zeigen zu können.

Also, los geht’s!

Start in den Morgen.

Glücksbringer aus Griechenland, der immer wacht.

Spielecke für die Nichte.

Zeitungsspende des „Herrn von über uns“.

Einsames Fahrradschloss ohne Schlüssel. Wann darf man sowas wegwerfen?

Zwei Börek-Stangen zum Mittags-Imbiss. Bis ich ans Fotografieren dachte, hatte ich eine schon aufgegessen.

Auf zum Einkauf! Unsere Jacken hängen praktischerweise direkt an der Tür.

E. hat gesagt, es würde nur ein kleiner Einkauf werden!

Ein paar neue Hausschuhe fielen für mich auch ab. So schön kuschlig!

Dann gab Stollen – lecker! Ist zwar noch kein Weihnachten, aber draußen dunkel genug, finde ich.

Blick auf meinen Nachttisch, der mich jeden Abend erwartet.

Nili und Rudi gucken schon, wo ich bleibe…

So, ich hoffe, dass euch der kleine Einblick gefallen hat. Wenn es mal einen Zwölften gibt, an dem bei mir mehr los ist, mache ich wieder mit bei den 12 von 12!
Alles Liebe

Kindheits-Stöckchen

Am 03. März 2014 habe ich dieses Stöckchen bekommen und brav geantwortet.
„Stöckchen“ hieß damals eine Art Frage-Antwort-Spiel, und nach dem Posten warf man das Stöckchen an jemand anders weiter, der nun seinerseits die Fragen beantworten musste.
Beim Lesen fiel mir auf, dass das alles noch so stimmt… Deshalb hole ich es mal hier rüber, obwohl es schon 5 Jahre alt ist.

Damals, als ich ein Kind war…

1.) Was hast du früher zum Frühstück gegessen?
Brötchen mit Kirschmarmelade oder Zuckerrübensirup

2.) Was hast du als Kind am liebsten getrunken?
Kakao und später Quick-Cola

3.) Warst du eher ein Dreckspatz oder ein Saubermann?
Dreckspatz. Zum Leidwesen meiner Mutter.

4.) Was hast du als Kind gemocht, isst es aber heute nicht mehr?
An Essen wüsste ich nix, aber beim Trinken ist es besagte Quick-Cola.

5.) Was isst du heute und hast es früher nicht gemocht?
Jogurt. Aber auch sonst fast alles. Ich esse heute generell viel lieber.

6.) Wofür ging das meiste Taschengeld drauf?
Süßigkeiten und Wundertüten.

7.) Hast du als Kind gespart?
Naja, es wurde eher für mich gespart. Ich bekam Summe XY und die landete gleich auf dem Sparbuch. Ansonsten war mein Taschengeld so mager, dass es nicht zum Sparen gereicht hat (war auch nicht dafür gedacht).

8.) Womit hast du am liebsten gespielt?
Mit Plüschtieren.

9.) Bist du ein Alete- oder ein Milupakind?
Nö. Das gab’s bei uns nicht. Vielleicht Ki-Na oder so, falls es das schon gab.

10.) Hast du früher, wenn es Stress gab, deinen großen Bruder/deine große Schwester geholt?
Aus Mangel an größeren Geschwistern habe ich mich meistens verkrümelt.

11.) Bist du in den Kindergarten gegangen?
Ja, klar.

12.) Warst du gut in der Schule?
Einigermaßen. Hätte ich mir mehr Mühe gegeben, wäre ich besser gewesen.

13.) Hast du manchmal blau gemacht?
Nur einmal. Und direkt danach habe ich bei meiner Lehrerin des Vertrauens gebeichtet.

14.) Welches waren deine liebsten Hobbies?
Hobbys hatte ich damals noch nicht. Ich habe als Kind einfach ganz viel gespielt.

15.) Welche Kinderserien hast du geguckt?
Na, z.B. die Spuk-Serien. Alle drei.

16.) Wer hat dich am meisten verwöhnt?
Meine Oma.

17.) Was war dein größter Traum?
Hatte ich als Kind schon einen großen Traum? Ich glaube nicht. Kann mich nicht erinnern. Ab der Pubertät wollte ich unbedingt mal Nino de Angelo bei einem Konzert sehen.

18.) Hattest du ein Haustier?
Ja, ein Zwergkaninchen. Und später auch die größeren zum Schlachten. Die eine Kaninchenfrau durfte sogar mal Junge kriegen. Die haben wir dann in der Nachbarschaft verschenkt.

19.) Wie stelltest du dir das Erwachsensein vor?
Endlich ernst genommen zu werden und nicht ständig erklären zu müssen, warum ich etwas (so oder anders) getan habe.

20.) Wurdest du früher in der Schule beklaut?
Nein, das ist mir zum Glück erspart geblieben!

21.) Hast du selbst im Laden geklaut?
Einmal ein paar Kaugummis. Danach hatte ich so schlechtes Gewissen, dass ich es nie wieder gemacht habe. Allerdings habe ich als Erwachsene nochmal einen Stockschirm geklaut. Den hatte ich mir während des Einkaufs über den Arm gehängt und ihn vergessen. Beim Einsteigen ins Auto fiel er mir auf. Und ich bin NICHT zurückgegangen!

22.) Bist du immer freiwillig abends ins Bett gegangen?
Nein, dazu gehörte viel Überredungskunst. Oder eine knallharte Anweisung. Je nachdem.

23.) Hast du eine Sportart ausgeübt?
Ja, Schwimmen und Leichtathletik. Aber ich war nicht besonders gut.

24.) Gehörtest du einer Kinderbande an?
Nein, leider nicht.

25.) Hattest du imaginäre Freunde?
Meine „imaginären“ Freunde basierten immer auf real existierenden Personen, die ich mir „herbeigezaubert“ habe.

26.) Hattest du einen „Schwarm“?
Ja, irgendwen habe ich immer angehimmelt. Ich wollte die Männer auch immer heiraten. So mit 5, 6 Jahren…

27.) Glaubtest du an den Schwarzen Mann?
Nee, von dem hat mir nie einer was erzählt.

28.) Hattest du einen eigenen „Fuhrpark“?
Paar Mätschis. Ansonsten war ich nicht so der Autofan.

29.) Konntest du teilen?
Ja, das hat mir meine Mutter von Anfang an antrainiert, auch als ich noch keine Schwester hatte.

30.) Warst du eine Heulboje?
Nein, aber ich war oft traurig.

Ist schon komisch, die Kindheit wieder so wachzurufen. Manchmal wäre ich gerne wieder Kind. Aber meist bin ich froh, keins mehr zu sein.