Meine Woche (KW 20/2021)

Getroffen: die Rollladen-Monteure, einen Bekannten, den Nachbarn aus dem Nachbarhaus

Gemacht: neuen Rollladen einbauen lassen (und erneut zweimal das Wohnzimmer umgeräumt – erst, damit die Monteure ans Fenster kommen, dann wieder zurück), Medikamente für 14 Tage gerichtet, Blutdruckwerte eingetragen (werden im Gerät gespeichert, ich trage sie in eine Liste ein), Jahresuntersuchung beim Nephrologen (großes Blutbild und Ultraschall), Antikörper gegen Corona messen lassen, Online-Psychotherapie, gebloggt, mit meiner Schwester gewhatsappt, gekocht, Wäsche gewaschen und zusammengelegt, Gespräche mit E., die private Einnahmen-/Ausgabenrechnung für April fertiggemacht und für Mai angefangen, Spaziergang mit E.

Gewesen: zu Hause, beim Nephrologen, im Autohaus

Gesehen:
– Filme und Serien: „Medical Detectives“ (Krimi-Doku-Serie), „Berlin: Schicksalsjahre einer Stadt (1994 und 1995)“ (Doku), „James Bond: GoldenEye“ (Film), „Knowing – Die Zukunft endet jetzt“ (Film), „Eurovision Song Contest“ (Musiksendung), „Columbo“ (Filmreihe)
– Natur: Ringeltauben (leider auch eine verletzte, die nicht mehr fliegen konnte), Aprilwetter, meine blühenden Mini-Gartennelken, eine Elster im Abendlicht, viele Wildkaninchen
– Sonstiges: die Frau mit den beiden Hunden, junge Leute mit ihren Autos an einem wohl neueren Treffpunkt

Gehört: Vogelzwitschern, Hämmern des Nachbarn, fröhliches Kinderschreien von der Familie schräg oben, Kinderweinen und Meckern von der Familie nebenan

Gerochen: Grill-, Kamin- und Essensgeruch (Letzteres aus meiner Küche)

Gelesen: bei Facebook über den großen Ausbruch des Vulkans Krakatau, „Aber…„, „Mobbing ist Psychoterror“ (letztere beiden gefunden bei La Mère Griotte)

Gespielt: „Anno 1800“ (PC), „Bricks Balls Action“ (Tablet)

Gegessen: selbst gemacht: Knoblauchnudeln, Reis, Nudeln / bestellt/geholt: diese Woche nichts / aufgewärmt: Börek, die letzte Portion Pfundstopf (eingefroren), Haschee (eingefroren), Erbschen und Möhrchen mit Butter und Kräutern / Sonstiges: Toast bzw. Brötchen mit Honig bzw. mit Frischkäse und Wurst

Genascht: Schokokügelchen, Kaubonbontaler mit Schokogeschmack, Toffifee, Obstschnitten, Nimm 2

Getrunken: Kaffee, Wasser, ACE-Saft, Fanta

Gekauft/bestellt: nichts Besonderes

Gesucht: Motivationen für alles, was zu tun ist

Gefunden: noch einen eingefrorenen Pfundstopf im Tiefkühlschrank

Gefühlt: nervös, respektiert, beruhigt, genervt, erfreut

Gelacht: ja

Geweint: nein

Gelitten: Kopfschmerzen und -matschigkeit am Freitag

Genossen: das Gespräch mit meiner Psychotherapeutin

Gefreut: über das Vertrauen des Bekannten, dass sich sein Stress und Frust durch unser Gespräch abbauen konnte und er mich Witze erzählend und lachend verließ

Geärgert: über unseren Nachbarn im Nachbarhaus, der zu Pfingsten sein Obergeschoss weiter ausgebaut und am Pfingstsonntag bei offenem Fenster über Stunden immer wieder gehämmert hat

Gefragt: Meine Schwester, wie es ihr geht (nach einer Woche der Schweigsamkeit).

Gedacht: Doofes Wetter für einen Mai! Ich fühle mich um meine Lieblingsjahreszeit betrogen!

Gewogen: ein kleines bisschen schwerer – Süßkram!

Gemessen: Blutdruck (bin zufrieden), Schritte (akzeptabel)

Geplant: Wieder To-Do-Listen für einzelne Tage anlegen.

Fazit: Eine normale Woche, es scheint bei mir stimmungsmäßig wieder etwas aufwärts zu gehen.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich eine Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung sowie eine Art Tagebuch.

6 Kommentare zu „Meine Woche (KW 20/2021)

  1. Immer, immer das Autohaus. Also jede Woche ein neues Auto. Denke ich mal spaßeshalber. War schon ein goldener Porsche dabei?
    Um die Gespräche mit der Therapeutin beneide ich dich bisschen und gebe mir große Mühe, die vergangenen mit meiner vorbeischweben zu lassen, mitunter hilft`s – war sie mir doch `ne Art mütterliche Begleitung mit wunderbaren Lebensweisheiten, die ich aber auch manchmal bei Virginia Satir nachlese…
    Gruß von Sonja

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    1. Ja, liebe Sonja, das Autohaus ist seit Corona der einzige Ort, zu dem ich flüchten kann, damit ich mal woanders bin als immer nur zu Hause. Ungefährlich und ruhig. Einmal die Woche gönne ich mir das! 🙂
      Haha, nein, ein Porsche nicht, aber ansonsten habe ich wohl in allen ausgestellten neuen Autos schon dringesessen. Ist schon verrückt, wie unterschiedlich wohl man sich in verschiedenen Autos fühlen kann. Zum Kaufen fehlt mir leider das nötige Kleingeld. 😉

      Oh ja, die Gespräche mit meiner Therapeutin tun mir auch sehr gut, leider sind sie selten. Aber ich bin wohl besser dran als du. – Wobei mir im Moment die Tiefgründigkeit etwas fehlt. Es ist schwer, was Wichtiges anzusprechen und in 45 Minuten abhandeln zu müssen. Die nächste Sitzung ist dann erst einen reichlichen Monat später, bis dahin habe ich den Bezug wieder verloren.

      Virginia Satir kannte ich bis jetzt gar nicht – danke für den Tipp, da werde ich mich mal belesen. Klingt auf den ersten Blick sehr interessant!

      Liebe Grüße und hab‘ eine schöne Woche!
      die Hoffende

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    1. Fast getroffen! 😉 Er hat dort einen kleinen Nebenjob (Reinigung) und ich gehe (inzwischen regelmäßig) einmal die Woche mit dorthin, damit mir zu Hause die Decke nicht auf den Kopf fällt. Gerade zu Coronazeiten ist das sehr wichtig für mich geworden. Eigentlich ist außer uns keiner da, aber manchmal treffen wir noch jemanden – dann habe ich einen meiner sehr seltenen sozialen Kontakte und das tut mir gut. Mittlerweile kennt man sich ja etwas. 🙂
      Liebe Grüße zurück!
      die Hoffende

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