Meine Woche (KW 47/2019)

Getroffen: niemanden außer einem sehr guten Bekannten (den dafür zweimal)

Gemacht: Homepage gebastelt und mich mit technischen Dingen rumgeplagt (von denen ich gar keine Ahnung, es letztlich aber doch hinbekommen habe), mit der Hotline telefoniert (mehrmals), Artikel im Spookyverse korrigiert, Mülltag, eingekauft, mit einem sehr entfernten Bekannten telefoniert, den Adventskranz aufgestellt, To-Do-Listen erstellt, Weihnachtskram aus dem Keller geholt und z.T. aufgebaut, mit dem Herrn von über uns telefoniert

Gewesen: zu Hause, im Autohaus, im Lieblingssupermarkt

Gesehen: einen grauen Novembertag, Planet Schule (eine Sendung über Jerusalem), Akte X (Serie), Bares für Rares (Nachmittagsshow), James Bond jadt Dr. NO (Film), Die Terence-Hill-Story (Doku), Affenwelten Teil 3 (Doku, hier anzusehen), eine Elster in der großen Blautanne vor unserem Haus, schon viel Weihnachtsdeko, auch mal Sonne, eine Sendung über überholte Dinge (Doku)

Gehört: Vogelzwitschern (nachts zwischen 4 und 5 Uhr), nochmal Vogelzwitschern (an nächsten Tag abends 22 Uhr), Eifersuchtsgeschichten vom Kumpel von E. (oder: „Wie man sich das Leben in einer Beziehung schwer macht“), Café 80s FM (Internetradio), SWR 1 (Radio), Crysis (Album von Mike Oldfield), Quietschen von aufgedrehten Kindern, Motorräder auf der Crossbahn außerhalb des Ortes, alte als Kind gelernte Lieder, ein sehr unangenehmes und lautes Gespräch

Gelesen: Anleitungen über SSL-Zertifikate(!)

Gespielt: Toon Blast, Age Of Empires – Definitive Edition

Gegessen: Toast mit Erdbeermarmelade, Toast mit Scomber Mix, Frühlingstopf aus der Dose, Toast mit Wildpaté, Wiener (mit Senf, Käse, Banane und Brötchen), Schokodonuts, Schwarzwälder Kirschtorte aus dem Becher

Genascht: Duplo, NicNacs, Nimm 2, Saure-Apfel-Hitschies (Zitronengesicht!!!), Obstschnitten

Getrunken: ACE-Saft, Kaffee, Wasser

Gesucht: einen Arztbericht

Gekauft: Weihnachtskram für das Kind in mir

Gefühlt:
– negativ: genervt, hilflos, betrübt, böse, verständnislos, gefrustet, ängstlich, bedrückt
– positiv: ausgeruht, tatendurstig, verstanden, hoffnungsvoll

Gelacht: Ja

Geweint: Nein

Gelitten: an Durchschlafstörungen, an Schmerzen in der Hüfte (Nerv? Ist wieder gut.), an Halsschmerzen und Schluckbeschwerden (scheint besser zu werden)

Gefreut: Dass die Psychotherapeutin den Termin meinetwegen abgesagt hat. Sie ist erkältet und möchte besonders mich nicht anstecken. Finde ich richtig nett!

Geärgert: Jedes Jahr andere Weihnachtsfarben. Nix passt zu dem von den vorigen Jahren. Ich will rot-grün-weiß!

Gedacht: Die neuen Spiele können mit dem Spaß von den alten oft nicht mithalten. Man kann das Rad nicht jedes Jahr neu erfinden.

Gefragt: Was kann ich ihm nur schenken?

Geplant: Auf Ruhe achten! Wenn alles in Weihnachtsvorbereitungsrausch verfällt und sich bei uns die Geburtstage häufen, sind viele Ruhephasen ein Muss!

Gemessen: Schritte (naja), Schlaf (naja), Blutdruck (immer noch etwas hoch)

Fazit: Eine ganz gute Woche, soziale Kontakte könnten mehr sein.

Die Idee für diesen Rückblick habe ich bei LutzBs Blog Magic Landscapes gefunden. „Meine Woche“ ist für mich zu einer Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübung geworden. Das Ausfüllen hilft mir dabei, mich erinnern zu können und ein besseres Ich-Gefühl zu haben. Danke für die Inspiration, Lutz!

6 Kommentare zu „Meine Woche (KW 47/2019)

  1. Hey, das klingt ja mal richtig klasse: gelacht ja, aber nicht geweint!

    Wenn Du mir jetzt noch sagen kannst, dass der nervige Hund tatsächlich nicht gebellt hat und es nicht daran liegt, dass Du (wie angekündigt) das nicht mehr erwähnen willst, war das doch eine recht gute Woche und das im schmodderigen November. 👍

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    1. Doch, leider bellt der Hund jeden Morgen und weckt mich. Das Ordnungsamt möchte ein Lärmprotokoll, aber ich habe nicht die Nerven, die Bellerei auszusetzen. Ich mache dann das Fenster zu und habe damit andere Unbilden. Aber wenigstens kann ich erstmal weiterschlafen.

      Ja, das Weinen ist selten geworden und das Allgemeinbefinden besser. Aber noch lange nicht in dem Topf, in dem es kochen soll.

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      1. Also ich hatte das 2x in meinem Leben… das eine Mal in ferner Umgebung und das war schon nervig. Das andere Mal in der Nähe… da gab es zwei eigentlich ruhige Huskies. Dann starb die Hündin und der Rüde heulte über viele Wochen herzergreifend. Da konnte man nur mitfühlen, obwohl es auch nervig war. Aber obwohl ich selbst Hundebesitzer bin: so Kläffer kann ich nicht ab.

        Was die seelische Verfassung angeht: jeder Schritt ist ein guter, wenn er in die richtige Richtung geht. Das versuche ich aktuell auch zu verinnerlichen. Heidi, Du und E. – Ihr packt das. 👍

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